Das Rebland
Tag der offenen Weinkeller


Veröffentlicht: 14.05.2026












Kraichgau-Wanderung
Wir hatten in den vielen Jahren der Himmelfahrtswanderung fast alle Wetterbedingungen, manchmal sogar große Hitze. Aber Regen gab es nie – bis heute. Wir wurden richtig nass, obwohl wir im Wald unterwegs waren.
Da in den vergangenen Tagen die Eisheiligen ihrem Namen alle Ehre machten und auch der Wind heftig war, hatten bestimmt alle Teilnehmenden vorher auf ihr Handy mit den Wettervorhersagen geschaut. Trotzdem fanden sich mehr als 20 Wanderfreunde in Stettfeld ein.
„Die Wanderung ist etwas 15 Kilometer lang“, war die Ankündigung unseres Wanderführers. Die Wege, meistens durch den Wald, seien nicht sehr schwer zu bewältigen, nur kurze steile Auf- und Abstiege.
Am Treffpunkt an der Grundschule ein Wiedersehen mit vielen bekannten Menschen und von Regen noch keine Spur. Gut gelaunt erreichten wir den Aussichtspunkt „Zeuterner Himmelreich“, wo der Musikverein Zeutern zu Speisen und Getränken einlud; Kaffee und Kuchen inklusive. Der Blick ins Tal wurde allerdings sehr schnell von grauen Wolken verdeckt. Und dann kam der Regen. Zum Glück gab es zu dieser Stunde noch reichlich Platz in den Zelten und unter einem riesigen Sonnenschirm. Als sich der Regen verzog, machten wir uns wieder auf den Weg.
Leider fegte der Wind nicht alle Regenwolken, wie gehofft, weg. Schirme wurden aufgespannt und die Kapuzen der Regenjacken kamen zum Einsatz. Eine Abkürzung konnten wir nicht nehmen, da der Weg um das Feld so aufgeweicht war, dass wir lieber nicht im Matsch versinken wollten. Also einen Umweg in Kauf genommen und dem Forstweg gefolgt. Als wir an der Straßenbahnstation Zeutern Ost ankamen, war der Regen auch vorüber. Kein Schuh war trocken oder sauber, von den Hosenbeinen wollen wir gar nicht reden.
Die Bahn fuhr uns zurück nach Stettfeld und im Sonnenschein führte unser Weg direkt zur letzten Station dieser Wanderung. Dort wartete im „ZUM VOGELNEST“ griechisches Essen auf uns. Wirklich lecker und empfehlenswert, auch der Biergarten mit Blick auf eine große Wiese, auf der allerdings heute die Schafe fehlten. Und wegen des Wetters war der Biergarten auch geschlossen.
Wir genossen für einige Zeit die Gastfreundschaft, das Essen, die Wärme und nette Unterhaltungen. Gemeinsam machten wir uns dann zurück auf den Weg zur Grundschule, auf deren Parkplatz unsere Autos standen. Dann war diese recht feuchte, aber sehr schöne Wanderung – leider – vorüber.
Bis bald!