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Tag 21+22 Tag 3+4 unserer Wanderung

Wieder ging es gegen 5:40 los. Erst eine Zeit lang dem Fluss entlang, bis wir schließlich an der Stelle waren, wo wir den Fluss überqueren mussten. Ein Brett zog immer 2 Leute über den Fluss. Farina und ich freuten uns schon auf das kleine Abenteuer bis.......das Seil riss.😐. Sie versuchten es zu reparieren. Aber schon nach kurzer Zeit war klar, das ist zu unsicher. Also Schuhe aus und los ging es. Die Guides bildeten eine Kette um uns etwas Halt zu geben. Ich suchte mir einen Stock, denn kurzbeinige sind bei solchen Aktionen doch etwas im Nachteil. Drüben angekommen ging es 1200 Steinstufen nach oben, bevor man die ersten Terrassen sah. Hier wurde eine kleine Zeremonie abgehalten. Jeder bekam ein paar Koka Blätter in die Hand, schloß die Augen und sollte seine negative Energie in die Blätter geben. Einzeln warf dann jeder seine Blätter in eine Feuerstelle. Eliseo erklärte,das wäre sozusagen sein Office,also eine Art Eintrittskarte. Pablo erzählte uns dann einiges über die Historie der Ciudad Peridad. Danach ging es noch an einem hoch geistigen vorbei, der uns ein Armband umhing und für die Naturelemente betete. Anschließend kamen wir zu den wohl größten Terrassen, mit wunderbarem Ausblick auf die untenliegenden Terrassen. Hier standen auch schon wieder leckere Snacks bereit und Eliseo sang ein Lied für uns. Immer wieder erzählte er uns etwas über das Leben der Indigenen in diesem Gebiet. Wie wir später erfuhren, ist das nicht selbstverständlich. Glück gehabt. Nach etlichen Fotos begaben wir uns wieder auf den Rückweg. Nochmals Flussdurchquerung und bis zur Hütte in der wir übernachteten. Hier gab es Mittagessen und 30 Minuten Pause. Danach weiterlaufen bis zu der Hütte wo wir gestern Mittag gegessen haben. Wieder setzte ein heftiger Regen ein. Am Abend trafen wir uns noch an einer überdachten  Feuerstelle und Eliseo erzählte über das Aufwachsen der indigenen Kinder bis zur Hochzeit. Interessant, das sie sozusagen erstmal verheiratet werden, sich danach aber scheiden lassen können und den Partner dann selbst auswählen dürfen. 

Der letzte und vierte Tag, nochmals schön rauf und runter, war vor allem sehr matschig und rutschig. Zweimal bin ich in den tiefen Matsch gefallen. Was sollte ich machen? Habe mich beim nächsten Fluss einfach bis zur Hüfte reingesetzt. Nass war ich sowieso. Farina hat mich zum Glück an mein Handy erinnert. Das steckte in der Seitentasche meiner Hose und spinnte eh schon seit 2 Tagen. Manche haben sich zwischen drin auch schon mal einen Esel für sich selbst oder das Gepäck genommen. Am Ausgangspunkt angekommen, gab es für jeden einen großen Applaus. Unsere Gruppe war sehr nett. Nach anschließendem Mittagessen wurden wir dann wieder über Buckelpiste und Straße nach Santa Marta gefahren. 

Vielen Dank für dieses einzigartige Erlebnis. 

In Santa Marta angekommen, war klar das uns eine Nacht nicht reicht. Wir mussten unsere Wäsche waschen lassen und weiterplanen für die nächsten Tage. Ich hatte Magen Darm Probleme, bis auf das Schlappsein hat es sich wieder verbessert.  Da klar ist,das wir Peru höchstens zum Abflug nehmen werden, haben wir noch ordentlich Zeit in Kolumbien. Hatte einen Anbieter für Macchu Piccu Touren angeschrieben, aber er meinte im Moment nicht machbar.  Ab morgen besuchen wir für 3 Nächte den Tayrona Nationalpark.


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