Das Baskenland
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Letztes Ziel

Veröffentlicht: 27.07.2020

3. Ziel Hendaye

An der Pforte zu Spanien am Anfang der baskischen Steilküste gelegen besitzt der charmante Badeort Hendaye einen harmonischen Küstenabschnitt, der von zahlreichen Villen im neo-baskischen Stil vom Beginn des 20. Jahrhunderts gespickt ist und unter Denkmalschutz steht. 

Etwas Geschichte

Die französische Küstenstadt Hendaye ist zwar ein ziemlich beliebtes Ziel für Strandurlaub, hat aber auch eine wahnsinnige Geschichte. Heute ist der Strand ein Hotspot für Surfer und die nahegelegenen Hotels beherbergen Familien und Paare, die zum Entspannen hierher kommen. Wie viele Touristen am Strand wissen von den politischen Morden, die hier 1984 stattgefunden haben? Oder das Treffen zwischen Adolf Hitler und General Franco von 1940, das im Bahnhof stattfand?

Für diejenigen, die das Baskenland nicht nur als eine Region Spaniens, sondern als eine nicht anerkannte Nation definieren, die sich bis nach Frankreich erstreckt, hat Hendaye den Titel für seinen längsten Strand. Der Strand besteht aus zwei Hauptbereichen: dem Plage d'Hendaye, dem größeren der beiden, und Les Deux Jumeaux, dessen Name von den beiden Steinmonolithen abgeleitet ist, die wie identische Zwillingsklippen aus dem Wasser steigen. Diese beiden Strandbereiche sind durch einen langen und schmalen Sandstreifen miteinander verbunden, der bei Surfern, Schwimmern und Sonnenanbietern beliebt ist und mit Restaurants und Brasserien verbunden ist.

1940, während des Zweiten Weltkriegs, war es ausgerechnet hier in Hendaye, wo sich zwei faschistische Diktatoren, Franco von Spanien und Hitler von Nazi-Deutschland, trafen. Das Treffen fand, ziemlich bizarr, im Inneren des kleinen Bahnhofs statt, wo beide Diktatoren mit dem Zug aus entgegengesetzten Richtungen ankamen. Berichte aus Spanien rühmen sich später, dass Hitler während des Treffens versuchte, Franco davon zu überzeugen, sich den Achsenmächten in ihren Kriegsanstrengungen anzuschließen, aber Franco vermied es geschickt. Historiker wie Paul Preston betrachten diese Behauptung jedoch als nichts anderes als französischsprachige Propaganda und sagen, dass der eigentliche Zweck des Treffens darin bestand, die Beziehungen Spaniens zu Vichy Frankreich zu diskutieren. Was auch immer sie besprochen haben, der bescheidene Bahnhof von Hendaye scheint eine extrem seltsame Standortwahl zu sein.

Auf dem Weg von Bilbao nach Hendaye an der spanisch/französischen „Grenze“ fahren wir an vielen sehenswerten Orten vorbei.... würde mir einige gern ansehen, aber die Zeit reicht nicht aus, wie immer... Zumaia ist das Ziel auf dem Weg... lebhaftes Städtchen an der Mündung des Rio Urola. Über der kleinen Altstadt erhebt sich die gotische Kirche San Pedro. Im Inneren birgt die Kirche ein prachtvolles Renaissanceretable des Meisters Juan de Ancheta, der auch den Hauptaltar der Kathedrale von Burgos erschuf. Um die Kirche schöne Gassen, allerdings hat sich um die Altstadt ein Gürtel mit modernen, nicht besonders interessant gestalteten Häuserblocks gelegt. Zumaia ist berühmt für die sensationelle Geologie. Es handelt sich hier um Flysch Formationen von ausserordentlicher Schönheit und Bedeutung. Häufig vertikal geschichtet ziehen sich die Schichten meilenweit ungestört dahin. Die Sedimentabfolgen von Kalken, kalkhaltigen Tonen, Mergeln und grobkörnigeren Sandsteinen entstanden.... eine Zeitspanne von bis zu 100 Millionen Jahren.... sehr beeindruckend ...Wir haben ja das Baskenland als diesjähriges Urlaubsziel aufgrund der Natur, der Mentalität, der Eigenheiten/ Einzigartigkeit und des tollen Essens wegen gewählt...und auch aufgrund der Spielstätte von einer Serie die die Männers der Familie für gudd befinden: Games of Thrones... leider durften wir die dolle Brücke in Gaztelugatxe aufgrund Corona nicht besuchen, vielleicht haben wir an der Flyschküste mehr Glück ... da hier die Drachen von Games of Thrones dem Ort eine zusätzliche Bedeutung geben.... alles in der 7ten Staffel wohl zu sehen... viele Menschen, es ist ja Wochenende und die Sonne scheint, was soll man denn da sonst machen? Wir setzen uns in ein Café oberhalb des Strandes und essen was kleines und genießen den Ausblick, leider dürfen mal wieder keine Hunde an den Strand... Aber wir wollen ja auch 40km weiter nach Frankreich. Die Einreise klappt ohne irgendwelche Stopps wg. Corona, weder fragt jemand auf dem Campingplatz wo wir herkommen, noch müssen wir was ausfüllen etc.... sehr angenehm, endlich mal keine Masken mehr an der frischen Luft 😊  Gut ausgeschlafen an selbiger  holen wir die bestellten Croissants und das Baguette an der Rezeption ab, lecker... endlich wieder leckere Croissants .... satt und zufrieden fahren wir erstmal was einkaufen für die nächsten Tage, ganz oben auf der Liste stehen Getränke, davon verbrauchen wir reichlich 😉...wir fahren in den Ort Hendaye am Strand vorbei... ich guck angestrengt nach einem Volleyballnetz, nix, allerdings Verbotsschilder für Hunde am Strand 😏... da müssen wir erstmal recherchieren wo wir erwünscht sind....schön ruhig hier auf dem Campingplatz... wir essen was kleines und dann wird endlich mal ein Spiel gespielt... mag sein es liegt an dem nicht vorhandenem Wlan, oder das wir immer eine Zeit brauchen... auf alle Fälle möchte Angelina Backgammon erlernen.... die Jungs bemühen sich, ich steuere einen Obstteller bei.... nehme mir mein Buch .... Entspannen 😎
Wir werden die nächsten 2 Tage so wie heute mit baden, entspannen am Strand und Volleyball spielen verbringen.... wir haben am Ende des Strandes , der nicht bewacht ist ,ein Stück vorm FKK Strand ,was gefunden wo Hunde zwar immer noch nicht erlaubt sind, aber es keinen interessiert 😜ob wer was hat oder nicht 😜
Heute 38 Grad am Strand gg. 20 Uhr immer noch 30 Grad.... viele Menschen bis nach 22uhr ... angenehm 😊

