2024-12-04 Jaisalmer, an der Wüste Thar
Jaisalmer, und die Wüste Thar


Veröffentlicht: 09.12.2024













































































































Ich verlasse Rajasthan und fliege nach Süden.
8.12.24 Jaisalmer->Goa/Vasco da Gama. Am Morgen bearbeite ich den Blog. Um 8 Uhr zur Terrasse frühstücken. Sie liegt leider noch im Schatten. Ein Kaffee und Milch und ein Pfannekuchen, das wird nicht lange anhalten. Ich gehe zu den Läden in der Nähe, finde leider kein Obst und kaufe ein paar Nüsse und Brot. Jetzt bin ich etwas aufgeregt. Packe den Rucksack auf 15 Kilo runter. Mehr ist auf diesem Flug nicht erlaubt, dafür aber zwei Stück Handgepäck. Dann bezahle ich meine große Rechnung: 7080 R. Manche Verhältnisse sind schon merkwürdig, so bezahle ich 800 R für vier Mahlzeiten, aber auch für eine Taxifahrt zum Flughafen. Und die wird dann noch spannend. Erstmal fangen wir da zwei Leute im auf den hinteren Plätzen mit. Dann müssen wir tanken. Bei der ersten Tankstelle ist keine riesen Schlange und bei der zweiten der Strom ausgefallen. Während wir warten gehe ich zum Gemüsestand Bananen kaufen. Dann gibt es auch eigentlich Diesel. Aber der Fahrer baut auf dem Weg zum Flughafen noch eine Schleife ein. Um 10:20 bin ich dann leicht nervös am Flughafen. Zum ersten Mal beanstandet man ein Feuerzeug im aufgegebenen Gepäck. Ich muss es herauskamen und abgeben. Bisher war das nur im Handgepäck kein Problem. Dafür kann ich mein Gepäck bis nach Goa Dabolim durchbuchen, muss also nicht in Mumbai neu einchecken. Jetzt kann ich endlich entspannen. Zu meiner Überraschung landet eine Propellermaschine. Die ist aber gar nicht für mich, meine kommt mit Verspätung. Im Mumbai machen wir für den Anflug auf den Flughafen eine 180 Grad Schleife um einen interessanten Berg herum. Nach meiner Karte müsste er Tahuli heißen. In Mumbai kann ich nicht einfach zum nächsten Gate wechseln, sondern werde einmal aus dem Flughafen geführt und muss dann wieder neu durch die Sicherheitskontrolle. Dort muss ich einmal das Zelt auspacken, dass ich für diesen Flug ins Handgepäck getan habe, und meine Heringe zeigen. Zum Glück lassen Sie sie durchgehen. Vor dem Gate ist wenig Sitzplätze und ich muss warten bis ich einen abbekomme. Leider hat auch der nächste Flieger eine Stunde Verspätung. Wir starten erst nach Sonnenuntergang. Neben mir sitzt Sandra aus der Schweiz. Sie ist mit einer anderen Frau unterwegs macht Urlaub vom Ziegenhüten im Tessin. In der Alpe über ihrer Landwirtschaft, Werten im Sommer immer mal wieder Hilfskräfte für Kost und Logie gesucht. Das könnte ich mir echt mal vorstellen. Leider gehen vor dem Flughafen unsere Wege auseinander. Ich finde jemanden, der mich für 400R auf dem Roller in die Stadt bringt. Er bringt mich auch noch ins Hotel und bietet sich als Stadtführer für die nächsten Tage an. Das Hotel möchte dass ich direkt bezahle, dafür muss ich aber noch an einen ATM. Der Rollerfahrer bringt mich als Zugabe hin. Der schlafsaal ist ein 12-bettzimmer. Ich wähle ein Bett in der Ecke. Die Klimaanlage bläst mich fast um. Ich werde aufpassen müssen, dass ich mich nicht erkälte. Unten, im Restaurant esse ich noch Nudeln mit Hähnchen. Jetzt noch schnell duschen und um 22:30h ab ins Bett.
