13. Juli: Ab in den Süden!
Aurlandsfjellet


Veröffentlicht: 22.07.2020
Von Stegasteinen aus sah man auf den Fjord, an dem auch Flåm liegt. Flåm ist vor allem für die Eisenbahn bekannt, die hierhin führt – an sich vielleicht nicht besonders, aber in Fjordnorwegen gibt es keine Eisenbahn, da ist das doch außergewöhnlich. Als ich in der Stadt angekommen war, wusste ich, dass ich weder mit der Bahn fahren, weder mir das Museum darüber anschauen mochte, also fuhr ich weiter, bis ein Schild am Straßenrand etwas Kulturelles ansagte. Ich bog ab und fuhr in eine Landschaft, in der Käse- und Butterwerbung gedreht werden können. Ab und zu begegnete man ganzen Horden von Ziegen, die am Bach tranken oder nur weideten. Am Ende der Straße, am Ende des Fjords, lag das Geitoststädchen Undredal, in dem man Geitost („Ziegenkäse“) kaufen und auch Norwegens kleinste Stabkirche besichtigen konnte, aber auch dort war es zu überfüllt um zu parken oder überhaupt nur anhalten zu können, deshalb ging auch hier die Fahrt weiter.
