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Von Agadir nach Essaouira, einfach der Küste entlang zu fahren, war uns zu uninteressant und deshalb sind wir, treu unserem Motto, wieder einmal "abgebogen". Beim Ort Aourir auf...

Veröffentlicht: 04.06.2019
Weil immer noch Ramadan ist, gibt es selbst morgens kein Brot zu kaufen, auch auf dem Campingplatz nicht. Nach wie vor hat auch kein einziges Restaurant offen, wo man gemütlich eine Teepause machen oder ein paar "Brochette" essen könnte. Die Leute reagieren auch nicht gerade sehr erfreut, wenn wir in der Öffentlichkeit essen und trinken, d.h. die Pausen müssen wir immer etwas versteckt "geniessen".
Da unser Wetterapp im Innern des Landes hohe Temperaturen angibt. sind wir an der Küste entlang Richtung "nordwärts" gefahren. Dabei haben wir in Oualidia und in El Mhadia das Zelt aufgestellt. Für die lange Strecke nach El Mhadia haben wir das erste mal die Autobahn benutzt. Dieses besondere Erlebnis fängt damit an, dass einige Autobahnschilder für uns nicht leserlich sind. Da sind wir auf unser diversen Navigations-Geräte im Auto speziell angewiesen. LKW's sind häufig überladen und benutzen zum überholen sehr selten die Blinker. PW's dürfen scheinbar auch rechts überholen. Wenns schneller geht darf man auch mit dem Velo oder zu Fuss die Autobahn benutzen, auch Autostopp ist möglich. Für Kühe und Eselswagen gibt es tolle Brücken.
Fes, als eine der Königsstätte, wollten wir unbedingt besuchen. Wir buchten im voraus ein Hotel mit Garageplatz nahe der Medina. Unsere Aircondition lief auf Hochtouren, um in den sehr engen Gassen, nahe der Medina, bei 39 Grad Aussentemperatur, die Garage zu finden und unsere Nerven zu kühlen. Vorallem wenn man für die Gassenecken 2-3 mal rangieren muss und drei Einheimische etwas wirre Zeichen geben. Im Hotel gab es dann trotz Ramadan kühle Getränke um die Aufregung der Garagensuche runter zu spülen. Das Hotel selber passt zur Königstadt: im Palais Hoyam fühlten wir uns selber auch etwas glitzrig und goldig..
Fes mit allen den kühlen Gassen und den spannenden kleinen Läden, den Toren und dem Esel-Transportsystem hat uns sehr gefallen.