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Die Uni geht los

Veröffentlicht: 08.10.2026

Spaziergang
Yokohama Campus → Shirokane Campus
1h
Bus
Busbahnhof nahe der JR-Station Totsuka → Yokohama Campus
Yokohama, Japan
Attraktion
Meiji-Schrein
Shibuya, Japan
Festival
Laternenfest
Festival
Festival
veganes Foodfestival
Festival

Hallo zusammen,

jetzt ist es doch schon wieder zwei Wochen her, dass ich einen neuen Beitrag geschrieben habe, dabei hatte ich mir so fest vorgenommen, das hier regelmäßig zu gestalten. Naja, egal, ich werde mir Mühe geben, wieder in einen regelmäßigen Rhythmus zu kommen und hoffentlich auch interessante Beiträge zu schreiben.

Mein letzter Eintrag hat einen Tag vor dem Unistart geendet. Jetzt sind schon zwei Wochen Uni ins Land gezogen und ich möchte diesen Beitrag nutzen, um ein bisschen über meinen Alltag in der Uni zu berichten und wie die Kurse hier so angelaufen sind.

Yokohama Campus 

Den Donnerstag nach meinem letzten Eintrag habe ich meinen ersten offiziellen Unitag begonnen, glücklicherweise erst zur 3. Stunde, sodass ich relativ entspannt in den Tag starten konnte. Die erste Challenge, die hier jeden Tag den Start in den Unialltag markiert, ist der Weg zur Uni hin. Denn um zur Uni zu kommen, muss der Bus genommen werden und ich habe bis jetzt noch nicht so hundertprozentig verstanden, wann und wo der Bus, der mich zum Gelände bringt, losfährt. Ich meine, die Grundvoraussetzungen sind gegeben: Ich weiß, der Bus fährt und ich weiß auch, er fährt vom Busbahnhof nahe der JR-Station Totsuka.

Warten auf den Bus (hier immer sehr geordnet in Reih und Glied)

Das klingt ja jetzt eigentlich schon ziemlich vielversprechend, aber leider ändern sich je nach Tageszeit der Bahnsteig und die Regelmäßigkeit, in der der Bus losfährt. Naja, auch wenn manchmal mit einigem Suchen, habe ich mithilfe des unauffälligen Folgens anderer Menschen, die wie Studentinnen aussahen, oder der Hilfe von Busstationskoordinatorinnen, die mir meine Verwirrung ganz offensichtlich angesehen haben, den Weg in den richtigen Bus immer geschafft.

Erster Uni Tag

Tatsächlich hat meine Partner-Uni, in der ich dieses Semester studiere, zwei Campi. Der eine ist der, den man mit der gerade beschriebenen Busfahrt erreichen kann. Dort habe ich quasi alle meine Kurse. Der Campus ist für das, was ich gewohnt bin, sehr groß. Mit 21 Unigebäuden braucht man schon seine Zeit, um von einem Ende zum anderen zu laufen. Generell ist der Campus eher modern und die Gebäude strahlen, wenn die Sonne scheint, regelrecht, denn sie sind alle komplett weiß und reflektieren die Sonne.

Der andere Campus befindet sich in Tokyo in Shirokane und wirkt eher wie ein Campus, wie ich mir den auf einer englischen Uni vorstellen würde. Mit eher älteren Gebäuden und viel Grün. Hier habe ich tatsächlich nur einen einzigen Kurs und auch wenn ich diesen und den Campus sehr mag, bin ich doch ganz froh, dass ich nicht an mehr Tagen dorthin fahren muss. Denn neben den Kosten für die Fahrt ist diese auch noch ziemlich lang (ca. 1 Stunde), sodass ich ganz froh bin, die restlichen Tage eine deutlich kürzere Anreise zu haben.

Shirokane Campus

Aber genug über den Campus und lass uns noch über die eigentlichen Kurse reden. Ich habe hier die Möglichkeit, einen Sprachkurs in Japanisch zu belegen, wo ich ganz von vorne die Sprache lernen kann. Dieser nimmt einiges an Zeit in Anspruch, denn er ist zwei Mal die Woche für 200 Minuten und auch wenn ich es gut finde, die Sprache zu lernen, merke ich doch, dass es mir schwerfällt und ich das eine oder andere Mal verzweifelt im Unterricht gesessen habe.

Japanische Schriftzeichen üben 

Neben dem doch relativ zeitintensiven und nervenaufreibenden Japanischkurs habe ich noch 5 weitere Kurse von jeweils 100 Minuten die Woche. Dabei habe ich eine bunte Mischung aus Ökonomie, Politik, Kunst und Kultur und einem Kurs, der sich mit den verschiedenen Minderheiten in der japanischen Gesellschaft beschäftigt. Leider wurde einer der Kurse, die ich ursprünglich belegen wollte, kurzfristig wegen Krankheit gecancelt, aber alles in allem habe ich es, glaube ich, ganz gut getroffen und lerne hier interessante Dinge.

Aber genug vom Uni-Alltag, denn neben dem habe ich auch noch ein, zwei andere Dinge gesehen. Hier einmal ein schneller Recap:

Am vorletzten Samstag habe ich den Meiji Schrein in Shibuja besichtigt und mir bei der Gelegenheit auch gleich ein Stempelbuch gekauft, in dem ich jetzt hoffentlich viele verschiedene handgezeichnete Stempel sammeln kann. Außerdem war ich Ramen essen und hatte richtig gute vegane Ramen.

Eingang zum Schrein 


Den Sonntag an dem Wochenende war ich im 28. Stock essen und habe mich beim Bouldern leider leicht am Bein verletzt.

Der Ausblick aus dem 28 Stock

Mittwoch habe ich neben der Uni mir einen kleinen Ofen gekauft für nur 15 Euro, in dem ich seitdem schon Bananenbrot und Zimtschnecken gebacken habe. Hat sich mega gelohnt 🥰

Dieses Wochenende war ich am Samstag auf einem Flohmarkt (wo ich einen schönen Ring und eine Sonnenbrille gefunden habe) und anschließend bei einem Laternenfest, das zwar relativ klein, aber trotzdem sehr schön war.

Sonntag war dann was für mich sehr Cooles, weil ich die Chance hatte, auf ein veganes Foodfestival zu gehen, wo ich unter anderem vegane Shrimps und Gyozza essen konnte. Das war wirklich eine schöne Erfahrung. Abends war ich dann noch in einem Kino, das nicht nur eine Leinwand hatte, die vorne das Bild zeigt, sondern auch jeweils in Mitwirkung der Seiten gearbeitet hat.

So, damit bin ich jetzt auch mal am Ende und hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in die letzten zwei Wochen und meinen Alltag in der Uni hier geben.

Bis hoffentlich bald

Karo

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
14 Tage
KulturellKulinarisch
  • Busfahrt zur Uni vom Busbahnhof nahe der JR-Station Totsuka
  • Meiji-Schrein in Shibuya besucht
  • veganes Ramen gegessen
  • im 28. Stock gegessen
  • beim Bouldern leicht am Bein verletzt
  • einen kleinen Ofen für 15 Euro gekauft
  • auf einem Flohmarkt einen Ring und eine Sonnenbrille gefunden
  • bei einem Laternenfest gewesen
  • veganes Foodfestival mit veganen Shrimps und Gyozza besucht
  • im Kino mit seitlicher Mitwirkung der Leinwand gewesen
Stempelbuchkleiner Ofen
StadtKulturEssenTransit
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