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Woche 19 - Back in the geothermal valley

Veröffentlicht: 14.09.2025

Bis Dienstag genossen wir das Hostel mit allen Annehmlichkeiten. Unser Zimmer war zwar winzig aber die warmen Duschen und die Küche war super. Die Küche nutzten wir voll aus und kochten Gerichte, die wir im Van weniger machen, da sie lange brauchen und deshalb viel Gas verbrauchen. So gab es einen guten schwäbischen Kartoffelsalat mit vegetarischen (und sau teuren) Würstchen und einen Linseneintopf.

Wir haben letzte Woche ja schon einiges in und um Taupo erkundet und machten am Montag die letzte große Aktivität: Mount Tauhara. Die Wanderung war nicht all zu schwierig, knapp 1:30h benötigten wir für den Aufstieg. Vom Gipfel aus hat man eine schöne Sicht auf die Umgebung. Wie so oft kamen wir mit einem Neuseeländer ins Gespräch und verbrachten die Pause daher in guter Gesellschaft.

Die Sicht war am Montag so gut wie nie zuvor und daher zog es uns auch nochmal zum Seeufer in Taupo. Hier hat man eine schöne Sicht auf den Tongariro Nationalpark, welchen wir vor 2 Wochen schon besucht haben.


Nach dem Auschecken ging es am Dienstag zuerst zu den Aratiatia Rapids. Durch den davor gelagerten Staudamm sind die Rapids (=Stromschnellen) grundsätzlich trocken gelegt. Dreimal am Tag öffnet sich jedoch der Staudamm für einige Minuten und die Stromschnellen erwachen zum Leben. Vor dem Bau des Staudamms galten diese Stromschnellen als die größten Australasiens. Von den Aussichtsplattformen aus hatten wir einen guten Blick als die Schleusen geöffnet wurden und das Wasser seinen Weg durch die Schlucht hinab bahnte.

Anschließend ging es nach Orakei Korako. Hier befindet sich eine der unzähligen geothermalen und touristischen Aktivitäten der Gegend. Mit 51 NZD pro Person auch echt kein Schnäppchen. Aber tatsächlich noch eine der günstigeren. Vom Informationszentrum aus wird man mit einem kleinen Boot über den See gefahren. Hier beginnt dann ein 2,5 Kilometer langer Rundweg über dampfende Bäche und verfärbte Steine. Ein Highlight ist die 5m hohe Mauer, die weiß erstrahlt. Aus allen Ecken steigt heißer Dampf auf, es gibt ein paar Geysire (leider haben wir keinen ausbrechen sehen) und man ist wirklich mittendrin. Uns hat es hier echt gut gefallen.

Als Gast darf man mit seinem Van kostenlos auf dem Parkplatz übernachten. Mit Wlan und sauberen Toiletten hat uns der Platz echt gut gefallen. Außerdem hat man einen prima Blick auf den Ausläufer, der im See endet.


Weiter ging es am nächsten Tag zum Highlight der Woche: Hot 'n' Cold. Das ist eine Stelle, an der 2 Flüsse zusammenfliesen. Das Besondere: ein Fluss ist kalt und der andere heiß. Und wir meinen wirklich heiß. Der Fluss hat anscheinend um die 40 Grad. Daher liegt auch ein dauerhafter Wasserdampf über dem Fluss. Da es kein reißender Fluss ist, gibt es hier natürliche Pools und Badestellen. Bei 10 Grad Außentemperatur zogen wir also unsere Badesachen an und stiegen ins heiße Wasser und setzten uns in einen Pool. Was für eine Wohltat! Lediglich der Schwefelgeruch dämpfte etwas unsere Freude aber man kann ja nicht alles haben ;) Eigentlich wollten wir gar nicht mehr aus dem Wasser aber nachdem unsere Finger ganz schrumpelig waren, ging es zurück zum Van.

Wir fanden besonders faszinierend, dass der Fluss selbst an seinem Ende noch so heiß war und, dass da so viel Wasser dauerhaft fließt. Wie heiß muss dann erst das Wasser sein, wenn es aus der Erde kommt? Und wie tief aus der Erde kommt das Wasser, dass es so heiß ist? 

