Von
Anaheim aus starteten wir nun unsere Rundreise und fuhren die ersten
Kilometer zum Joshua Tree Nationalpark. Wir waren bereits vor Öffnung
des Parks da. Glücklicherweise ist die Straße, die durch den Park
führt, aber 24 Stunden lang befahrbar. Der Nationalpark ist eine
Wüstenlandschaft und wurde nach der Joshua-Palmlilie benannt. Es ist
die größte Art der Gattung und wird auch Joshuabaum genannt. Wir
sind durch die Wüstenlandschaft der kahlen Felsformationen spaziert
und haben dabei viele von den auffälligen Bäumen gesehen. Unsere
Fahrt auf der unendlichen Straße ging weiter und die Landschaft
änderte sich bereits nach wenigen Meilen. Wir stoppten am Cholla
Cactus Garden. Auf einem kleinen Gebiet wachsen plötzlich tausende
von den Cholla Kakteen. Sie werden auch liebevoll Teddybär Kakteen
genannt, sind jedoch nicht so weich. Einen letzten Stopp machten wir
am Skull Rock. Von der richtigen Seite betrachtet, sieht man hier
tatsächlich einen riesigen Totenschädel, den die Natur geformt hat.
Die
nächsten Kilometer fuhren wir auf der historischen Route 66. Das
Fernstraßensystem über insgesamt 3.945 Kilometer führte von
Chicago bis nach Santa Monica und galt ab 1926 als eine der ersten
durchgehend befestigten Straßenverbindungen zur Westküste. Kurz
vorm Ortseingang zu dem hübschen Ort Oatman wurden wir von
neugierigen Eseln am Straßenrand begrüßt. Wir überwunden einige
Höhenmeter über kurvige Straßen und genossen einen weiten Blick
über die Landschaft im Südosten Kaliforniens. In Kingman machten
wir einen Stopp und besuchten das Route 66 Museum und bekamen
Einblicke in die Geschichte der bekannten Straße.
Auf
dem Freeway ging es weiter Richtung Osten bis wir an einem
Aussichtspunkt in den Grand Canyon angekommen waren. Gerade noch
pünktlich zum Sonnenuntergang konnten wir den Blick in die riesige
und lange Schlucht aus roten Gesteinsschichten genießen.
Nun
brachten wir die letzten Tageskilometer bis nach Flagstaff noch
hinter uns.
anne & ben um die weltFolge diesem Blog und verpasse keine neuen Beiträge.