die kleine Hexe
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Die große Radltour Tag 40: daheim in Verona

Nach der großen Tour gestern mache ich heute nicht viel. Erstmal ziehe ich auf dem Campingplatz um, weg vom Dschungel, wo es nach Pisse riecht, auf einen luftigeren und aussichtsreicheren Platz. Ich genieße die Aussicht über Verona und freue mich, hier zu sein. 

Mittags fahre ich runter in die Stadt, gehe in das Lokal, in dem ich im Februar öfter Mittag gegessen habe. Es ist kühl, ich bin zu dünn angezogen, also nochmal rauf und nochmal runter. Ich besuche all die Orte, an denen ich im Februar gerne war, es ist wohltuend, hier zu sein. Italienisch habe ich in den letzen 5,5 Wochen nicht dazu gelernt, aber ich habe meine Sprech-Scheu verloren und das ist auch schon viel Wert. Manchmal habe ich vergessen, ob ich gerade Deutsch, Englisch oder Italienisch rede und das ist gut so - nur Französisch geht nicht mehr, auch wenn es inzwischen genauso viele Franzosen wie Deutsche nach Italien fahren. 

Verona ist ein guter Abschluss, ich komme gerne in Zukunft hierher zurück. 

Ob mich der EC Verona - München morgen mitsamt meinem Rad mitnimmt, weiß ich nicht, für mich habe ich ein Zugticket, die Fahrrad-Reservierung kann man nur von Deutschland aus buchen - hat mich viel Zeit mit Internetrecherche gekostet, das herauszufinden - auch Schalter in Italien hilft nicht. Ich hoffe mal, dass dem italienischen Schaffner das wurscht ist. Immerhin hab ich hier am Campingplatz einen etwas verschrobenen alten Niederbayern getroffen, der morgen den gleichen Zug nehmen möchte und schon eine Rad-Reservierung hat, ihm werde ich mich anschließen. 

https://www.komoot.de/tour/789740639?ref=itd

Camping Castel San Pietro, 18€, phantastische Aussicht, wenn man nicht im Dschungel ist


Italien

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