Heute geht’s nach Biarritz....Nach dem kurzen Spaziergang auf die kleine Anhöhe zur ehemaligen Sommerresidenz der französischen Kaiserin Eugenie wird offensichtlich, was den Zauber von Biarritz ausmacht. Die kleine Stadt liegt einfach perfekt an einer der schönsten Buchten der französischen Atlantikküste. Links und rechts umrahmt von zwei schmalen Felszungen.

Der Sage nach soll Gott dem armen Fischermädchen Miarritze im Traum versprochen haben, ihr die Seele seines Dieners Martin zu schicken. Er sollte als bunter Vogel kommen und einen Fisch mit goldenen Schuppen im Schnabel tragen – ein Zeichen für den Reichtum, der die armen Fischer in der Zukunft erwarten sollte. Tatsächlich ist der französische Name des Eisvogels „Martin-pecheur/Martinsfischer“ darin begründet. Als ein Schiff mit Seefahrern strandete, die sich Biarrins nennen, nahm das Fischermädchen Miarritze sie auf. Sie wurde die Frau des Anführers und der heutige Name der schönen Stadt in Frankreich war geboren: Biarritz!

Wir fahren durch den Ort auf der Suche nach einem Parkplatz... aussichtslos... der Ort ist so voller Menschen, auf den Straßen in den Cafés und Restaurants... dicht an dicht...Aufgrund des Wetters ( Vorhergesagt ist Regen) beschließen wir nicht den Ort zu erkunden, sondern sofort an der Strandpromenade entlang zu laufen, am Grand Plage – dem großen Strand – viele Surfer , heute ist es ziemlich windig... Wir kommen zum Rocher de la Vierge. Das weltbekannte Felsenriff liegt am Fischereihafen von Biarritz. Auf der Kuppe des Rocher de la Vierge strahlt die schneeweiße Marien-Statue. Sie steht dort schon seit 1864 für die sichere Heimkehr der Fischer in den Hafen von Biarritz. Napoleon III. hatte die Idee, dass man den sogenannten „Jungfrauenfelsen“ durch eine Brücke mit dem Festland verbinden sollte. Der Erbauer des Pariser Eiffelturms, Gustav Eiffel, verwirklichte diesen Plan 1887 und baute die feste Landverbindung.... und da isser schon der Regen.. der ist unschön, da wir die Regenjacken im Auto haben... dafür sind die Wellen unglaublich... die sind so hoch, dass man aufpassen muss, dass man nicht nass wird wenn diese peitschend gegen die Mauern donnern.... sehr unterhaltsam, die Kinder haben ihren Spaß... 🤣 Wir legen eine Regenpause mit leckeren Tiramisuvariationen ein inkl. Wifi und Dynamotrainingspiel... der Regen hört nicht auf, weitere kostenlose Wasserspiele folgen auf dem Rückweg zum Auto 🤣🤣🌊

Wir haben auf der Rückfahrt von Biarritz zu unserem Ort einen schönen Strand inklusive Volleyballnetz entdeckt und einen tollen Küstenweg dahin... also wird heute „gewandert“ 4km zum nächsten schönen Ort... entlang der beeindruckenden Atlantikküste mit seinen tollen Gesteinsfragmenten. Es ist sooo schön dem riesigen Meer zuzusehen.... wir kommen endlich an.... puh 😅 ganz schön warm , es wird sich ausgeruht  und Volleyball gespielt... und wir beschließen am Strand zu essen, Fisch für mich und Angelina, Steaks für die Jungs... lecker... Allerdings essen oder vielmehr schlürfen um uns alle Muscheln in Weißweinsoße aus... lustig anzusehen .... ich würde die ja mit der Gabel rausfrimmeln 😜... vielleicht probiere ich die auch mal... und die nächsten 2 Tage gibts Muscheln , les Moules heißt das hier in rogfortsauce , lecker .... nach schönen Strandtagen verabschieden wir uns morgen früh in Richtung Orléans, da Paris unser eigentliches Ziel zum Risikogebiet erklärt wurde, tja und somit bleiben wir auf Stornierungsgebühren von 130€ sitzen, da man nur 48h vorher kostenfrei hätte stornieren können ich es leider heute erst gelesen habe... zu spät... es nervt dermaßen... egal wir fahren an die Loire Schlösser anschauen 😍😍....und langsam Richtung Heimat .....



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