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Zuletzt in Durban

As Time Flies

Veröffentlicht: 09.02.2017

...Aber es war auch einfach zu viel los über die Feiertage und im ganzen Januar! Endlich müssen wir mal wieder ein klitzekleines, buntes Lebenszeichen senden. Nach einem sehr entspannten Weihnachtsfest zu dritt mit gutem Essen und 30 Grad im Schatten, einem echten südafrikanischen Heiligabend-Gottesdienst mit modernem Krippenspiel und jeder Menge amerikanischer Weihnachtssongs auf Leinwand zum mitsingen, haben wir uns beide ein bisschen Auszeit von der Klinik genommen, um mit unseren Männern das Land zu entdecken. 


Heiligabend - schick essen im "Havannas" Steak House


Die Lighthouse Bar im "Oyster Box Hotel" - hier haben wir so manchen Cocktail geschlürft


Chrissy und Sven erkundeten zunächst den Krüger Nationalpark und die Parks im Norden und Till und ich daraufhin Kapstadt, entlang der Garden Route und auch den Norden mit dem HluHluwe und dem Isimangaliso Nationalpark. Wir haben herrliche Eindrücke gesammelt, lange Safari-Tage und atemberaubende Küsten-Fahrten erlebt, frischen Fisch in verschlafenen Fischerorten gegessen, Sonnenuntergänge auf dem Tafelberg bewundert und romantische Abende in der Wildnis verbracht - es hätte wohl abwechslungsreicher nicht sein können, aber ich bin sicher, davon werdet ihr zu Hause noch genug zu sehen bekommen!




Und auch, als wir wieder zurück in trauter Zweisamkeit in Durban waren, konnten wir kaum die Füße still halten: Wir haben eine Gruppe anderer deutscher Studenten kennengelernt und mit so vielen Leuten kann man sogar in Afrika mal die Ausgeh-Meile erkunden, bis in die Hitze der Nacht hinein tanzen oder sich ganz mutig das erste mal aufs Surfbrett trauen...

Mit der "Durban Crew"


Wir haben uns in die Wellen gewagt!

Ein weiteres Highlight war unser Tag mit den "Flying Doctors" - eine Organisation, die Ärzte verschiedener Fachdisziplinen in ländliche Gegenden fliegt, um dort in kleinen Kliniken auszuhelfen. Mit einer kleinen Schweizer Propellermaschine und unserem sehr coolen Captain ging es hoch hinaus über Afrikas Hinterland - so fühlt sich richtiges Fliegen an! Wir wurden zusammen mit einer Anästhesistin an einer kleinen Klinik im Inland abgesetzt und verbrachten den Tag im OP - der dort aufgrund einer Dürre zeitweise ohne fließend Wasser betrieben werden musste...Es war jedenfalls ein Erlebnis.




Und wenn wir nicht gerade über die grünen Hügel und weiten Täler fliegen oder auf Station nach dem Rechten sehen, so lassen wir es uns auf jeden Fall ganz schön gutgehen. Auch kulinarisch sind wir hier durchaus vielseitig unterwegs...

Mopane-Raupen, frisch gegrillt in Cape Town..Hmm!

Original südafrikanisches "Bobotie" (ein Hackauflauf mit Rosinen, Bananen, Frucht-Chutney und allerlei malaiisch angehauchten Gewürzen) aus unserem Ofen

Und...tatsächlich: Von Max frisch geschabte Allgäuer Käsespätzle auf unserem Balkon! Wir hatten alle ein bisschen Sehnsucht nach einem Stück Heimat

Nun sind auch schon die letzten vier Wochen unseres Abenteuers angebrochen...es ist kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist. Chrissy wird mit ihren Eltern am Wochenende noch einmal auf große Rundreise durchs Land starten während ich ein wenig in der Klinik die Stellung halte und dann auch nochmal lieben Besuch von Salomé, Daniel und Sarah aus Deutschland bekomme! 

Wir werden nochmal von uns hören lassen, bevor es dann am 9. März für uns wieder Richtung Heimat geht...wo der Frühling und das Klinikum Darmstadt auf uns warten. 

Bis dahin - Lasst es euch gut gehen und Hakuna Matata! 

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