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Wäre heute nicht Eksjö gewesen, wäre es ein ziemlich unspektakulärer Tag geworden, aber alles der Reihe nach. Von unserem schönen Platz im Wald hatten wir bis Norrköping nur eine viertel Stunde Fahrzeit. Mangels Motivation hat es dort nur eine Sightseeing-Rundfahrt gegeben. Weiter ging's dann nach Linköping. Erstaunlicher Weise haben wir uns hier sogar aus dem Auto gewagt und kurz den Dom und die Stadt besichtigt. Der Dom hatte sogar offen! Innen gab es eine schöne Figur des Baum des Lebens, die wahrhaftig sehenswert war mit ihren silber und goldenen Stamm mit Blättern und den gläsernen Früchten, ansonsten war er innen eher schlicht anzusehen.
Und dann kam das Highlight des Tages "Eksjö"! Eigentlich nur eine kleine Stadt im Nirgendwo. Wir haben uns bisher gewundert warum es in den meisten Städten keine alten Gebäude im Zentrum gibt. Zumal sich Schweden aus den Weltkriegen rausgehalten hat und zumindest die Stadtzentren außer einer Kirche irgendetwas historisches Vorweisen sollten. In Eksjö wurden wir erleuchtet. Hier sind eine ganze Menge alte Häuser erhalten geblieben - alle aus Holz - absolut sehenswert. Am Ende des 19.Jahrhunderts wurden die Holzhäuser dann sogar verputzt, um sie aussehen zu lassen wie als wären sie aus Stein gebaut. Super grandioses Feeling in der kleinen Innenstadt.
Leider hat man sich nach dem 2.Weltkrieg in vielen anderen Städten dazu entschieden einen Großteil dieser Bebauung wegzureißen und durch neuzeitliche "Architekturhöchstleistungen" zu ersetzen - wirklich ungemein schade, da die 2-3 etagigen Häuser sehr, sehr schön aussehen.
Nach knapp 300 Fahrkilometern stehen wir jetzt in Öjaby an einem Badesee und werden den Tag mit ein paar Spielen ausklingen lassen. 

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