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21. Tag 10.08.2016 Bow valley trail - regen und sonne - gewitter

Veröffentlicht: 29.08.2016

Diese Nacht war ausschlafen angesagt. Da hinter uns die Bahnstrecke lag hörten wir nachts doch ab und zu einen der rießig langen Güterzüge vorbeifahren. Wir hatten mal versucht die Wagons zu zählen und kamen auf über 150. Zum Glück schalteten sie nicht Ihren lauten Signalton an. Es regnete nachts auch immer mal wieder, was man als lautes Tropfen auf dem Wagendach vernahm. Morgens frühstückten wir gemütlich im Womo und beobachteten die vielen kleinen Häschen , die draußen umher hoppelten. Mittlerweile schien auch die Sonne.

Dann verließen wir Canmore und fuhren auf der Umgehungsstraße des Hwy1 der 1A - dem Bow Valley Trail entlang , in Richtung Osten - Calgary. Die Strecke war nicht sehr aufregend. Wir verließen die Berge und es wurde flacher. Nach kurzer Zeit erreichten wir den Bow Valley Provincial Park - Kananaskis. Hier fuhren wir zum Bow Valley Campground. Wir hatten Glück und bekamen eine freie Site, mit Stromanschluss. Der Campground ist sehr schön gelegen, mit Sites direkt am Bow River, vielen Bäumen und Feuerstellen. Nachdem wir uns im Womo gestärkt hatten, es war auch wärmer geworden , wollten Pauline, Anne und ich den Bow River erkunden und spazierten den Weg am Ufer entlang. Dabei konnten wir auch die vielen Sites des Campgrounds sehen und bestaunten riesige Wohnmobile und Camper. Einige machten schon mittags Ihr Feuer und grillten. Auf dem Weg umrundeten wir den gesamten Campingplatz. Dann ging es noch durch den Wald zum See und dann wieder zum Womo. Wir sammelten dabei kleines Holz für ein Feuer am Abend. 

Am Nachmittag beschlossen die Kinder duschen zu gehen und da Pauline schon mit uns durch den ganzen Campground gelaufen war, beschloss Sie,  Marie dahin zu führen. Anne und ich saßen entspannt auf unseren Campingstühlen und haben gelesen. Dann zog langsam ein Gewitter auf und wir verzogen uns in das Womo. Anne begann,  das Abendessen zu machen. Gerade überlegten wir , die Kinder von den Duschen abzuholen als Pauline völlig außer Atem und vom Regen durchweicht vor der Tür stand. Mittlerweile waren Sie schon über eine Stunde weg. Sie meinte, dass Sie sich verlaufen hätten und Marie wartet in einem kleinen Toilettenhaus. Wir verstauten alles in Windeseile transportsicher,Zogen das Stromkabel aus der Steckdose und fuhren los, Marie zu suchen. Nach einer gefühlten Ewigkeit und nach fast 10 Toilettenhäuschen fanden wir Marie mit ihren kaputten Flipflops,  die sehr sauer auf Pauline war. Wir fuhren dann zu den Duschen und alle konnten duschen. Nach einer weiteren Stunde kamen wir dann wieder auf unserer Site an, parkten ein, Strom an und wir konnten zu Abend essen. Das Gewitter war auch vorüber und der Regen hörte auf. So kam ich doch noch dazu unser letztes Holz an der Feuerstelle zu verfeuern. Es wurde ein schön knisterndes Lagerfeuer, die Mädels grillten die letzten Marschmallows und wir tranken unsere letzte Flasche Wein.

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#alberta#bow-valley#canada