Werner-Bruckmeier-Halle → … → Stausee im Tal der Gschwender Rot
6.0 km · Lindacher Straße
Eigentlich war an dieser Stelle für heute ein ganz anderer Beitrag geplant. Als wir uns gestern auf einen Spaziergang begeben haben, fanden wir uns zwei Stunden später völlig verzaubert am Auto wieder und dachten sofort: das bringen wir morgen! Inmitten der malerischen Landschaft des oberen Leintals, an der eindrucksvollen Mündung der Rot in die Lein, liegt Täferrot. Eingebettet zwischen dem Welzheimer Wald und der Frickenhofer Höhe, etwa 7 Kilometer nordöstlich von Schwäbisch Gmünd, offenbart dieser idyllische Ort eine reiche historische Vergangenheit. Seinen Namen verdankt Täferrot der Kirchenpatronin St. Afra. Über die Jahrhunderte hat sich der Ortsname von Afrenrot über Dafrenrot und Tefferrot (1525) zu Täferrot entwickelt.Die Ursprünge des Ortes reichen zurück in die Stauferzeit, als er auf gerodetem Boden entstand. Erstmals im Jahr 1293 als Roth erwähnt, trug der Ort ab 1298 den Namen Afrenrot. Zu dieser Zeit gehörte Täferrot den Herren von Weinsberg und später den Herren von Rechberg. Im Jahr 1357 veräußerten die Herren von Rechberg das Patronatsrecht und die Pfarrgüter an das Kloster Lorch. Die Geschichte von Täferrot ist eng mit diesen historischen Entwicklungen verbunden.Ein zauberhafter Neujahrsspaziergang entführte uns in das bezaubernde Tal der Gschwender Rot zwischen Täferrot und der Rehnenmühle. Hier im Bereich des Wasserverbandes Kocher-Lein, wo die Natur selbst in diesem kahlen Winter ihre verträumte Seite zeigt, wird das ganze Tal von saftig-grünem Moos überzogen, das wie dicke Polster die Landschaft verzaubert und alle Geräusche (selbst vereinzelt gezündetes Feuerwerk) schluckt. Ein Märchenwald breitet sich vor unseren Füßen aus und das frische, saftige Grün leuchtet zwischen den Bäumen und lässt das Katzengraue vergangener Tage völlig vergessen. Der Mensch braucht einfach Farbe, auch im Winter...Der Ausgangspunkt für dieses Naturspektakel ist die Werner-Bruckmeier-Halle, wo das Auto bequem geparkt werden kann. Ein kurzer Abstieg entlang der Lindacher Straße, etwa 200 Meter, führt zu der Brücke über die Gschwender Rot. Über sie hinweg tauchen wir ein in das Tal, das sich vor uns ausbreitet.Der Weg führt uns weiter, hinein in diese grüne, verzauberte Welt. Man erwartet um jede Biegung Elfen und Trolle... Irgendwann erreichen wir schließlich die charmante Rehnenmühle. Hier, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, können wir einen Moment innehalten und die Atmosphäre genießen, bevor der Weg uns weiterführt. An der Rehnenmühle vorbei führt der Pfad zum funkelnden Stausee, der im Sommer sogar eine erfrischende Bademöglichkeit bietet – jedoch stets auf eigene Gefahr.Die Rückroute führt uns wieder an der Rehnenmühle vorbei, und auf der anderen Seite der Rot setzen wir unseren Weg fort. Ein besonderes Highlight dieses Ausflugsmuss unbedingt erwähnt werden: die Barrierefreiheit des Weges, der somit gleichermaßen für Kinderwagen und Rollstühle geeignet ist. Im klaren Wasser der Gschwender Rot kann man Flussmuscheln beobachten, am Himmel ziehen Falken und Milane kreischend ihre Kreise und verleihen dem Tal eine besondere Magie.Diese traumhafte Rundwanderung, inklusive der Seeumrundung von etwa 6 Kilometern oder der kürzeren Variante von 4 Kilometern, verspricht ein unvergessliches Naturerlebnis für alle Sinne.
Auf einen Blick
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Wetter
Winter
Stimmung
EntspannendAbseits der Pfade
Highlights
Tal der Gschwender Rot
Rehnenmühle
barrierefreie Rundwanderung
Stausee
Ausrüstung
KinderwagenRollstuhl
Themen
NaturAbenteuerGeschichte
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