Keine 5 Minuten entfernt gibt es den Crater Lake mit Blick auf die Rainbow Mountains. Franzi war in Peru schon bei deren Rainbow Mountain und da es dort wirklich in allen Farben schimmert, hatte sie auch diese Vorstellung für diesen Rainbow Mountain. Allerdings gab es hier nur die Farben Rot und Weiß. Dennoch ein schöner Blick über den See auf die Berge!

Wir übernachteten am nächsten See auf einem Campingplatz und hatten eine friedliche und ruhige Nacht.


Am nächsten Morgen ging es für uns auf den Gipfel des Rainbow Mountain. Die Wanderung war aber ganz entspannt und die Aussicht schön. Am Nachmittag fuhren wir nach Rotorua auf den Stellplatz in der Stadt. Am Freitag war nämlich schlechtes Wetter und daher wollten wir den Tag in der Stadt verbringen, einen Kaffee trinken und Wlan in der Library nutzen.

Wir haben von den Vorbesitzern u. a. Schlafsäcke übernommen. Da uns die aber aufgrund des großen Packmaßes überhaupt nicht zusagen, hat Julian schon vor ein paar Wochen eine Verkaufsanzeige auf Facebook Marketplace gemacht. Und am Freitag haben wir sie nun endlich verkauft und 100 NZD Gewinn gemacht. Da gönnten wir uns direkt mal wieder eine Pizza von Pizza Hut. Beste und günstigste Pizza in NZ. Für 30 NZD bekommt man 2 riesige Pizzen mit je einer „Beilage“ dazu. Da die 1,5 Liter Cola das beste Preisverhältnis hierbei hat, nehmen wir also immer 2 Flaschen Cola dazu.


Am Samstag spazierten wir um den Blue Lake. Bei dem Name hatten wir eine besondere Farbe erwartet aber dem war nicht so. Das Wasser war sehr klar und im Sommer kann man hier bestimmt schön baden.

Übernachtet haben wir an einem anderen See: Lake Okareka


Das war ein guter Ausgangspunkt für unsere heutige Wanderung. Wir liefen einen Teil des Tarawera Trails. Nach 8 Kilometern drehten wir um. Die Wanderung war echt schön, der Weg gut begehbar und man hatte immer wieder schöne Ausblicke auf den See Tarawera.

Anschließend fuhren wir zurück auf den Campingplatz von gestern. Da es ein DOC Platz ist, brauchen wir für diesen kein Geld zu bezahlen (wir haben ja die Jahreskarte).

Bis Dienstag genossen wir das Hostel mit allen Annehmlichkeiten. Unser Zimmer war zwar winzig aber die warmen Duschen und die Küche war super. Die Küche nutzten wir voll aus und kochten Gerichte, die wir im Van weniger machen, da sie lange brauchen und deshalb viel Gas verbrauchen. So gab es einen guten schwäbischen Kartoffelsalat mit vegetarischen (und sau teuren) Würstchen und einen Linseneintopf.

Wir haben letzte Woche ja schon einiges in und um Taupo erkundet und machten am Montag die letzte große Aktivität: Mount Tauhara. Die Wanderung war nicht all zu schwierig, knapp 1:30h benötigten wir für den Aufstieg. Vom Gipfel aus hat man eine schöne Sicht auf die Umgebung. Wie so oft kamen wir mit einem Neuseeländer ins Gespräch und verbrachten die Pause daher in guter Gesellschaft.

Die Sicht war am Montag so gut wie nie zuvor und daher zog es uns auch nochmal zum Seeufer in Taupo. Hier hat man eine schöne Sicht auf den Tongariro Nationalpark, welchen wir vor 2 Wochen schon besucht haben.


Nach dem Auschecken ging es am Dienstag zuerst zu den Aratiatia Rapids. Durch den davor gelagerten Staudamm sind die Rapids (=Stromschnellen) grundsätzlich trocken gelegt. Dreimal am Tag öffnet sich jedoch der Staudamm für einige Minuten und die Stromschnellen erwachen zum Leben. Vor dem Bau des Staudamms galten diese Stromschnellen als die größten Australasiens. Von den Aussichtsplattformen aus hatten wir einen guten Blick als die Schleusen geöffnet wurden und das Wasser seinen Weg durch die Schlucht hinab bahnte.

