Gasometer
in Pforzheim


Veröffentlicht: 20.04.2026














Tag der offenen Weinkeller
Wo bitte liegt Varnhalt? Oder Sinzheim-Ebenung. Irgendwo bei Baden-Baden im Rebland. Das heißt so, weil es dort viele Weinberge gibt. Und heute einen Tag der offenen Weinkeller anbietet.
Wir starteten um die Mittagszeit bei Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad. Nach Varnhalt brauchten wir keine Dreiviertelstunde. Der Ort liegt eingekuschelt zwischen vielen Weinbergen. Unser erstes Ziel: WEINGUT DOPPELGARAGE.
Marc Bürkle und Uwe Link boten nicht nur ihre Weine an, sondern sorgten auch für das Wohl großer (Pulled Pork im Brötchen) und kleiner (Popcorn) Besucher.Die Weine haben etwas ungewohnte Namen wie „16.81“ (sechzehn einundachtzig) und „86.20“ (sechsundachtzig zwanzig) - was allerdings ganz einfach die jeweilige Lage der Reben ist. Als Fan von Roséweinen probierte ich dann „handgemacht riesling – ganz schön viel Liebe“. Bei dessen dunkler Farbe hätte ich niemals einen Rosé erwartet. Auch der Duft versprach einen kräftigen Wein – und so war es denn auch. Ungewöhnlich auch der Verschluss der Flaschen: Über dem Korken ist keine Kunststoffkappe, sondern eine Schicht rotes Wachs.
Übrigens wird von den beiden Winzern auch eine Weinwanderung angeboten. Das werden wir hoffentlich mal mit einigen Freunden unternehmen. Näheres unter: www.doppelgaragevarnhalt.de
Der Nachmittag war ja noch nicht vorüber, also machten wir uns auf den Weg zum nächsten Winzer. Ein Shuttlebus fuhr übrigens regelmäßig alle Weingüter an.
Das Weingut Kopp war nicht allzu weit entfernt. Dieser Winzer hat seinen Weinkeller samt Restaurant oben in die Weinberge gebaut. Hier gab es Probierschlucke unter anderem von Riesling und Chardonnay. Im Restaurant EBANAT erfüllt sich ein Traum von leckerem Essen, gutem Wein und dazu einer großartigen Aussicht vom großen Balkon in das Rheintal, zum Schwarzwald und bis zu den Vogesen. Hier hätte ich noch lange sitzen können – wenn nicht noch das „Frühlingsfest“ in Sinzheim auf der Liste gestanden hätte: Eine kleine Kirmes mit allerlei Fahrgeschäften und was immer Leib und Seele zusammenhält, so dachten wir.
Einmal um die Ecke gebogen, bot sich ein ganz anderes Bild. Wie auf italienischen Märkten reihten sich Stände mit Lederwaren, Kleidung, Haushaltsartikeln, Spielzeug und so weiter an einander. Sogar ein Stand mit Büchern jeder Art war dort; vom Kinderbuch bis zu Krimireihen. Von Fischbrötchen bis Döner und Bratwurst gab es jede Menge gegen Hunger und Durst. Es war wirklich ein Fest.
Es war ein schöner Tag; voller neuer Eindrücken, leckerem Essen (Fish and Chips für mich und ein Spargelsalat mit Rotwein-Dressing für den Fahrer) auf deren tollen Veranda des EBANAT.
Wir werden bestimmt nochmals hier und dort einkehren.
Bis bald!