9.12.24 Vasco da Gama, Fischerhafen, Fort, Strand, 10km zu Fuß und Bus. Die Nacht habe ich das Bett gewechselt, weil ich im Luftstrom der Klimaanlage lag. Sonst war es ruhig, nur vier Männer auf dem Zimmer. Um 8 Uhr würde ich gerne frühstücken, aber es ist noch niemand im Restaurant. Es macht erst um 9:30h auf. So suche ich ein kleines Restaurant auf der Straße und finde einen mobilen Verkaufsstand. Es gibt Masalatee und lecker Crepes mit zwei verschiedenen Soßen für 70Rs. Die gute Frau hat richtig viel zu tun. Ich entdecke die Fischer im Hafen und schaue ihnen zu. Einige waschen sich gerade, andere verladen die Fische in Kisten, Netze werden gefickt und andere Reparaturarbeiten ausgeführt. Die Männer an Bord sind alle von der Hautfarbe her sehr dunkel. Gemessen an der Schiffsgröße, sind immer recht viele Männer an Bord. Einige tragen durchgeschwitzte Kleidung, der man die schwere Arbeit ansehen kann. Auf meinem weiteren Weg komme ich über einen Gemüsemarkt und kaufe Proviant. Davor fahren Busse nach Margao ab. Hier kann ich also morgen starten. Nun laufe ich ein langes Stück langweilige Straße. Ich möchte gerne auf den Industriehafen gucken. Zweimal fährt ein Bus an mir vorbei, schon mal gut für den Rückweg zu wissen. Durch die Bäume kann ich lange Förderbänder erkennen, die hoch in einen runden Behälter führen. Der Boden ist mit rostbraunem Staub bedeckt. Ich vermute dass hier Erz verladen wird. Ich will das Mormugão Fort besuchen. Der Eingang liegt hinter einem Wachposten. Er zeigt ihn mir. Am Fort der Portugiesen von 1740 gibt es nicht viel zu sehen. Ich kann auf zwei hohe Mauern steigen, habe aber auch keine bessere Sicht auf den Hafen, weil die Bäume zu hoch sind. Nun gehe auf die andere Seite der Halbinsel, vorbei an dunkelgrün schwarzen Wohnblöcken, die sehr runtergekommen aussehen. Hier gibt es einen Park mit Bänken mit Meerblick. Auf dem Meer liegt Seenebel. Drei Ausflugsboote fahren vorbei. Eine Treppe führt hinunter zum Grandmother's Hole Beach. Unten ist ein kleiner Tempel in den Palmen und eine richtig schöne Strandbucht mit wenig Leuten. Ich treffe einen ehemaligen Navisoldaten, der sogar mit dem U-Boot bis nach Kiel gekommen ist. Er ist mit Frau und Tochter unterwegs, die aus Amerika zu Besuch ist. Ich mache für sie ein Foto und frage nach den Symbolen am Tempel. Daraufhin gibt er mir seine Telefonnummer, falls ich mal Hilfe brauche. Der Strand ist mit einem Lebensretter besetzt, das Baden ist aber wegen der Strömung verboten. Ich darf nur bis zu den Knien hinein und setze mich in die auslaufenden Wellen. Die Sonne brennt heiß und das Wasser ist sehr warm. Ich lese im Schatten und komme dabei ans schwitzen. Gegen 14 Uhr laufe ich zur Haltestelle und fahre zurück Richtung Vasco, steige aber schon in der Nähe des Baina Strandes aus. Über den ganzen Strand ist eine Hochstraße gebaut, die auf die Halbinsel zum Hafen führt. Sie sieht mir etwas überdimensioniert aus. Darunter stehen Figuren von einem Umzug. Am Strand ist richtig viel los. Die drei Ausflugsboote haben hier angelegt und die Leute stehen mit Schwimmwesten im Wasser. Sie warten darauf mit einem Jetski fahren zu können, auf dem Banana- oder Schlauchboot gezogen zu werden. Daneben ist ein Badebereich abgesteckt und ich gehe ins Wasser mit den Wellen spielen. Das macht Spaß aber ansonsten ist es hier eher nicht idyllisch. Ich laufe zum Bahnhof und suche ein Reisebüro um die Fahrkarte von Margao nach Hampi zu kaufen. Die Frau schickt mich aber zum Bahnhof und von dort werde ich zum Reservierungscenter weitergeschickt. Durch die Scheibe ist die Verständigung wieder schwierig. Ich muss einen Zettel mit meinen Daten