Bogotà 🌦️und das Ende von Kapitel 1✔️
Wir sind erst gegen halb 12 nachts am Busbahnhof Nord in Bogotà angekommen und haben uns direkt ein Taxi genommen. Zu unserem Überraschen war es eine Taxifahrer, die uns zu...


Veröffentlicht: 25.09.2019





























































Wir sind am 15. September in Lima angekommen und haben uns vom Flughafen direkt ein Taxi zum Hostel genommen. Gegen 17 Uhr waren wir dann dort und sind nur noch was essen gegangen und danach ins Bett. Der Hostelbesitzer hat einen Hund, was ja auch voll schön ist, da ich Tiere lieben, allerdings war das ein großer nackter Hund (keine Ahnung, ob das so muss? :D), der mich direkt an Melissa's nackte Katze erinnerte:D naja gestreichelt hab ich den Guten nicht:D
Am nächsten Tag waren wir dann in Lima auf einer Free Walking Tour durch die Stadt, die ganz gut war. Das Beste war das Ende, denn wir haben alle drei Piscos gekommen. Pisco ist ein alkoholhaltiges traditionelles Getränk, was in Form von Shots serviert wurde.. Das hat uns natürlich gut gefallen :D Danach waren wir was essen. Ich hatte Lomo saltado, was Rindfleisch mit Tomaten und Zwiebeln, Pommes (die servieren hier alles mit Pommes :D) und Reis war. Laura hatte Causa, was eine Art Kartoffelpürree-Kuchen ist. Super leckere Gerichte der nationalen peruanischen Küche :) Bevor wir zum Hostel gegangen sind, haben wir uns noch Tickets für einen Nachtbus geholt, der uns dann um 21:30 Uhr ins 8 1/2 Stunden entfernte Huaraz gebracht hat:)
Gegen 6 Uhr morgens sind wir dort angekommen und natürlich direkt ins Hostel gegangen, um die schweren Rucksäcke abzuladen. Freundlicherweise haben wir vom Hostelbesitzer ein Frühstück umsonst bekommen :) Danach sind wir noch in der nicht allzu schönen Stadt unterwegs gewesen und haben uns über Touren in den Anden informiert. Wir haben dann für den nächsten Tag einen 4-tägigen Trek (Santa Cruz Trek) gebucht. Zurück im Hostel wurde uns dann gesagt, dass wir gar keine Reservierung für ein Zimmer haben.. Richtig gut :D und deshalb durften wir dann anstatt in einem 6 Bett Zimmer in einem 2 Bett Zimmer schlafen YEAH :D Das tat echt gut :)
Später waren wir dann noch was essen und seitdem weiß ich, dass ich Falafel nicht mag :D
Als wir dann unsere Sachen für den Trek gepackt haben, hat einer aus der Agentur an unserer Tür geklopft und uns mitgeteilt, dass der Trek einen Tag später anfängt, da wohl drei Teilnehmer krank geworden sind. Dafür könnten wir uns allerdings am nächsten Morgen einen Tagesausflug im Shop aussuchen und den bekommen wir dann geschenkt..ist auch eine gute Alternative :D Da wir dann also am nächsten Tag nicht früh aufstehen mussten, sind wir noch für ein paar Runden Billard mit einem Engländer aus unserem Hostel in die Billardbar direkt nebenan gegangen und dann nach 2 Stunden und reichlich Bier tot ins Bett gefallen :D
Am nächsten Morgen sind wir dann nach dem Frühstück in den Shop der Agentur und haben uns für eine Wanderung zum Gletscher Pastoruri in 5000 Metern Höhe entschieden. Das erste Mal, dass wir in so großer Höhe sein werden :D Die meiste Zeit saßen wir leider im Bus mit 15 anderen und sind zu dem Gletscher gefahren. Auf dem Weg dorthin sind wir noch an einer Lagune vorbei und haben in einem Restaurant vorsorglich schon mal einen Kokatee getrunken. Auf 5000 Metern angekommen musste man noch eine 40 minütige Wanderung zum Gletscher machen, die echt schön war, aber ich hab die Höhe