Tradition trifft Moderne
Die etwas kurze erste Nacht (bin glaube ich erst gehen 5 Uhr eingeschlafen, während Schahaatz - kaum das er den ersten Fuss um 1:30 Uhr im Bett hatte - schon schlief) wir


Veröffentlicht: 20.07.2025
Heute morgen sind wir irgendwie nicht aus dem Knick gekommen. Nach unserem opulenten Frühstück ist Schaahatz ins Suppenkoma gefallen (die hatte er zum Frühstück) und ich habe so im Halbschlaf vor mich hin gedöst. Der gestrige Tag hat echt geschlaucht und im übrigen haben wir ja auch schließlich Urlaub, da darf man es an einem Tag schon mal ruhiger angehen. Das späte Starten hat unseren Besichtigungsplan dann auch ins wanken gebracht.
Für jeden Technik-Nurd, Manga- und Anime-Fan ein absolutes Muss. Das Akihabana-Viertel.
Ich bin keins von allen, Schaahatz ein bisschen das erste, aber das wollten auch wir erleben. Viele junge Leute verkleidet wie ihre Lieblingsfigur.
Wir sind natürlich gespannt was es in den Kaufhäusern zu entdecken gibt. Über 7 Etagen elektronischen Gerätewelt, Spiele, aber auch Haushaltsgeräte, Foto, Mangas und Pokémon und natürlich Souvenirs.
Über soviel gucken vergessen wir die Zeit, denn für 18:00 haben wir Tickets für den Tokio Skytree - und noch nichts gegessen.
Und so hetzen wir los Richtung Bahn. Schon fast an der Bahn angekommen zeigt Google an, das die Bahn sich verspätet (gibt es auch in Japan), aber das ist ja kein Problem für uns nehmen wir einen anderen Zug. Unsere Schritte werden schneller. Rein in den Zug und nach 3 Stationen wieder raus. Umsteigen- wo müssen wir nur hin??? Wir fragen einen Busfahrer - der zeigt in die Richtung aus der wir gekommen sind, also wieder zurück, aber da steht unsere Linie nicht angeschlagen. Etwas ratlos irren wir umher bis wir endlich die Station finden. Es ist 18:00. 10 nach 6 erreichen wir den Tokio Skytree.
Fakten:
Der Skytree wurde am 22. Mai 2012 eröffnet. Mit einer Höhe von 634 m ist er der höchste freistehende Fernsehturm der Welt und das dritthöchste Gebäude der Welt. Die Aufzüge fahren mit einer Geschwindigkeit von 600 Metern pro Minute und erreichen das Tembo-Deck in nur 50 Sekunden. Das Fundament des Skytree ruht auf seismischen Basisisolatoren – massiven, 1,4 Meter dicken Gummipolstern. Diese Isolatoren ermöglichen es dem Turm, sich bei einem Erdbeben unbeschadet zu biegen, denn Tokio liegt am Nankai-Graben und wird jährlich mit ca. 1500 Beben erschüttert. Es gibt zwei Aussichtsplattformen, eine in 350 Meter Höhe. Die höchste Plattform liegt auf 450 Meter Höhe. Ein schräger, 110 Meter langer Glasgang („Air Walk“) verbindet die Etage 445 mit der Etage 450. Der höchste Punkt befindet sich auf 451,2 Meter.
Die Aussicht ist toll. Man kann von hier den Fujiyama sehen
und da gerade Sonnenuntergang ist
stehen alle wie festgewachsene an ihrem ergatterten Platz. Die Menge an Menschen ist ein bisschen nervig.
Gegen 20:30 Uhr wagen wir, mit knurrendem Magen, die Abfahrt.
Auf der Suche nach was essbarem irren wir durch die riesige Mall am Fuße des Skytrees, die sich über mehrere Etagen erstreckt und werden in der 6. Etage fündig. Bier und Ramen 😋😋
Eigentlich wollten wir noch den Asakusa Schrein - der älteste Schrein 600 nChr. erbaut - besichtigen aber das schaffen wir heute leider nicht mehr der schließt um 22:00 Uhr und außerdem tun die Füsse sooo weh 😩
