Adventures of Tanja & Roli
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Seychellen - Tag 4: Weiterfahrt vom Süden in den Norden der Insel Mahe

Veröffentlicht: 09.01.2026

Bei einem Urlaub auf den Seychellen denken viele an einen entspannten Urlaub am weißen Strand unter Kokosnusspalmen - nicht mit uns. 

Die grüne Insel ist für uns viel zu verlockend, um nur zu faulenzen, daher stand heute die nächste Wanderung am Programm. 

Wir waren uns schnell einig, diesmal kein Überlebenstraining im Dschungel, sondern eine Touritour auszusuchen.

Nach dem Frühstück und Checkout in dem gastfreundlichen Hotel, folgtem wir einem Tipp von einer deutschen Strandbekanntschaft und legten am Weg in den Norden der Insel einen Zwischenstopp bei einem Wasserfall ein. 

Die Wanderschuhe hätten wir uns sparen können, denn der Weg war nach dem gestrigen Ausflug quasi eine Autobahn für uns und nach wenigen Minuten Gehzeit war der Wasserfall auch schon in Sicht.

Durch den vielen Regen der letzten Tage, schoss das Wasser nur so von oben in den Tümpel, doch das rostbraune Wasser lud nur wenig zum Schwimmen ein.   

Da wir schon mal da waren und es doch irgendwie reizvoll war, gaben wir dem ganzen dann doch eine Chance. Roli juckten nicht nur seine Gelsenstiche von gestern, sondern auch die Steine am Rande für einen Sprung ins Wasser. Doch, safety first und daher musste Tanja zuerst rein um zu checken, ob der Tümpel dafür auch tief genug war. 
3,2,1.. und schon war auch Roli mit einem Hagerl im Wasser. 
Plantschen alleine ist Tanja natürlich nicht genug, ein bisschen kraxeln und schon duschte sie mitten im Wasserfall.

Die Abkühlung hatten wir dringend nötig, denn im Regenwald am 'Copolia Trail' wurde es wieder hitzig. Hohe Wurzelstufen, dicht bewachsener Wald und tropisches Klima erwarteten uns. Nach nur wenigen Metern schwitzen wir an Stellen, an denen wir nicht mal wussten, dass man dort schwitzen kann.
Die Belohnung dafür blieb leider aus, denn oben am Aussichtspunkt angelangt, verdeckten Nebel und Wolken die Sicht auf die Hauptstadt Victoria, die Nachbarinseln und das Meer. Zum Glück waren wir ja nicht wegen der Aussicht dort. Zwischen den Nebelwolken konnten wir dann doch ein paar Blicke nach unten erhaschen und am Weg nach unten noch fleischfressende Pflanzen entdecken.

In unserer nächsten Unterkunft wurden wir herzlichst empfangen und nach einer kurzen Abkühlung im Pool, genossen wir das Abendessen direkt am Strand in dem nahegelegenen Ort Beau Vallon, am Teller heute wieder Fisch.
Der Promenadenspaziergang danach war dann ziemlich flott, denn als wir das Restaurants verlassen hatten, fing es an zu regnen. Aber nur ganz kurz, denn es ging ziemlich schnell in Schütten über. Wir fühlten uns ein paar Stunden zurückversetzt und waren uns nicht mehr sicher, ob wir noch unterm Wasserfall sitzen oder nicht. Tropfend nass kehrten wir zurück in die Unterkunft. 
So oft wie hier an einem Tag, duscht Roli sonst ja fast eine ganz Woche nicht (Scherzal ;) ).
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