Pure Canyoning Turrialba
Hinter mir liegt ein wunderschöner Sonnenaufgang, da ich wieder früh wach geworden bin. Die Zeitverschiebung beschäftigt mich noch etwas. Ganz langsam erwacht alles und ich höre...


Veröffentlicht: 18.03.2026
Wer heute mag, kann sich um 06:00 Uhr in der Früh anschließen, um einen kleinen Spaziergang zu machen, in der Hoffnung Tucane sehen und hören zu können. Ich bin auch dabei. Wir gehen direkt von unserer Unterkunft los. Es geht eine ganze Weile bergab. Wir kommen vorbei an riesigen Wiesen auf denen Rinder und Kühe stehen. Auch an einem schönen Bauernhof. Als wir etwas mehr in den Wald hinein gelangen, kann man sie auch schon langsam hören. Die Regenbogen-Tucane. Und tatsächlich haben wir Glück, denn Jef unser Guide entdeckt sehr bald welche. Durch sein Fernglas können wir diese dann auch gut sehen und beobachten. Sie sehen wunderschön aus. Es sieht toll aus, wie sie durch die Bäume fliegen. Sie singen auch so schön. Der Aufstieg zurück zur Lodge ist dann ganz schön anstrengend, weil die Temperatur schnell hochklettert und es bereits jetzt schon schwül ist. Beim Frühstück angekommen, bin ich ziemlich verschwitzt, aber zufrieden. Nach dem Frühstück heißt es dann Packen, denn wir verlassen Turrialba.
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Denn heute reisen wir nach Sarapiquí, einem Ort, der näher an der karibischen Küste Costa Ricas liegt. Die Fahrtzeit beträgt um die drei Stunden. Unterwegs machen wir wieder Halt in einem Supermarkt. Und man merkt es. Es wird nun nochmal deutlich heißer und noch schwüler. Wir legen eine Mittagspause bei Maria ein. Hier besteht die Möglichkeit, eine einheimische Spezialität zu probieren, nämlich Palmherzen. Einmal in der Variante als Salat und in Form einer Lasagne zubereitet. Dazu gibt es frischen Papayasaft. Es schmeckt wirklich sehr lecker.
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Unser heutiges Ziel ist eine Rafting Tour auf dem Río Sarapiquí. Es erwarten und also wieder Action und Adrenalin. Die Tour beginnt erneut mit Safety Instructions, in denen wir die richtigen Kommandos lernen, die beim Rafting wichtig sind. Wir erhalten jeweils ein Padel, eine Schwimmweste und einen Helm. Für mich beginnt die Tour aber vorerst mit einem Sprung aus etwa 5 Metern Höhe von einer kleinen Klippe hinein in den Fluss. Einige andere trauen sich auch. Wir lassen uns ein wenig treiben und klettern dann in die Boote hinein. Wir sitzen seitlich auf dem Schlauchboot. Die Fahrt beginnt. Wir sehen kristallklares Wasser, sanfte und reißende Stromschnellen. Der Fluss ist umgeben von einem tropischen Dschungel mit einer unglaublichen Vielfalt an Tieren. Wir sehen den Kingfisher, Ospreys, Tucane und vieles mehr. Die Abfahrt macht solchen Spaß. Zwischendurch besteht die Möglichkeit, da wo der Fluss ruhig verläuft, aus dem Boot zu springen und ein bisschen zu schwimmen. Unterwegs machen wir wieder eine Pause und es gibt frische Ananas, Wassermelone und leckere Kekse. Nach 1,5 Stunden ist das Abenteuer leider schon wieder vorbei. Nachdem wir uns alle umgezogen haben, machen wir uns auf den Weg in unser neues Hotel, der Selva Verde Lode. Die kleinen Bungalows befinden sich Mitten im Dschungel. Ich habe ein riesiges Zimmer, mit zwei großen Betten. Unendlich viel Platz. Es ist auch sehr sauber hier. Jeder hat nun Zeit für sich, zum duschen, auspacken oder man kann sich hier einfach auf der großen Anlage umsehen. Langsam beginnt die Dämmerung. Die Grillen zirpen, Glühwürmchen kann man auch sehen. Es verschlägt einem wirklich die Sprache. Wir essen zusammen zu Abend und lassen diesen bei ein paar leckeren Getränken ausklingen.
