Asphalttag
7.4. Es kommt uns wie ein kleines Wunder vor: wir sind heute den ganzen Weg nach Ruacana an der angolanischen Grenze auf Asphalt gefahren! Aber beginnen wir am Anfang: Wir...


Veröffentlicht: 08.04.2025
Wir fahren heute ganz im Norden den Kunene (Fluss, den man von der Straße aus nie sieht) entlang. Hier ist Namibia wieder gaaaanz anders: durch die Bewässerungsmöglichkeiten durch den Fluss gibt es nicht nur jede Menge Weidevieh (Ziegen, Rinder, Esel), sondern auch Felder. Es wird Mais und sogar Reis angebaut und man sieht häufig kleine Gärten bei den Hütten. Auch recht stattliche Häuser zeigen, dass auch schwarze Farmer (hier gibt es fast keine Weißen mehr) erfolgreich sein können!
Nach einer sehr wilden Regenzeit von Dezember bis Februar muss es hier noch recht viel geregnet haben. Links und rechts der Asphaltstraße (ja, man verwöhnt uns derzeit mit guten Straßen) gibt es große Wasserflächen, in denen viele Leute fischen. Es werden am Straßenrad auch immer wieder Fische angeboten. Die Teiche sind voll mit schönen Seerosen - es ist also keine Seltenheit, dass hier viel Wasser ist.
Jetzt möchte ich einen kleinen Ausflug in die Welt der Insekten machen. Hier gibt es für uns Europäer völlig ungewohnt überall Millionen und Abermillionen von Insekten. Angefangen von den Moskitos bis zu riesigen Käfern, Mega-Heuschrecken und Rieselibellen, sowie großen Tag- und Nachtfaltern. Auch Termiten bauen hier riesige Termitenhügel. ( siehe Titelfoto).
Am Markt von Oshikango, wo ich einkaufe, bietet mir eine junge Frau getrocknete Raupen an.
Sie werden hier mit Nudeln gegessen, wie sie mir erzählt.
Hier nun einige Insektenbilder:
Die Insekten dienen natürlich der reichhaltigen Vogelwelt als Nahrung. Am frühen Morgen wird man täglich von lautem Gezwitscher, Gekrächze und Vogelgesag geweckt.
Morgen gehts es weiter in Richtung Khaudum, d m vielleicht wichtigsten Punkt unserer Reise und wir hoffen sehr, dass dieser wilde Nationalpark trotz des Wassers befahrbar ist.
