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Patagonien - El Calafate (Perito Moreno Glaciar)

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Es ging schon wieder weiter nach El Calafate und 2 Tage später stand schon die nächste teure Tour zum Perito Moreno Gletscher an - langsam müssen wir die Finanzen im Auge behalten, damit wir die nächsten 3 Monate noch überleben :P
El Calafate ist ein Ort, der vom Tourismus lebt und uns irgendwie an einen Wintersportort und das Erzgebirge erinnert hat. Sogar die Frau vom Weihnachtsmann, wie wir sie aus Seiffen kennen steht hier! Also insgesamt ein ganz netter Örtchen.


Der Gletscher (der immerhin noch 90km vom Ort entfernt im Nationalpark Los Glaciares liegt) ist wirklich rieeesengroß! Auf den Bildern kann man das gar nicht erkennen.
Wir hatten vor Ort 5h Zeit (viel zu lang unserer Meinung nach). Wir schritten fast alle Wege ab, wobei ein Großteil nur aus Treppen besteht.. - meine Vermutung, es war günstiger Treppen zu bauen als ein paar längere Säulen zu benutzen um das ganze auf ähnlicher Höhe zu halten. Jetzt hab ich Muskelkater und muss mich die nächste Wanderung in El Chalten damit rumplagen :( 

Gleich als wir das erste Mal näher am Gletscher waren, sahen wir ein großes Stück Gletscher abbrechen und im See versinken. Da dachten wir noch, das würden bestimmt noch häufiger sehen, während der 5h - war aber nicht so. Nur ein paar kleinere Teile die trotzdem viel Krach machten, als sie auf die Wasseroberfläche aufschlugen. 


Es gab viele verschiedene Höhenstufen (dank der Treppen), so dass man den Gletscher aus jeder möglichen Perspektive sah. Interessant war auch das Wasser, welches sehr hellblau war, aber irgendwie trüb oder milchig..?! Ja, ansonsten kann man zum Gletscher noch sagen, dass er wohl der drittgrößte in Patagonien sein soll (wenn ich mir das richtig gemerkt habe), täglich um 2m "fließt" (es bricht aber auch eine Menge ab und noch mehr wird wahrscheinlich einfach zu Wasser werden), er verliert jährlich 13m Höhe (also irgendwo in der Mitte oder am Ende wohl), und ist bis zu 700m tief/dick.

Da wir einen Tag später als eigentlich geplant in El Calafate ankamen, konnten wir außer dem Gletscher nicht viel machen. So waren wir einmal etwas essen und haben uns ansonsten mehr oder weniger erholt. Als wir dann früh um 8 zum Bus mussten hatten wir uns ein Taxi rufen lassen, extra eine halbe Stunde eher. Aber die argentinische Pünktlichkeit ist nicht wie die deutsche. 7:45 kam das Taxi dann endlich an, nachdem die Frau die das Frühstück vorbereitet noch zweimal beim Taxiunternehmen angerufen hatte. Da hat Uber doch ganz eindeutig Vorteile, man sieht genau wo das Auto ist inf wie lange es braucht. Aber wir haben es noch pünktlich geschafft..


Nächster Halt: El Chalten.

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