anne & ben um die welt
Reisen ist unsere Leidenschaft. Wir arbeiten auf einem Kreuzfahrtschiff und entdecken neben der Arbeit neue Länder und Gegenden. Sobald wir unseren Fuss von Bord setzen und Urlaub in Sicht ist, sind bereits neue Urlaubsreisepläne geschmiedet. Egal ob in den Bergen, am Strand, über oder unter Wasser, die Welt steckt voller bunter Ecken. Meistens wohnen wir dann bei Einheimischen, um ihr Leben, ihre Kultur und Religion besser kennenzulernen. Eine weitere Leidenschaft, die wir teilen, ist das Essen. Zu gern probieren wir landestypische Gerichte, schwingen aber auch selbst gern den Kochlöffel. Wir freuen uns darauf, viele Kapitel mit neuen Abenteuern zu füllen, uns und euch ein Buch voller Erinnerungen zu schreiben.

27/11/2019 bis 29/11/2019 - Atlanta → Savannah → Charleston → Charlotte → Washington D.C. / USA (1.551 Kilometer)

Von Atlanta ging es nun an die Küste. Wir übernachteten und am nächsten Tag, den 28. November erlebten wir den wohl wichtigsten Feiertag in den USA, Thanksgiving. Nicht unbedingt gut, denn heute hatten einige der Sehenswürdigkeiten, die wir gerne besichtigen wollten, leider geschlossen. Wir besuchten die, im Jahre 1733 als erste Siedlung der britischen Kolonie Georgia gegründete, Stadt Savannah. Die Altstadt gilt mit ihren vielen begrünten Plätzen und restaurierten Häusern als eine der schönsten in den USA. Das konnten wir nach unserem Besuch absolut bestätigen. Wir spazierten den Factors Walk entlang. Benannt ist dieser nach den früheren Baumwollhändlern oder eben „factors“, die hier tätig waren. Wir liefen durch einige Passagen aus dem 19. Jahrhundert und haben ein paar Geschäfte besucht, die sich heute in den restaurierten Lagerhäusern befinden. Der River Street Market Place hatte aufgrund von Thanksgiving leider geschlossen. Doch von hier aus genossen wir einige Blicke über den Savannah River. Ein Wahrzeichen der Stadt, das Savannah River Waving Girl, befindet sich direkt am Flussufer. Von 1887 bis 1943 hat das „Waving Girl“ Florence Martus jedes Schiff persönlich im Hafen von Savannah begrüßt, heute übernimmt das ihre Statue. Wir schlenderten durch die Straßen von Savannah, kamen an alten Kirchen, einem historischen Friedhof mit uralten Grabsteinen, dem ersten Hotel der Stadt, heute die Moon River Brewing Company, dem „Olde Pink House“ aus dem Jahr 1771, in dem sich heute eins der angesagtesten Restaurants der Stadt befindet, und einer handvoll der insgesamt 24 Plätze, die die Stadt zur Erholung zu bieten hat, vorbei. Wir genossen die wenigen Stunden in Savannah, bevor es weiter nach Charleston ging.

Charleston war lange Zeit Metropole der Südstaaten und Drehscheibe des Sklavenhandels. Von dieser vergangenen Zeit kann man heute noch einiges in der Nähe der Stadt besichtigen. So zum Beispiel die Boone Hall Plantation. Wegen Thanksgiving leider heute geschlossen. Mit einem Alter von schätzungsweise 400 bis 500 Jahren ist auch der Angel Oak sehr alt und sehenswert. Wegen Thanksgiving leider heute geschlossen. Wir konnten zumindest aber durch den Zaun einen Blick auf die riesige Eiche erhaschen. Sie hat einen Durchmesser von 8.5 Metern und spendet auf ganzen 1.600 m² Schatten. Von dieser Attraktion ging es seit Langem mal wieder ans Meer. Der ewig weite und weiße Folly Beach liegt circa 12 Kilometer von Charleston Downtown entfernt und lädt zum Spazieren und Verweilen ein. Unsere letzte Station in der Umgebung ist der Charleston Habour. Hier befindet sich das Patriots Point Naval & Maritime Museum mit dem großen Flugzeugträger USS Yorktown. Wegen Thanksgiving leider heute ab 14 Uhr geschlossen. Wir machten uns nun wieder auf den Weg, denn es lagen noch 234 Meilen bis nach Concord in der Nähe von Charlotte vor uns. Wir hatten uns hier wieder einmal eine Übernachtung bei einer Privatperson gebucht. Und siehe da, Thanksgiving hat doch was Gutes für uns vorbereitet. In einem riesigen Haus wohnt ein Mann ganz allein und hatte für seine Familie einen Truthahn, Mac 'n' Cheese, Reis, Maisbrot, Schinken und noch einige Leckereien mehr vorbereitet. Leider konnte seine Familie ihn aufgrund von unterschiedlichen Zwischenfällen nicht besuchen. So hat er uns angeboten mit ihm sein Thanksgiving Dinner zu genießen. Wir aßen lecker, schliefen gut und am nächsten Tag ging es weiter nach Washington DC.

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