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Wunderschön und ein bischen Heimweh

Veröffentlicht: 16.03.2022

Hab die letzten Tage viel Zeit in der Hängematte mit lesen verbracht. Ideal um den Sonnenbrand auszukurieren. Die Supermärkte im Ort und die Reggae Bar nebenan haben mich mit dem Notwendigsten versorgt. Zwischendurch kam etwas Heimweh hoch. Unserer Katze zuhause gings nicht gut. Musste in die Klinik. Dazu hab ich dann für mich schon auch gemerkt wie einsam alleine Reisen sein kann. Da ist ein bischen Heimweh wohl einfach ein Teil des Ganzen. Gestern dann meine 2te größere Wanderung durch den Nationalpark Cahuita. Am Strand entlang durch den Regenwald. Wirklich wunderschön und absolut empfehlenswert. Vermutlich noch besser mit Naturführer. Einer von Ihnen war so nett und hat mir eine Schlange in einer Astgabel gezeigt. Weit genug weg vom Weg. Interessant sind auch die Hinweischilder zu den Krokodilen: Nicht füttern und hier nicht schwimmen. An der Playa Cahuita war dann der Umkehrpunkt. Wer will kann nochmal ne Stunde dranhängen. Aber nach 4 Stunden war dann auch gut. Das Faultier hab ich übrigens an der Strandbar, direkt am Parkausgang fotografiert. Cooles Kerlchen. Danach hab ich mir noch einen richtig leckeren Italiener gegönnt (Spagetti Corbonara, Tiramisu und eine höllische Sangria). Direkt am Meer unter Palmen. Dabei ein super nettes Gespräch mit einem Kanadier gehabt. Clint war mit seinen drei Kndern zum Essen da. Irgendwie sind wir dann bei der Politik gelandet. War aber richtig gut. Er ist ein gebürtiger Inuit. Er sieht die Welt mehr in der Draufsicht auf den Nordpol. Spannend.


Heute dann die Fahrt nach Orosi. Von gestern habe ich "Rücken". Was man nicht alles so kriegen kann? Also mal ganz langsam. 5 Stunden Fahrt. Nach jeder Kurve könnte ich aussteigen und fotografieren. Mach ich aber nicht, hab ja Rücken.... Diese Land ändert mit jeder Stunden Fahrzeit sein Gesicht. Im Landesinneren rätsel ich zunächst. Was sind das für Pflanzen? Und warum transportieren die hier soviel dürres Holz? Pustekuchen: Zuckerrohr! Wieder was gelernt. Dann die Berge und Hügel. Rauf und Runter. Erster Gang, zweiter Gang. Vor mir ein Buss, hinter mir ein Tanklastwagen. Die Strassen sind gut. Aber 30 Minuten Stau für ne Baustelle sind halt auch dabei. Aufgabe: Abwasserrohre bei 32 °C in einer Berglandschaft verlegen. Ich gönn den Arbeitern Ihre Siesta redlich.

In Orosi dann eine Unterkunft mit allem Schnick und Jakuzzi. Das ist was für meinen Rücken. Gegessen hab ich im Ort, Hühnchen  mit Reis und Salat. Lecker und preiswert. Danach den Blog geschrieben. Jetzt ist es dunkel. Ab in die Wanne.

Für was bin ich heute dankbar? Dafür, das es unserer Katze zuhause wieder besser geht. Gute Besserung Mona!

Morgen geht es von hier nach Quepos, meiner letzten Station vor San Jose. Der Manuel Antonio Nationalpark ist dort in der Nähe.



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