Hello Greece
Ein leckerer Snack zu Flughafenpreisen; das erste mal Self-Check-In für die Schwester und der Securitydame erklären, dass wir angenähte Haare haben und sich nichts Verwerfliches...

Veröffentlicht: 06.08.2020









































































Gewitter seit morgens? Fehlanzeige. Dafür warme Temperaturen, die uns in Korfu Stadt erwarten. Mit dem ÖPNV geht es von unserem Zuhause in die Hauptstadt. Der Glanz der Stadt Korfus ist überall sichtbar: In den prächtigen Herrenhäuser der Altstadt, der Arkadenstraße Liston und dem größten Platz Südosteuropas, der Spianada. Venezianer, Engländer, Franzosen, Russen, Griechen - sie alle formten die Insel. Das Resultat ist eine einzigartige kulturelle Vielfalt, die wir atemberaubend schön finden. Recht schnell geht es in einen Laden namens The Island und ich finde einen tierischen Rock ... mit Zebras! Was ich aber auch finde ist, dass die Läden, die Geschäfte individuell und speziell sind. Was mir in Kroatien zum Teil fehlte; da es stets die gleichen Shops gab, gibt es hier umso mehr. Wir lustwandeln und staunen.
Unser Weg führt uns zu einem kleinen Snack mit Knoblauchbrot ins Restaurant Safran, Dercia verliebt sich hier in dem Haustiger Tiger.
Nur schweren Herzens kann sie sich von ihm trennen und mit mir zur neuen Festung der Stadt laufen. Ihre Erbauung begann im 16. Jahrhundert ebenfalls durch die herrschenden Venezianer. Sie sollte den Nordwesten Kerkyras schützen. Zahlreiche Häuser von Hauptstadtbewohnern mussten damals dem Bau der neuen Festung weichen, und wurden abgerissen. Einst militärisches Sperrgebiet kann die neue Festung heute besichtigt werden - Eintritt ist frei.
Die Aussicht auf die Stadt gefällt uns sehr, und natürlich wollen wir nun auch die alte Festung am anderen Ende der Altstadt besichtigen
Die Erbauung der alten Festung begann im 16. Jahrhundert durch die Venezianer, welche zu der Zeit die Herrschaft über Korfu inne hatten. Heute zeugen davon nur noch die Außenmauern - die Gebäude im Inneren wurden im Wesentlichen von den im 19. Jahrhundert herrschenden Engländern errichtet.Teile der Gebäude im nördlichen Teil der Festung beherbergen zB. die musikalische Fakultät der Universität von Korfu. Im Sommer sind die Fenster geöffnet, und wer die Festung besichtigt, kann vielleicht sogar dem Klavier - und Flötenspiel der Studenten zuhören. Flöten hin oder her, uns knurrt der Magen und wir kehren in die Taverna Pergola ein (https://www.tripadvisor.com/Restaurant_Review-g662629-d4722474-Reviews-Pergola_Restaurant_Taverna-Corfu_Town_Corfu_Ionian_Islands.html).
Was wir auf den Teller der anderen sehen, lässt und das Wasser im Mund zusammenlaufen. Sagen wir mal so... es wird leider tierisch 🙂😟😋. Und plötzlich, vielleicht als Strafe der veganen Götter, bricht der Himmel über uns zusammen und es regnet wir verrückt. Aber das gibt uns Zeit, über unser Reiseziel, die grüne Insel Korfu, zu sinnieren. Uns gefällt es hier wirklich sehr! Ein ausschlaggebender Grund ist, dass uns an allen Ecken und Enden so wahnsinnig freundliche, offene und lustige Menschen begegnen. Ach ja, und die meisten Griechen egal wie alt oder jung können gut Englisch sprechen.