Adventures of Tanja & Roli
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Seychellen - Tag 5: Insel Mahe Norden

Veröffentlicht: 09.01.2026

Das erste Frühstück im neuen Hotel stand dem vom vorherigen Gott sei Dank um nichts nach.

Eierspeisen, Joghurt, Toastbrot mit Marmelade und einen Früchteteller mit leckerer Ananas, Melone und Papaya.

Nicht so gut schmeckte uns das Wetter, welches sich auch heute nicht gerade von der beste Seite präsentierte.

Naja.

Der Plan war zum Strand

'Anse Major' zu wandern und da wir eigentlich mit kompletter Durchnässung rechneten, wurde auch so spärlich gepackt, dass ein Regenguss keine Folgen hat.

Entlang des Küstentrails, vorbei an unseren Freunden der Palmenspinnen, die mittlerweile halbwegs akzeptiert werden, erreichten wir nach 45min den Strand.

Obwohl wir aufgrund des Wellengangs ein bisschen skeptisch waren, ziehten wir die Tauchermasken auf, die Flossen an und begaben uns ins Getümmel.

Die Sicht gleichte aufgrund des aufgewirbelten Sandes der einer Flugzeugkabine aus den 80ern, in welcher man dank der Raucher nicht mal den Sitz in der Reihe vor einem sehen konnte und dann riss auch noch eine große, sich überschlagende Welle die Maske von Tanjas Gesicht.

Damit war klar, dass mit dem Schnorcheln wird hier nichts.

Dann halt an der Bräune arbeiten....

Haha, der dicht bewölkte Himmel half uns da auch nicht viel weiter und deshalb beschlossen wir unser Glück wo anders zu versuchen.

Denkste. Da die Ebbe am frühen Nachmittag ihren Höhepunkt erreichte, waren viele Strände unbeschwimmbar, da sie viel zu seicht waren.

Da es mittlerweile schon Mitte Nachmittag war und Raubtiere auch mal gefüttert werden müssen, gab's für Roli einen Snack, bevor der Hangry-Modus einsetzte.

Da der Strand bei dieser Taverne ganz gut aussah, beschlossen wir es dort zu probieren.

Was soll ich sagen - Glücksgriff.

Keine 3 Minuten im Wasser trafen wir eine Meeresschildkröte, die genüßlich ihren Hangry-Modus bekämpfte.

Wenig später zog ein Stachelrochen seine Runden und wir ein Weilchen mit ihm.

Plötzlich bemerkten wir, dass uns ein Rundkopf-Fledermausfisch, den wir zwischendurch mal getroffen haben, folgte. Der Rundkopf-Fledermausfisch heißt nicht umsonst so. Ca. 40cm lang und 40cm hoch, sehr schmal und die Floßen ganz unten, sieht diese schwimmende Scheibe eigentlich ganz witzig aus. Auf jeden Fall folgte uns dieser auf jeden Floßenschwung, die ganze Stunde, die wir im Wasser verbrachten.

Als wir dann die 2. Meereschildkröte beobachteten, drängte er sich vor unsere Masken, als wolle er sagen, ich bin hier die Attraktion.

Irgendwie süß.

Mittlerweile war auch der Himmel weitgehend blau und sie Sonne heizte uns ein.

Nachdem wir genug Vitamin-D getankt hatten, war es Zeit ans Abendessen zu denken.

Gefunden haben wir ein indischen Restaurant am Strand, in dem das Essen, wie eigentlich bei jedem Inder, vorzüglich geschmeckt hat und man nicht nur am Meer sondern schon fast im Meer sitzen konnte.

Mit unseren vollen Bäuchen hatte unser Racing-Kia alle PS voll zu tun, uns über die steile Straße wieder zurück ins Hotel zu bringen, wo wir gemütlich den Tag nochmal revue passieren ließen.

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