echt gemerkt :D nach drei Schritten bergauf hat mein Herz so schnell geschlagen, als wenn ich einen Sprint eingelegt hätte und das atmen viel nicht so einfach. Der Gletscher selber war dann auch atemberaubend und der See, der direkt am Gletscher war, hat Laura und mich beide an den See in Hogwarts erinnert :D ein wirklich wunderschöner Ort. Der Rückweg runter zum Bus war dann einfacher und danach sind wir 3 Stunden zurück nach Huaraz gefahren. Im Hostel haben wir dann noch Wraps gemacht und unsere Sachen für den Trek gepackt, der dann auch wirklich stattgefunden hat am nächsten Morgen :D
Wir sind um kurz nach 4 Uhr morgens aufgestanden und haben uns in Ruhe angezogen und fertig gemacht und wurden dann um 5 Uhr abgeholt. Am Bus haben wir dann unsere 6 Gruppenmitglieder kennen gelernt und es war eine bunte Mischung :) wir hatten zwei Paare aus Polen dabei, die sich allerdings vorher nicht kannten, eine Französin, die allerdings in Mexico lebt und einen Brasilianer. Und natürlich wir deutschen Kartoffeln :D Nach 4 oder 5 Stunden Fahrt sind wir dann am Startpunkt für unseren Trek angekommen. Hier wurden unsere 4 Esel beladen und unser Guide (Ricardo) , der Koch (Maximo) und der Eseltreiber (Name wird aus Unwissenheit nicht genannt), haben sich vorgestellt. Ein leckeres Lunchpaket gab es auch noch und dann begann die Wanderung auf 3700 Metern Höhe:) Wir waren eine ziemlich schnelle Gruppe und so bot unser Guide uns an, dass wir einen Teil des 900 Meter Aufstiegs am nächsten Tag auch schon am ersten Tag machen könnten und dann nicht am Basiscamp zelten, sondern 300 Höhenmeter weiter. Das fanden wir natürlich super und haben wir dann auch gemacht :) nachdem wir durch ein wunderschönes Tal gelaufen sind kamen natürlich dann auch irgendwann die 300 Höhenmeter, die echt anstrengend waren, aber ja unser Camp war richtig cool und wir haben dann auf 4150 Metern geschlafen. Am Abend hat es richtig heftig angefangen zu regnen und wir haben alle zusammen in unserem Gemeinschaftszelt ein super leckeres Essen genossen. Der Regen hat auch nicht mehr aufgehört und die Temperatur ist gefühlt stetig gesunken und so sind wir dann alle relativ früh in unsere eigenen Zelte, in unsere warmen Schlafsäcke:) Leider mussten wir feststellen, dass alle Zelte undicht sind.. Der Boden war komplett nass und durch das Zeltdach hat es auf unsere Schlafsäcke getropft. Laura und ich haben dann über unser Moskitoinnennetz Handtücher gelegt und konnten dann halbwegs trocken, aber kalt schlafen. Am nächsten Morgen wurden wir dann gegen halb 6 mit einem warmen Kokatee im Zelt begrüßt und einer Menge Schnee :D Jap es hatte in der Nacht auch noch geschneit, womit wir überhaupt nicht gerechnet haben :D Draußen hörte man nur Eric, den Brasilianer, wie er am lachen war, denn es war das erstmal für ihn, dass er Schnee gesehen hat und seinen ersten Schneeball warf :D wir haben dann schnell unsere Sachen zusammen gepackt (zum Glück ist eigentlich alles trocken geblieben) und haben dann zusammen im großen Zelt gefrühstückt und uns über Eric amüsiert. Und dann begann unsere Schneewanderung. Wir sind ohne unseren Guide und die Esel vorgelaufen und man konnte grob einen Weg erkennen, den wir dann einfach mal gelaufen sind und es war mega geil! Die Landschaft war so schön und wir waren mitten in einer großen Wolke und es war kalt, aber man hat sich so schnell warm gelaufen und die Höhe hat uns mittlerweile gar nicht mehr gestört:) Nach drei