ausfüllen, das gelingt mir nur zur Hälfte und muss noch einige Daten nachtragen. Auch mein Reisepass muss ich vorzeigen. Ich buche einen Sleeper um 6: 30 Uhr am Freitag, den 13.Dez. Es ist wohl der einzige Zug am Tag der fährt. Die Fahrkarte ist dann für einen Zug von Vasco ausgestellt. Ich denke mal, es wird kein Problem sein, wenn ich erst in Margao einsteige. Ob ich jetzt einen reservierten Platz habe und welche Klasse ich gebucht habe, weiß ich nicht. Auf dem Markt suche ich Bonbons zum lutschen, finde aber nur ein paar lose in der Box für je 5Rs. Jetzt bin ich hungrig und esse an einem Straßenrestaurant gebratene Nudeln. Ob man mir meinen Hunger angesehen hat? Die Portion ist auf jeden Fall sehr groß. Hinter fällt mir ein, dass ich heute eigentlich Fisch essen wollte. In der Straße sind gleich mehrere Weinshops. Ich setze mich mit einem Heineken in den Park. Hier wird fleißig Sport getrieben und ich packe die Dose zum Trinken besser mal in eine Tüte, weil ich nicht weiß, ob Alkohol in der Öffentlichkeit verboten ist. Ich versuche meine Flüge nach Vietnam zu buchen, komme bei Skyscanner aber nicht weiter, weil mir angeblich ein Browser fehlt. Ich frage meine Töchter um Hilfe. Linda ist schon zu Hause und kann für mich die Flüge buchen. Allerdings erst ohne Gepäck und dem Nachgang mit 10 kg. Das ist für meinen riesen Rucksack natürlich zu wenig, mal sehen wie ich das tricksen kann. Anschließend komme ich auf die Idee Skyscanner einmal neu zu installieren und siehe da, jetzt werde ich zum Anbieter weitergeleitet und könnte das Ticket auch selber buchen. Heute sind acht Inder mit mir im Raum. Sie sitzen direkt vor meinem Bett auf dem Boden und spielen Karten. Damit ich besser einschlafen kann, lese ich noch ein paar Seiten.
10.12.24 Vasco -> Palolem Beach, Strandgang. Die Nacht mit acht Indern im Zimmer war unruhiger. Zweimal bimmelte ein Handy. Zum Frühstücken gehe ich wieder an den Straßenstand und werde nett begrüßt. Am Ticketschalter ist nicht viel los, aber für mein Ticket muss ich an den zweiten Schalter, der erstmal unbesetzt ist. Dann wird mir gesagt, das Ticket kann ich erst in 10 Minuten kaufen. Kurz vor 9h sitze ich für 50Rs im neuen Elektrobus. Er fährt auf dem Wege nach Margao am Flughafen vorbei, hält dort aber nicht. In Margoa muss ich umsteigen. Kaum sitz ich im Bus, der mir gezeigt wurde, fährt neben mir ein anderer Bus ab, an dem Palolem Beach dran steht. Meiner fährt nach Canacona, so dass ich die letzten 1,5km laufen muss. Als ich den Abzweig zu meinem Hotel Suche, werde ich von einem dicken Mann auf dem Roller angesprochen. Es ist Babusch, bei dem ich schon gebucht habe. Ich bekomme ein besseres Zimmer mit Terrasse, dass ich gar nicht gebucht habe. Es gefällt mir sehr gut. Nach einer kleinen Stärkung gehe ich an den Strand. Palmen und Restaurants säumen das Ufer. Das Wasser ist seicht und 29 Grad warm. Ich folge einem Pärchen, das Deutsch aussieht und spreche sie im Wasser an. Es sind "Polo" und Sabine aus Hessen. Sie kommen schon 20 Jahre hier hin um zu überwintern und haben inzwischen ein kleines Häuschen. Sie empfehlen mir das Restaurant Shiv Sai für den Abend. Ich laufe noch zur Insel im Norden und setze mich unter Palmen. Auf dem Rückweg kaufe ich ein Bier. Es kostet hier nur 100Rs. Ich trinke es jetzt aber nicht, sondern verwahres für den Sonnenuntergang. Kaum lege ich auf dem Bett schlafe ich für eine ganze Stunde. Zum Sonnenuntergang gehe ich nun nach Süden und setze mich auf die runden dunklen Steine. Sie sind noch so warm, das es schon fast unangenehm ist. Die Sonne verschwindet kurz vor dem Meer im Dunst. Im empfohlenen Restaurant bekomme ich direkt einen