zu heiss für uns .....
Bei der letzten Station in Foum Zguid stieg das Thermometer auf über 40 Grad, was uns tagsüber etwas zu schaffen machte. Im Auto durch die Landschaft zu fahren war kein Problem,...

Veröffentlicht: 16.05.2019
Um weiter der Hitze auszuweichen, fuhren wir von Guelmim weiter südwestlich zum Ksar Tafnidilt. Ein wunderschönes Ksar (Fort), das neben dem alten, zerfallenen, neu aufgebaut wurde. Es funktioniert als Hotel mit Campingplatz, wo wir wieder die einzigen Campinggäste neben 4 Hotelgästen waren. In dieser herrlichen Landschaft blieben wir 2 Tage und genossen die Ruhe und die unendlich weite Aussicht. Scheinbar ziehen wir die Dromedare an oder umgekehrt. Am Morgen des 2. Tages kam eine grosse Herde Dromedare vorbei - Durst löschen am nahen Brunnen bis die Bäuche beinahe platzen. Auch wenn wir nun schon hunderte von Dromedaren gesehen haben, müssen wir uns jedesmal hinsetzen und dieses faszinierenden Tieren in Umgebung zu bestaunen.
Danach wechselten wir über kleine Pisten zum nächsten (Ksar) Fort Bou Jerrif. Ebenfalls ein schöner "Neubau" neben dem geschützten alten grossen Fort. Auf der Campingfläche hatte wir keine Mühe einen Platz für unser Zelt auszusuchen, wir waren wiederum die einzigen Gäste. Im Internet haben wir gelesen, dass es in der Gegend viele giftige Schlangen haben solle - doch wir sahen lediglich Schlangenhäute.
Kühler war es tagsüber bei den beiden Fords nicht, doch nachts sank die Temperatur auf 17 Grad ab und der Atlantik sandte dicke Nebelschwaden.
Tags darauf wollten wir die 13 km lange Piste via Fayja bewältigen. Aber ein früheres Unwetter zerstörte die Piste sowie Bauarbeiten für eine neue Strasse zwangen uns zu Umwegen die auf keinen Apps und Karten eingetragen waren. Nach mehr als 2 Stunden landeten wir endlich im tiefsandigen Strand bei Foum Assaka. Mit allen Finessen die unser Ford Ranger bietet, pflügten wir uns durch den Strand und erreichten die holprige Piste, die uns zur Teerstrasse nach Tiznit führte. Auf dieser Teerstrasse fielen uns dann diese gelblichen Flaschen auf den Fässern auf. Erst dachten wir, dass hier jemand Olivenöl verkaufen möchte. Aber beim genaueren hinsehen waren es kleine Gasoil Tankstellen.