Stunden sind wir dann endlich am Punta Union angekommen, der höchsten Stelle auf unserem Trek und die Aussicht war gigantisch. Man konnte im Tal sehr weit entfernt einen See erkennen.. Zu diesem sind wir dann auch noch gelaufen.. Das hat nochmal 4 Stunden gedauert und der Abstieg war echt ätzend, da der Schnee langsam schmolz und unsere Schuhe nicht wasserdicht und deshalb auch sehr schnell klitschnass waren. Naja nach 5 Stürzen und einer Menge Flucherei meinerseits sind wir im Tal angekommen und hier lang dann auch kein Schnee mehr :) Wir sind noch einen kleinen Umweg gelaufen zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man eigentlich den Paramount picture Mountain (ihr kennt das Logo mit dem Berg und den Sternen bestimmt) sehen kann, allerdings war es zu bewölkt, um den zu sehen. Der Rest der Strecke zog sich ganz schön, da es so schien, dass wir den See irgendwie nie erreichen würden. :D Zu unserer Überraschung haben wir den See und das Camp natürlich doch erreicht. Wir haben dann direkt unsere Zelte bezogen und eine Suppe bekommen. Hier hat Laura dann direkt Freundschaft mit unseren Eseln geschlossen, die nicht nur ihre Suppe, sondern auch Laura selber sehr lecker fanden:D Zwei Stunden später gab es dann Abendessen, welches wir alle zusammen im Kochzelt gegessen haben, da es dort so schön warm war :) auch diese Nacht haben wir auf 4100 Höhenmetern verbracht und wurden morgens zum Glück nicht vom Schnee begrüßt. Normalerweise würde man am dritten Tag nur 9 Kilometer laufen, wir entschieden uns aber weiter zu laufen, bis zum letzten Camp direkt am Dorf, wo wir dann auch abgeholt werden würden. Die Wanderung war sehr schön und der Weg war entweder grade oder bergab, also sehr entspannt und so sind wir nach 5 1/2 Stunden und 18 km am letzten Camp angekommen. Kurz davor haben ein paar Männer vor einer kleinen Kirche eine Art Fest gefeiert und da durften wir natürlich deren selbst gebrannten Whiskey probieren :D Feuerwasser war das, aber tatsächlich sehr gut:D Im Camp gab's dann natürlich erstmal ein Bier (wie gesagt die Biere hier haben jeweils 620 ml) und danach noch eins :D Zum Abschluss des Tages sind wir alle noch zu einem Thermalbecken gefahren, was eigentlich nur ein großer mega warmer Pool war (wir dahten wir baden im Fluss nebenan) und haben dort noch ein Bier getrunken und im heißen Wasser entspannt :) Zum Abschluss des Tages gab's dann Spaghetti Bolognese und wir haben noch ein bisschen gefeiert und sind dann ins Bett. :)
Am letzten Tag sind wir dann um 10 Uhr abgeholt worden und nach 3 Stunden und einem leckeren Eis später in Huaraz angekommen. Hier bin ich direkt ins Hostel, während Laura eben mit Eric unsere Buskarten nach Lima für die Nacht geholt hat. Wir durften im Hostel alle noch eine (ich wünschte sie wäre warm gewesen) kalte Dusche nehmen. Danach sind wir was essen gegangen und haben uns noch mit dem Rest der Gruppe auf einen Pisco getroffen und hatten einen schönen letzten Abend :) Um 22:30 Uhr haben wir dann den Nachtbus nach Lima genommen, wo wir dann um 7 Uhr morgens angekommen sind.
Hier haben wir uns dann von Eric verabschiedet und uns um einen Bus nach Cusco gekümmert, den wir dann um 13:15 nehmen werden. Die Fahrt wird 22 Stunden dauern YEAH :D
Den Rest der Zeit haben wir uns im Starbucks und mit einem Frühstück bei McDonalds (Hamburger und Pommes) totgeschlagen und sind jetzt auf dem Weg nach Cusco :)
Bis später, hasta pronto
Laura y Chrissie :)