Durban - vom Hafen zu den 1000 Hügeln
Howzit! - Slang für Hallo-wie-geht´s! - Wir haben uns mittlerweile ganz gut eingelebt, es fühlt sich schon wesentlich länger an als die anderthalb Wochen, die wir nun hier sind!...

Veröffentlicht: 15.12.2016











































Endlich schaffen wir es mal wieder ein paar Bilder und Worte hier hochzuladen - wir waren die letzten Tage ziemlich viel auf Achse!
Pünktlich zum 2. Advent haben wir schon wieder lieben Besuch aus Mainz und sind mit Jenny nun die perfekte Mädels-Runde, um endlich dieses kunterbunte Land weiter zu erkunden.
Unser erster 2-Tages-Trip führt uns in den HluHluwe (spricht man Schluschluwe) Nationalpark, drei Stunden nördlich von Durban. Der Park gilt als der "Kleine Krüger" mit großer Artenvielfalt und ist der älteste Nationalpark Südafrikas. In Vorfreude und ein bisschen Aufregung alles ins Auto gepackt und auf zur "Bushbaby Lodge" - und die liegt wirklich mitten im Busch! Nach der langen Fahrt und unserer ersten Sandpiste (die unser kleiner VW mühelos meistert...) beziehen wir unser kleines Häuschen, die Zebras grasen in der Dämmerung direkt vor unserer Haustür. Hund Bungy lässt sich direkt auf unserer Terrasse nieder und weicht uns nicht mehr von der Seite.
Unser erster Safari-Tag beginnt gemächlich nach einer ordentlichen Portion Schlaf und gutem Frühstück - voller Spannung und im Adleraugen-Modus, um ja kein Ohr im Gras und keine Bewegung am Wasserloch zu verpassen! Schon auf dem Weg zum Gate begegnen wir Giraffen und Zebras. Der Park ist herrlich grün und hügelig und allein die Fahrt ein Erlebnis, allerdings bei heißen 37 Grad! Wir sehen so viele Nashörner, auch ganz nah an der Straße, dass es uns später schon ganz gewöhnlich vorkommt. Sie bewegen sich friedlich in kleineren Gruppen, sogar ein Jungtier mit Mama haben wir beobachtet. Als dann ein paar Kolosse direkt vor unserem Auto auf der Straße stehen bleiben, halten wir aber mal lieber Abstand...Wasserbüffel und Warzenschweine suhlen sich in den Wasserlöchern, Giraffen schreiten majestätisch über den Weg, Webervögel weben zu dutzenden in den Bäumen ihre kunstvollen Nester und Antilopen aller möglichen Arten stehen zwischen den niedrigen Bäumen und beäugen uns kritisch - wir sind im "wilden" Afrika angekommen!
In der Mittagshitze trinken wir einen Cider im "Hilltop Camp" mit herrlichem Ausblick.
Als wir am späten Nachmittag zu unserer Unterkunft aufbrechen, sehen wir noch einmal viele Tiere, die in der Dämmerung wieder aktiv werden, nur die Katzen haben wir verpasst, aber wir sind ja nicht zum letzten Mal hier gewesen. Abends sitzen wir vorm Feuer und Grill unter freiem Himmel und fühlen uns wie in "Out of Africa"...
Am nächsten Tag fahren wir noch einmal durch den HluHluwe und haben noch einmal wahnsinnig Glück: Ein einsamer Elefantenbulle steht direkt vor uns mitten auf der Straße, kurz bevor wir den Park verlassen!
Der Weg führt uns nun in den nicht weit entfernten St. Lucia Wetland Park kurz "Isimangaliso" was auf Zulu klangvoll so viel wie "Wunder" bedeutet. Auf 200km Küstenstreifen erstreckt sich von St. Lucia aus eine Wunderlandschaft aus Savanne, dem St. Lucia See und tropischen Wäldern, die bis ans Meer heran reichen. Leider hatten wir nur Zeit für eine Bootsfahrt auf dem See, wurden dafür aber mit jeder Menge Hippo-Beobachtungen belohnt - so nah, dass man meinen konnte, man wäre im Zoo - nur ohne Glasscheibe!
Nach zwei Tagen voller neuer Eindrücke sind wir schon ganz heiß auf die nächste Safari - und werden natürlich berichten!