Kuriositäten
Heute verlassen wir Tokio in Richtung Hakone. Nach einem letzten Frühstück heisst es Koffer packen und die Gärten des Kaisers besichtigen


Veröffentlicht: 22.07.2025




































Heute wollen wir früh starten, im Internet stand 8:00 geht das erste cable car.
Die Nacht auf dem Futonbett war gut. Das Kirschkernkissen als Kopfkissen ist allerdings gewöhnungsbedürftig, gerade wenn man Seitenschläfer ist. Die Auswahl beim Frühstück war sehr gut. Für jeden was dabei.
Pünktlich starten wir. Erfrischende feuchte 28 Grad schlagen uns entgegen und schon öffnen sich die Poren - herrlich. Irgendwie komisch dass so wenig Leute unterwegs sind. Aber das wird uns gleich klarer. Das erste cable car startet erst um 8:45 Uhr. Was lernen wir daraus - es stimmt nicht alles was im Internet steht. Aber ein Gutes hat es, wir sind in der Schlange die Ersten 👍.
Erst mit dem Cable Car den Berg hoch,
dann umsteigen in die Seilbahn.
Kurz vor der ersten Station überfliegen wir das berühmte Geo-Thermalgebiet Owakudani,
in dem die Schwarzen Eier gekocht werden.
Die müssen wir natürlich probieren.
Aber die schmecken für uns wie normale Eier - sehen nur cooler aus. Weiter zur nächsten Seilbahn,
die uns rüber zum Ashi-See bringt.
Der Ashi-See ist ein Kratersee der sich vor 3000 Jahren in der Caldera eines eingestürzten Vulkans gebildet hatte.
Hier entern wir das Piratenschiff die Queen Ashinoko.
Es folgt eine 25 minütige Überfahrt. Wir hätten gerne Rose und Jack gespielt, leider war das nur für die erste Klasse möglich.
Fast wie auf der Titanic 😂.
Heute ist es sehr wolkig - da werden wir den Fuijama wohl nicht zu Gesicht bekommen 😩.
Die ganze Reise umsonst. 😩😩
Vom Schiffsanleger wollen wir mit dem Bus zum Mishima Skywalk aber wir finden erst die Busstelle nicht und dann hätten wir noch ne 3/4 Stunde warten müssen. Na dann schauen wir uns doch erst das berühmte Torii im Wasser an.
Oh mein Gott was für eine Schlange -
und nur für ein Foto alle mit dem Tor.
Fakten:
Hakone ist eine japanische Stadt in den Bergen westlich von Tokio. Sie liegt auf dem Gelände des japanischen Nationalparks Fuji-Hakone-Izu und ist für ihre Thermalbadeorte (Onsen) und die Ausblicke auf den berühmten Vulkan Fuji bekannt. Der Hakone-Schrein, ein Shinto-Schrein mit rotem "Torii"-Tor am Ufer des Ashi-Sees und die heißen Schwefelquellen im Owakudani-Tal sind hier die Hauptattraktionen.
Wir sind da etwas geschickter und stellen uns ein paar Treppenstufen höher und da wir so breit sind stehen wir auch fast alleine da.
Nun fährt auch bald der Bus zum Mishima Sky Walk.
Fakten:
Der Mishima Skywalk ist mit einer Gesamtlänge von 400 Metern die längste Fußgängerhängebrücke Japans. Sie spannt zwischen dem Süd- und Nordgelände über eine Schlucht. Vom Südgelände sowie der Brücke hat man eine tolle Aussicht auf die umliegende Landschaft und kann bei gutem Wetter Japans höchsten Berg, den Fuji, bewundern.
Hat heute leider nicht geklappt 😩, aber der Walk war ganz nett und der Wind hat die Brücke etwas schaukeln lassen. Man darf sich halt nur keine Gedanken machen, was passieren könnte, wäre jetzt ein Erdbeben oder der Fuji würde ausbrechen. Mir kommen bei sowas immer gleich irgendwelche Katastrophen- Filmscenen in den Sinn, wie aus dem Film San Andreas mit The Rock - Dwayne Johnson, wo die Seile an der Brücke abreissen und wegfliegen und die Brücke sich aufschaukelt und dann kommt Dwayne mit dem Hubschrauber geflogen, den einen Arm am Steuerknüppel und mit dem anderen rettet er die Leute von der Brücke also uns…
Aber heute bleibt alles ruhig und Dwayne kann andere Dinge tun.
Noch ein kurzes Selfie und dann ab zum Bus, denn der fährt nur jede Stunde.
Ein toller Tag neigt sich dem Ende. Noch etwas entspannen im privaten Onsen.
Fakten:
Onsen sind heiße Bäder und besitzen in der Regel eine Temperatur von 38-42 Grad. Öffentliche Onsen sind streng nach Frauen und Männern getrennt. In einen Onsen geht man nackt baden. Tattoos müssen in öffentlichen Onsen abgeklebt werden. Aber es gibt auch private Onsen die man mieten kann (bei uns im Hotel gab’s 2 kostenfreie), wo man alleine ist. Die Regeln sind aber die selben.
War wirklich entspannend. Nach dem Bad kommt einem die Aussentemperatur schon fast kalt vor. 🥶
Jetzt noch Abendessen im Gyoza Center - boah war das lecker
und dann ab ins Bett.
