Schahaatz und ich müssen an die frische Luft, douzo yoroshiko
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Überall Schreine

Veröffentlicht: 21.07.2025

Tour
Tour nach Nikko
Tour · Raoul
Attraktion
Toshogu-Schrein
Nikko, Japan
Attraktion
Kegon-Wasserfall
Nikko, Japan
Sehenswert
Chūzenji-See
Nikko, Japan
Essen
.
$ · Mittagessen
Essen
Okonomiyaki restaurant
Japanese · $ · Abendessen
Attraktion
Sensoji
Tokyo, Japan

5:45 klingelt der Wecker. Heute haben wir unseren gebuchte Tour nach Nikko. 6:30 Uhr verlassen wir das Hotel in Richtung Treffpunkt. 

So leer kann Tokio sein

Noch kurz bei Familymart Sandwiches gekauft, weil im Hotel gibt es erst um 7:00 Uhr frühstück und auch Lunchpakete konnte man vorher nicht bekommen. Vielleicht auch besser so, wer weiß was da drin gewesen wäre. Pünktlich um 6:50 Uhr erfahren wir dann, das unser Guide krank ist und sie erst Ersatz finden müssen. 8:15 starten wir endlich mit Raoul. (Der arme Kerl hat sich seinen Sonntag bestimmt auch anders vorgestellt). Bei der Buchung hatte ich die Tour auf Englisch gebucht. Im Bus sassen wir dann mit der spanischen Tour zusammen und Raoul hat alles in beiden Sprachen erzählt. Ein echtes Sprachentalet.

Nach 2,5 Stunden erreichen wir Nikko. Durch die einstündige Verspätung ist es hier schon recht voll und warm. (Die Sonne brezelt vom wolkenlosen Himmel).

Der Weg zum Eingang 

Fakten

Nikko ist eine kleine Stadt in der japanischen Präfektur Tochigi in den Bergen nördlich von Tokio. Hier befindet sich der Toshogu, ein berühmter Shinto-Schrein aus dem Jahr 1617, der als Mausoleum für den berühmte Samurai-Führer Tokugawa Ieyasu, den Begründer des Tokugawa-Shogunats bzw. der Edo-Zeit, errichtet wurde. Der Schrein umfasst das vergoldete Yomeimon-Tor, die Hauptgebetshalle in einem Sicheltannenhain und das Grab selbst. Um dorthin zu gelangen, muss man eine lange Treppe (270 Stufen) durch einen dichten Wald hinaufsteigen. Der Ausblick auf die Haupthalle und das Yomeimon-Tor ist jedoch die Anstrengungen wert.

Beim Bau des Toshogu-Schreins von Nikko schwebte den Erbauern etwas Göttliches vor. Der Einfallsreichtum und die Liebe zum Detail, die sich im Toshogu-Schrein von Nikko widerspiegeln, sind außergewöhnlich. Seine leuchtenden Farben und extravaganten Schnitzereien stehen im krassen Gegensatz zu den vielfach spartanischen Konstruktionen in Japan. Zu den beeindruckendsten Gebäuden in Nikko Toshogu gehört die fünfstöckige Pagode, die aufgrund ihrer Höhe am auffälligsten ist. Sie steht in der Nähe des Haupteingangs. Die fünf Stockwerke stehen für die Elemente der Existenz in aufsteigender Reihenfolge: Erde, Wasser, Feuer, Wind und Leere.

Die mit Abstand berühmteste Schnitzerei des Schreins sind die drei weisen Affen. 

Die berühmtesten Affen

Der erste „sieht nichts Böses“, der nächste „spricht nichts Böses“ und der dritte „hört nichts Böses“.

Leider bringt diese Verspätung alles durcheinander. Wir haben auch hier eine halbe Stunde weniger Aufenthalt. Somit hetzten wir durch die echt schöne Anlage. Während wir die Stufen im Schleichschritt erklimmen, 

flitzen an uns 2 Sanitäter vorbei. Mit einer Trage in der Hand, im flotten Tempo nach oben. Uns bleibt ja ach nicht viel Zeit, die Schleicherei müssen wir leider an anderer Stelle einsparen. Einmal kurz ums Grab gelaufen, 

Das Grab
Der Schrein

Schuhe aus - im Schrein eine Münze geworfen - einen kurzen Wunsch geäußert - 2x verbeugt - 2x in die Hände geklatscht und noch mal verbeugt - Schuhe wieder an und weiter. Eigentlich wollten wir uns noch die rote Brücke am Eingang von Nikko anschauen, 

dafür war aber keine Zeit mehr. Wir konnten nur ein paar Minuten einem Mönch beim Feuerritual zuschauen und mussten dann zum Bus.

