in Kyoto unterwegs
In Kyoto haben wir eine gemütliche Unterkunft. Eine kleine Wohnung für uns allein (Danke Kento Zum Toji (Kyo-o-gokoku-ji) ist es auch nicht weit. Dieser buddhistische Tempel ist...

Veröffentlicht: 04.05.2023
















Nara war einst die Hauptstadt Japans. Dort gibt es uralte Tempel und Gebäude. Wir besuchen den buddhistischen Tempel Todai-ji. Nachdem wir am Bahnhof ankommen, gehen wir direkt zur Parkanlage, wo unzählige Sika-Hirsche zu entdecken sind. Einer Legende nach, soll die Gottheit Takemikazuchi auf einem weißen Hirsch in Nara angekommen sein. Seither gelten die Hirsche als heilig und werden nicht gejagt. Dies hat zur Folge, dass die Sika sehr furchtlos den Menschen gegenüber sind. Sie kommen direkt auf uns zu und beschnüffeln neugierig unseren Kinderwagen (und stehlen gleich eine leere Pappschachtel). Wir dürfen sie mit speziellen Keksen, die an jeder Straßenecke verkauft werden, füttern. Im Shintoismus gelten Sika-Hirsche als Boten zwischen den Sterblichen und höheren Naturwesen (Kami).
Die Tempelanlage erstreckt sich über ein weites Gebiet und ist eingegliedert in die umgebende Natur. Als wir den Todai-ji betreten, das größte Gebäude der Welt aus Holz, stehen wir einem riesigen Buddha, genannt Daibutsu, gegenüber. Dieser ist der größte seiner Art aus Bronze. Vor der Statue sind einige Opfergaben zu entdecken. Dieser Buddha scheint Orangen gerne zu mögen.