Platz und frage nach Kingsfisch. Der Kellner holt ihn aus der Küche zum Vorzeigen. Der ist so groß, dass er für zwei Personen reichen würde und soll mit Beilagen 1000Rs kosten. Ich bestelle ihn trotzdem. Er wird frisch gegrillt. Dazu ein kleines Budweiser. Während ich auf dem Fisch warte, wird das Restaurant bis auf den letzten Platz besetzt. Viele junge Leute sind hier. Zwei andere ältere Männer sind auch alleine unterwegs. Der Fisch ist super lecker, hat festes Fleisch, wenig Gräten und ist so gut gewürzt, dass ich die Soße gar nicht nutze. Ganz schaffe ich ihn nicht, das letzte Viertel lasse ich mir einpacken. Ich laufe noch am Strand vorbei, um ein wenig zu verdauen. Im Zimmer ist es warm, aber mit Ventilator ist es mir zu windig. Ich lasse ihn aus und mache dafür Fenster und Tür auf, in der Hoffnung, dass mich die Mücken in Ruhe lassen.
11.12.24 Palolem Beach, Radtour 33km. Ich starte mit einem israelischen Frühstück im Shiv Sai. Es gibt Orangensaft, Milchkaffee, Rührei, Hummus, Salat und Toast für 360Rs. Vielleicht mir ein Rad, bei dem der Sattel hoch genug geht! Da fährt es keine Gangschaltung und ich werde später bei jeder kleinen Steigung merken, dass meine rechte Hand automatisch schalten will, nur dass da gar kein Hebel zum schalten ist. Mein erstes Ziel ist der kleine Stausee. Er ist bewacht und ich darf nicht zu Staumauer. Aber von der Straße dahinter habe ich auch einen schönen Blick auf den See. Es ist schon so warm, dass ich von der kleinen Steigung durchgeschwitzt bin. Ich fahre über gut geteerte Straßen durch die Dörfer nach Chaudi. Dort versorge ich mich mit frischem Geld und Obst. Wir kaufen auch viele europäisch aussehende Frauen ein. Mein nächstes Ziel ist der Strand Galgibaga. Anstatt direkt die Hauptstraße zu nehmen, fahre ich einen kleinen Umweg über die blaue Brücke über den Talpona. Hier könnte ich auch ein Kanu leihen und 8km den Fluss rauffahren. Bestimmt auch sehr interessant. Auf einer anhöhe steht eine sehr gepflegte katholische Kirche. Es ist nicht die erste die ich heute sehe. Sie ist aber verschlossen. Am Straßenrand entdecke ich eine Affenfamilie. Sie springen so toll durch die Bäume. Leider gelingt es mir nicht, sie zu filmen, weil ich die Kamera falsch bediene. Am Strand von Galgibaga ist es so heiß, dass alle Leute im Schatten der Bäume in der Bar bleiben. Ich setze mich auch zwischen die Bäume und will Ruhe meinen Fisch von gestern und Brot und Bananen essen. Ich werde aber von zwei Kühen gestört, die etwas von meinen Mittagessen abhaben wollen. Ihr nützen liebe Worte nichts, ich muss den Stock nehmen. Ich fahre den neuen Strand entlang nach Norden, ist es am Felsen nicht mehr weitergeht. Ich durchquere den Wald und komme zu einem Haus. Ich sehe schon die Straße, da deutet mir ein Mann, ich dürfe ja nicht durch. Bis zur Straße sind es nur noch 20 m und das Tor ist offen, so dass ich ihn ignoriere und trotz seines Unmuts einfach durchfahre. Ich hätte auch erstmal keinen anderen Weg gewusst. Am Talpona Beach gehe ich erst einmal schwimmen. Anschließend nutze ich die Brücke der Hauptstraße, um den Fluss zu überqueren und fahre dann wieder an den Strand. Vor Patnem Beach mache ich einen Mittagsschläfchen im Schatten eines Felsen. Kleine Krabben verkriechen sich in ihren Löchern im Sand. Hin und wieder schaufeln sie weiteren Sand aus den Löchern und huschen über die Oberfläche. Ab 16 Uhr wird der Strand hier voller. Die Temperatur ist jetzt angenehm und das Licht wird weich. Ich gehe noch mal schwimmen. Das Salzwasser und der Sand kleben auf meiner Haut. Ich bringe erstmal unter die Dusche, bevor ich noch mal mit einem Absacker Bier an den Strand gehe.
