60-Jahre-nach-Grzimek-durch-Australien
60-Jahre-nach-Grzimek-durch-Australien
vakantio.de/60-jahre-nach-grzimek-durch-australien
Zuletzt in Australien

Tag 13, 7. Mai: Wanderungen am Uluru und Kata Tjuta

Veröffentlicht: 07.05.2026

Fahrt
Uluru → Kata Tjuta
50 km
Attraktion
Uluru
Yulara, Australien
Attraktion
Kata Tjuta
Yulara, Australien
Tour
Uluru-Umrundung
Wanderung · 7h
Tour
Valleys of the Wind Wanderweg
Wanderung
Sehenswert
Werkstatt
Yulara, Australien

5:20 aufgestanden, Frühsport, 6:10 losgefahren, um den Sonnenaufgang am Uluru zu bewundern. Die Aussichtsplattform hierzu war bei weitem weniger gut als der Parkplatz für den Sonnenuntergang. Beim Sonnenuntergang gibt es zwei Parkplätze, einen für Autos, und knapp 2km entfernt einen separaten für Reisebusse. Dementsprechend wenig war dort los und wir konnten direkt vom Auto au den Uluru bestaunen. Beim Sonnenaufgang sind alle zusammen, und man steigt zu einer Aussichtsplattform, die bereits heute überlaufen war, obwohl noch Nebensaison ist. Wir waren zwar früh, aber zu spät für die besten Plätze oben. Die Wahl war zweite Reihe und ständig fremde Menschen auf den Fotos zu haben, oder eine Plattform weiter unten, und dann einen Baum zwischen uns und dem Uluru. Wir entschieden uns für den Baum.

Die Farben waren weniger schön als beim Sonnenuntergang gestern. Die Sonne ging um 7:05 auf, wir gingen um 7:20 weiter. Immerhin hatten wir in 50km Entfernung auch unser Ziel für den Nachmittag gesehen: Die roten Felsen des Kata Tjuta.

Dann fuhren wir gut 10 Minuten zum Wanderparkplatz am Uluru, wo wir gestern den Mala Walk gemacht hatten. Für heute Morgen stand die 10km lange Umrundung des Ulurus an. Zum Glück waren wenige andere unterwegs, und dann gegen unsere Laufrichtung. So hatten wir meist unsere Ruhe, den Monolithen aus verschiedensten Sichtpunkten zu bestaunen, und zahlreiche Fotos zu machen, viel zu viele. An Tieren sahen wir Wellensittiche, die ich gut fotografieren konnte, und Staffelschwänze (fairy wrens), die in einer Familiengruppe durchs Gebüsch huschten. Das braune Weibchen erwischte ich sehr gut zum Fotografieren, das blaue Männchen leider nicht.

Nach 5km war der breite, ebene und rote Wanderweg plötzlich versperrt, wegen Wartungsarbeiten. Aber ein Shuttle-Bus brachte uns kostenlos die 3km zum nächsten Parkplatz, von wo es dann weiterging. So liefen wir nur 7 statt der 10km.

Dann kam der unangenehme Teil des Tages, der uns noch beschäftigen sollte. Am Parkplatz hatten wir gesehen, dass das Solarpanel auf dem Dach des Campers lose war, über 2,5m über dem Boden. Wir riefen bei Apollo an und gingen dann zu einer Werkstatt, wo wir um 14:00 einen Termin hatten.

Es stellte sich heraus, dass auf dem Dach, das für uns vollkommen uneinsehbar ist, ein größerer Schaden war: Eine große Delle an der Seite und Kratzspuren auf dem Dach zeigten, dass irgendetwas übers Dach geschleift war und auch das Solarpanel beschädigt und wohl losgelöst hatte.

Nun hatten wir absolut keinen Unfall gehabt, bekamen aber von Apollo eine E-Mail, wo wir den Unfall registrieren sollten. Sprich, ich bzw. meine Versicherung solle für den Schaden aufkommen.

Nun zeigen aber Bilder vom Abholtag, sowohl von uns als auch von Apollo, dass die große Delle da schon da war, und dass da bereits – unbemerkt von uns und von Apollo – das Solarpanel lose war. Vom Dach gab es keine Bilder, und ich weiß immer noch nicht, wie es aussieht. Aber auf jeden Fall war der Schaden vor unserer Anmietung erfolgt und wir hatten ein kaputtes Auto bekommen. Mal sehen, wie das ausgeht, ob Apollo das sofort einsieht, oder versucht, den Schaden auf uns abzuwälzen.

Immerhin wurde das Panel schnell festgemacht, scheint aber nicht zu funktionieren. Aber bereits nach einer halben Stunde waren wir fertig und auf dem Weg zum 50km entfernten Kata Tjuta, eine rote Felslandschaft wie aus einem Märchen. Es handelt sich um ein Inselgebirge mit 36 Kuppen, Domen und Felsrücken, deutlich höher als der Uluru. Diese roten Kuppeln ragen aus der flachen Ebene ebenso plötzlich empor wie der Uluru, bieten aber Wandermöglichkeiten in dieses Labyrinth hinein.

Wir liefen den herrlichen, 7,5km langen Valleys of the Wind Wanderweg an hohen roten Felswänden vorbei in das Steinlabyrinth hinein, empor zu zwei schönen Aussichtspunkten, und hinunter in ein wunderschönes, grünes Tal mit Gras und Eukalypten. Tiere gab es aber leider keine zu sehen. Dafür am Ende noch einen herrlichen Sonnenuntergang. Auf der Heimfahrt genossen wir die schöne Landschaft im letzten Tageslicht und sahen nochmals in der Ferne den Uluru erglühen.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Begleitung
Zu zweit (2)
Abenteuerlich
  • Sonnenaufgang am Uluru
  • Umrundung des Uluru
  • Shuttle-Bus wegen Wartungsarbeiten
  • Wanderung im Kata Tjuta
  • Sonnenuntergang in den roten Felsen
Camper
NaturRoadtripAbenteuerTierwelt
60-Jahre-nach-Grzimek-durch-AustralienWie ein Newsletter: jeder neue Beitrag kommt per Mail.
Antworten

Australien
Reiseberichte Australien