Am
Vormittag fuhren wir weiter am Meer entlang. In irgendeinem Ort
zwischen Thessaloniki und Kavala fanden wir einen Parkplatz in der
vierten Parallelstraße zum Strand. Ben wollte nicht mit, aber ich
war eine ausgiebige Runde im Meer schwimmen. Es war nicht zu kalt,
aber trotzdem eine gelungene Abkühlung bei den Temperaturen. Am
frühen Nachmittag kamen wir in Kavala an. Unsere sehr moderne
Wohnung lag auf einem der Hügel der Stadt. Auf einem anderen Hügel
über der Altstadt liegt die Burg von Kavala. Wir liefen durch die
steilen Straßen, vorbei am sehr schönen Aquädukt und einem
Marmorlöwen, der den Helden der Kriege gewidmet wurde, bis wir
durchgeschwitzt auf der Burg angekommen sind. Sie wurde im 15.
Jahrhundert erbaut und ist gut erhalten. Wir genossen einen tollen
Blick über die Stadt und bis zur Insel Thassos. Typisch griechisch
belohnten wir uns für die Anstrengung. Es gab Tzatziki, 3-Käse
gebacken mit Tomaten, frittierte Kalamari und Zitronenhühnchen. Es
war mal wieder sehr lecker. Die Sonne hatte sich in der Zwischenzeit
für heute verabschiedet. Wir besuchten noch einen kleinen weißen
Leuchtturm auf einem Aussichtspunkt mit einem schönen Blick auf die
immer bunter beleuchtete Stadt. Genau da führte unser Spaziergang
nun auch hin. Wir liefen steile Straßen hinunter zum Hafen, kamen
dabei an gut gefüllten Bars und der Agios Nikolaos Kirche vorbei.
Unten am Hafen ging es an der belebten Promenade entlang. Malerische
Fischerboot und Segelyachten, Restaurants, Bars und Cafes, hier
herrschte reges Treiben. Ein paar Meter entfernt, befindet sich das
sehenswerte Rathaus von Kavala. Es wurde von einem ungarischen
Tabakhändler gebaut und ist eine Miniaturausgabe einer ungarischen
Burg. Es gilt als das Wahrzeichen der Stadt. Durch die belebte Stadt
liefen wir nun wieder steil Berghoch zu unserer Unterkunft.
anne & ben um die weltFolge diesem Blog und verpasse keine neuen Beiträge.