Kurz
nach Sonnenaufgang sind wir mitten im Park aufgewacht. Wir sind zum
Visitor Center im Yosemite Valley gefahren, mussten uns leider sagen
lassen, dass der nächst gelegene Wasserfall, zu dem wir eigentlich
laufen wollten, kein Wasser trägt. So haben wir eine tolle Wanderung
durch die Maedows entlang des Flusses Merced gemacht. Wir konnten
Maler, die die tolle Landschaften zeichneten, beobachten und einige
Rehe beim grasen. Einfach eine traumhafte Natur, hier sprechen die
Bilder für sich. Nachdem wir noch einige Stunden im Valley verbracht
haben, sie wir langsam hinaus gefahren und konnten von oben noch
einen letzten Blick auf die großen Waldlandschaften, Wasserfälle
und gigantischen Felsen genießen. Noch lange fuhren wir durch den
Nationalpark, denn seine Gesamtfläche beträgt 3.081 km². Auf dem
Weg machten wir einen Stopp mitten im Wald. Auch hier wachsen
Riesenmammutbäume und verschiedene, hohe Nadelbäume mit
gigantischen Zapfen.
An
der Straße, die Richtung Osten aus dem Nationalpark herausführt,
liegen einige Seen. Wir hielten am Tenaya Lake und genossen hier noch
einmal die tolle Sicht.
Am
Ellery Lake, gerade so außerhalb des Parks, konnten wir unseren
ersten Schnee für dieses Jahr sehen.
Es
ging über den Tioga Pass, auf 3.513 Höhenmetern, bis zum Mono Lake.
Hier sieht die Natur nun wieder ganz anders aus, keine hohen Bäume
und Wasserfälle mehr, dafür tolle Kalktuff-Formationen. Der Mono
Lake ist ein Natronsee, er ist besonders alkalisch und sehr
salzhaltig. Nicht viele Tiere und Pflanzen können diese harten
Umweltbedingungen gut ertragen. Die wenigen Arten sind dafür aber in
sehr hoher Anzahl entwickelt. Wir konnten einen riesiges Gebiet
voller Fliegen am Rande des Sees beobachten.
Am
Abend trafen wir zur Übernachtung in Carsen City, der Hauptstadt des
Bundesstaates Nevada, ein.
anne & ben um die weltFolge diesem Blog und verpasse keine neuen Beiträge.