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Auch Saigon hat es

Auch Saigon hat esWerktags nach 19.00 UhrAuch Saigon hat esAuch Saigon hat esAuch Saigon hat esAuch Saigon hat esAuch Saigon hat esAuch Saigon hat esAuch Saigon hat esAuch Saigon hat esAuch Saigon hat es

. . . ein "Fress- und Partyviertel".  Dessen Mittelpunkt bildet die Strasse "bui vien".


"Pho di bo" in der abgebildeten Schreibweise ( diemit Accents sind wichtig) lautet sinngemäß: Straße für Fußgänger. Die englische Übersetzung ist da etwas freier und treffender. Zum einen ist die Strasse nur Sonntagsabend mit Absperrgitter und Polizei für alle Fahrzeuge gespert. Wochentags vertraut man auf Schilder, die die Befahrung durch Autod ab 19.00 Uhr verbieten. So ein Schild stört in Saigon aber nur wenige.

Werktags nach 19.00 Uhr
Werktags nach 19.00 Uhr

In dieser Strasse reiht sich recht wie links Kneipe an Kneipe, nur ab und zu unterbrochen durch einige wenige Hotels oder einzelne Massagesalon, dessen Geschäftsidee wir nicht immer in Einklang mit den wartendem Personal brachten, das vielfach aus recht jungen, knapp bekleidete Damen bestand.

Die Art der Kneipen reicht von kleineren familienbetriebenen Imbissen bis hin zu sehr großen discothekenähnlichen Etablissements.



Vielfach befinden sich über den Kneipen bagpacker-hostels. Dort muss das Übernachten etwas Besonderes sein, denn diese Strasse ist nicht nur unheimlich bunt und grell, sondern auch wahnsinnig laut. Aus wirklich jeder Kneipe dringt ohrenbetäubende Musik. Dazu kommen werktags noch die erlaubten Mopeds und die unerlaubten Autos.


Man versteht auf der Strasse sein eigenes Wort nicht mehr. Dennoch gibt es tatsächlich Menschen, die sich in einem dieser Restaurants mit gehörschädigendem Schallpegel zum Essen niederlassen. Für uns unvorstellbar. Daher flüchteten wir für einen Cocktail in die Höhe, in eine Rooftop-Bar mit gedämpfter Hintergrundmusik.




Hier oben läßt sich der Cocktail in ruhiger und entspannter Atmosphäre genießen.

Und die Aussicht auf die nächtlich Skyline von Hi Chi Minh City hat auch etwas!



Zum Essen blieben wir zwar in diesem Viertel, aus Sorge um unser Gehör, aber in einer weniger belebten Straße. Dort geht es etwas beschaulicher und ruhiger zu.


Daher sind auch hier die Hotels angesiedelt . Bagpacker- hostels findet man in diesen Nebenstrasse kaum noch.

Trotz aller kritischen Anmerkungen: Das Viertel und die "bui vien" haben etwas Anziehendes. Vier Mal zog es uns in dieses Quartier.
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Kommentare

Tomaso
Saigon sieht viel interessanter als Manila aus. Wie ist das Essen in Saigon?
Anke
Saigon ist ja so groß, da gibt es alles. Auch Lokale fast aller Nationalitäten. Wir haben indisch gegessen und Pizza, aber sonst natürlich "das Übliche" vietnamesische. Wir mögen es gerne. Gut schmecken uns belegte Brötchen, die am Straßenrand gemacht werden: Banh Mi. Ich finde es deutlich abwechslungsreicher als auf Bali, wo wir zusammen waren. Liebe Grüße