Vom
Landesinneren ging es heute für uns in Richtung Osten. Wir kamen zur
griechischen Küste, machten einen kurzen Abstecher ans Meer, um zu
überprüfen wie warm das Wasser ist. Für die Füße war es sehr
angenehm. Die Menschen lagen aufgereiht wie Sardinen in einer Dose am
Strand und ließen sich brutzeln. Nicht der richtige Ort für uns. In
einem Café, in dem nur Einheimische saßen, tranken wir einen Frappé
und aßen eine Portion Bougatsa, ein griechisches Gebäck aus
Filoteig mit Cremefüllung, sehr lecker. Dann fuhren wir weiter
entlang der Küste. Links neben uns thronte der Olymp, das höchste
Gebirge Griechenlands mit 2.917 Metern. Wir waren fast an unserem
Tagesziel, der zweitgrößten Stadt Griechenlands – Thessaloniki,
angekommen. Bevor wir zu unserer Unterkunft fuhren, machten wir erst
noch einen Stopp beim Media Markt und kauften Ben einen Barttrimmer.
Ich hatte seinen Rasierer zu Hause vergessen und er sah immer mehr
wie ein Strauchdieb aus ;-). Dann ging es weiter durch die
Millionenstadt, die Straßen wurden immer schmaler und enger. Wir
waren in unserer Unterkunft angekommen und gingen erst einmal nicht
mehr vor die Tür. Die Sonne brannte und die Luft stand in den
Straßen. 17 Uhr wagten wir uns aus der klimatisierten Wohnung raus.
Thessaloniki ist bekannt für seine sehr guten Möglichkeiten zum
Shoppen. In jeder Straße und Fußgängerzone gab es ein Geschäft am
nächsten. Zwischendrin fanden wir interessante Bauwerke aus früheren
Zeiten, wie die Hagia Sofia und das Türkische Hamam. Aber auch
kleine und große Ausgrabungsstätten, wie das Forum Romanum befinden
sich mitten im Großstadttrubel. Unser Spaziergang führte bis zum
Meer und entlang der 5 Kilometer langen Uferpromenade. Hier steht der
Weiße Turm, das berühmteste Monument und Wahrzeichen der Stadt.
Ursprünglich diente der Turm während der osmanischen Besetzung
Griechenlands als Gefängnis und war von schweren Mauern umgeben.
Nachdem die Griechen die Stadt im Ersten Balkankrieg zurückerobert
hatten, wurde der Turm, als symbolische Handlung, weiß gekalkt und
erhielt 1912 den Namen Weißer Turm. Wir waren in einer stylischen
Bar etwas trinken. Dazu wurde eine kleine Portion Eis aus eigener
Herstellung mit Honig gereicht, sehr gut. Zurück in die Oberstadt,
das historische Zentrum, und zu unserer Unterkunft ging es durch
viele Gassen, einige Parks und Plätze.
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Antworten (1)
Ute
Anscheinend gibt es in Thessaloniki sehr viele Katzen👍😘