Anschließend ging es nach Orakei Korako. Hier befindet sich eine der unzähligen geothermalen und touristischen Aktivitäten der Gegend. Mit 51 NZD pro Person auch echt kein Schnäppchen. Aber tatsächlich noch eine der günstigeren. Vom Informationszentrum aus wird man mit einem kleinen Boot über den See gefahren. Hier beginnt dann ein 2,5 Kilometer langer Rundweg über dampfende Bäche und verfärbte Steine. Ein Highlight ist die 5m hohe Mauer, die weiß erstrahlt. Aus allen Ecken steigt heißer Dampf auf, es gibt ein paar Geysire (leider haben wir keinen ausbrechen sehen) und man ist wirklich mittendrin. Uns hat es hier echt gut gefallen.

Als Gast darf man mit seinem Van kostenlos auf dem Parkplatz übernachten. Mit Wlan und sauberen Toiletten hat uns der Platz echt gut gefallen. Außerdem hat man einen prima Blick auf den Ausläufer, der im See endet.


Weiter ging es am nächsten Tag zum Highlight der Woche: Hot 'n' Cold. Das ist eine Stelle, an der 2 Flüsse zusammenfliesen. Das Besondere: ein Fluss ist kalt und der andere heiß. Und wir meinen wirklich heiß. Der Fluss hat anscheinend um die 40 Grad. Daher liegt auch ein dauerhafter Wasserdampf über dem Fluss. Da es kein reißender Fluss ist, gibt es hier natürliche Pools und Badestellen. Bei 10 Grad Außentemperatur zogen wir also unsere Badesachen an und stiegen ins heiße Wasser und setzten uns in einen Pool. Was für eine Wohltat! Lediglich der Schwefelgeruch dämpfte etwas unsere Freude aber man kann ja nicht alles haben ;) Eigentlich wollten wir gar nicht mehr aus dem Wasser aber nachdem unsere Finger ganz schrumpelig waren, ging es zurück zum Van.

Keine 5 Minuten entfernt gibt es den Crater Lake mit Blick auf die Rainbow Mountains. Franzi war in Peru schon bei deren Rainbow Mountain und da es dort wirklich in allen Farben schimmert, hatte sie auch diese Vorstellung für diesen Rainbow Mountain. Allerdings gab es hier nur die Farben Rot und Weiß. Dennoch ein schöner Blick über den See auf die Berge!

Wir übernachteten am nächsten See auf einem Campingplatz und hatten eine friedliche und ruhige Nacht.


Am nächsten Morgen ging es für uns auf den Gipfel des Rainbow Mountain. Die Wanderung war aber ganz entspannt und die Aussicht schön. Am Nachmittag fuhren wir nach Rotorua auf den Stellplatz in der Stadt. Am Freitag war nämlich schlechtes Wetter und daher wollten wir den Tag in der Stadt verbringen, einen Kaffee trinken und Wlan in der Library nutzen.

Wir haben von den Vorbesitzern u. a. Schlafsäcke übernommen. Da uns die aber aufgrund des großen Packmaßes überhaupt nicht zusagen, hat Julian schon vor ein paar Wochen eine Verkaufsanzeige auf Facebook Marketplace gemacht. Und am Freitag haben wir sie nun endlich verkauft und 100 NZD Gewinn gemacht. Da gönnten wir uns direkt mal wieder eine Pizza von Pizza Hut. Beste und günstigste Pizza in NZ. Für 30 NZD bekommt man 2 riesige Pizzen mit je einer „Beilage“ dazu. Da die 1,5 Liter Cola das beste Preisverhältnis hierbei hat, nehmen wir also immer 2 Flaschen Cola dazu.


Am Samstag spazierten wir um den Blue Lake. Bei dem Name hatten wir eine besondere Farbe erwartet aber dem war nicht so. Das Wasser war sehr klar und im Sommer kann man hier bestimmt schön baden.

Übernachtet haben wir an einem anderen See: Lake Okareka


Das war ein guter Ausgangspunkt für unsere heutige Wanderung. Wir liefen einen Teil des Tarawera Trails. Nach 8 Kilometern drehten wir um. Die Wanderung war echt schön, der Weg gut begehbar und man hatte immer wieder schöne Ausblicke auf den See Tarawera.

Anschließend fuhren wir zurück auf den Campingplatz von gestern. Da es ein DOC Platz ist, brauchen wir für diesen kein Geld zu bezahlen (wir haben ja die Jahreskarte).


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