12.12.24 Palolem, zum Ei-Felsen und am Strand von Patnam. Bis zum 10h muss ich mein Zimmer geräumt haben. So stelle ich meinen Rucksack neben das Aquarium auf der Terrasse und gehe zum Frühstück ins Shiv Sia. Dort wähle ich wieder das gleiche Frühstück wie gestern. Eigentlich will ich nur am Strand entlang bis Patnam laufen, entdecke dann aber auf der Karte einen interessanten Felsen bei der Lagune. In der Lagune liegen auch noch Fischerboote auf dem Trocknen, dahinter wird der Weg zum Pfad durch den Dschungel. Eben Folge ich bis ich ja ein schönes Foto von dem eiförmigen großen Stein auf dem Felsen machen kann. Schon kurios, was die Natur so alles schafft. Es wird schon warm. Ich laufe barfuß am Wasser Saum die ganze Bucht von Palolem entlang. Am Ende setze ich mich im Schatten der Felsen und schaue dem Treiben am Strand zu. Eine Gruppe Jugendlicher springt synchron den Wellen und gegen. Ein Boot wird für eine Gruppe ins Wasser gelassen. Geholfen der ersten zwei großen Wellen so passieren, um ins ruhigere Meerwasser zu kommen. Die Palm bestanden da halt Insel ist im Moment unterbaut, aber man sieht feste einfacher Unterstände. Von hier habe ich einen kompletten Blick auf die Bucht. Auf der anderen Seite gibt es eine kleine mit großen Steinen bestückte Bucht. Hier starten auch Ausflugsboote. Ich telefoniere und mache eine Videokonferenz mit der Männergruppe, die sich gerade bei Ludwig getroffen hat. In Patnam finde ich das Namaste und bestelle das Curry Xacuti, so lecker findet. Mir schmeckt es auch sehr gut. Zurück wähle ich einen Weg durch die zweite Reihe unter Palmen Gott mache ein Nickerchen, halt sich weder ein Palolem angekommen bin. Mit den letzten Bildern vom Sonnenuntergang verlasse ich den Strand, hole meinen Rucksack, und gehe zur Bushaltestelle. Um 18:15h wuchte ich mich mit dem großen Rucksack in den Bus nach Canacona und habe einen Sitzplatz. An der Hauptstraße 66 sagt mir der Kassierer, dass ich in dem Bus nach Margao umsteigen kann. Wieder ist es schwer mit dem Rucksack einzusteigen, zumal der Bus schon voll ist, aber ich kann den hinter der Fahrerkabine platzieren und nach 20 Minuten bekomme ich einen Sitzplatz. Vor der großen Brücke über die Bahnanlage steige ich aus und laufe ein Kilometer zum Hotel all seasons. Die kleine Brücke über die Gleise wird auch fleißig von Motorradfahrern genutzt. Mit fünf anderen Männern teile ich mir das Zimmer. Nachdem ich geduscht habe gehe ich zum Bahnhof um mich zu orientieren. Alles scheint gut organisiert zu sein. Ich bekomme auch die Auskunft, dass mein Zug morgen um 7h auf Bahnsteig 2 abfährt. Auf dem Rückweg gibt es das Feierabend Bier, Wasser und Bonbons. Ich schlafe mit Augenklappe ein, weil die anderen Gäste noch Licht an haben.