Weiter geht’s zu dem Kegon-Wasserfall. Ab in die Berge über eine 2 spurige Serpentinen-Einbahnstrasse. Hier verlieren wir, aufgrund des hohen Verkehrsauskommen eine 3/4 Stunde.

Der Kegon-Wasserfall ist 97 Meter hoch und entfliesst dem Chūzenji See. Er ist einer der drei schönsten Wasserfälle Japans. Besonders beeindruckend soll der Wasserfall im Winter sein, wenn er teilweise einfriert.

Ich fand ihn schön, denn wir haben schon kleinere und wasserärmere bzw. wasserlose gesehen.

Eigentlich wollten wir uns auch den See anschauen, aber dass hat die Agentur abgesagt, da für die Anreise zum See weiter mit einem hohen Verkehrsaufkommen gerechnet wurde, aber der Fahrer muss seine Lenkzeiten einhalten.

Der Chuzenji-See ist Japans höchstgelegener natürlicher See.

Also kein See, aber wir haben 30 Minuten um was zu essen - und das machen wir auch.

Frittierte Kartoffeltaschen mit Gyoza gefüllt. 

Alternative süssliche Buns mit einer herzhafter Füllung aus Schwein, Kohl und Bohnen. 

Hähnchenspiesse in einer Pfeffermarinade. 

Und zum Schluss zwei Softeis 😋😋

Dann müssen wir auch schon die Heimreise antreten. Kurz noch die erste Begegnung mit der Alternative zum Hightech-WC.

Nur ein kurzer Stop, an einer Autobahn-Raststätte, unterbricht unsere fast 3 stündige Heimfahrt. Hier können sich unsere Raststätten mal 10 Scheiben, ach was sage ich 100 Scheiben abschneiden. 

An einer Raststätte 

In Japan sind die Toiletten immer und überall kostenlos. Bei uns sehen die nicht mal so aus - trotz bezahlen.

Gegen 18:30 Uhr sind wir zurück in Tokio. Eigentlich noch Zeit den gestern nicht mehr gesehen Asakusa-Schrein zu besuchen. Aber diesmal gehen wir erst essen. Eigentlich sollten es Ramen werden, nun sind es Okonomiyaki.

Mit Tischgrill
Sitzen auf dem Fussboden 

Premium mixed modern Okonomiyaki

Ein Okonomiyaki aus sorgfältig ausgewähltem Schweinefleisch, zartem Tintenfisch, saftigen Garnelen, umwickelt mit zähen Yakisoba-Nudeln.

Beef Okonomiyaki

Das Okonomiyaki mit süßem und herzhaftem Rindfleisch-Sojageschmack und einer großzügigen Menge Frühlingszwiebeln. Der „Rösti“ besteht aus Kohl, Hühnerei und Weizenmehl.

Bei einem Verdauungsspaziergang schauen wir uns noch den Asakusa-Tempel an.

Fakten:

Sensoji oder auch Asakusa Tempel ist ein buddhistischer Tempel. Der Tempel wurde schon im Jahre 645 gegründet und zählt zu den schönsten und ältesten in Tokio.

Den Eingang zum Sensoji markiert das Kaminarimon (das Donner-Tor), mit einer riesige Laterne und vier Wächtern im Torbogen. 

Donner-Tor

Das zweite Tor (Hozomon) beherbergt zwei Wächter und drei riesige Laternen. Die rote Laterne im Zentrum wiegt über 400 kg, allerdings wiegen die anderen beiden Kupfer-Laternen jeweils ca. 1000 kg. 

Hozomon-Tor

Neben dem Hozomon Tor steht die fünf-stufige Pagode, die eine Länge von über 53 Metern aufweist. In ihr finden sich Abbildungen von Buddha und Reliquien. Die Spitze der Pagode symbolisiert den Grabhügel Buddhas.

Im Zentrum steht die Haupthalle Hondo-Gebäude, diese brannte im Laufe der Zeit mehrmals ab, zuletzt beim Luftangriff im zweiten Weltkrieg.

Das war Tokio

Auf einen Blick

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Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer
Begleitung
Zu zweit (2)
KulturellSparsam
  • Toshogu-Schrein in Nikko
  • Kegon-Wasserfall
  • Sensoji in Asakusa
  • Okonomiyaki am Abend
  • geführte Tour mit Verspätung
StadtKulturEssenTransitGeschichte
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