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vakantio.de/wearecoming

A great last day

Veröffentlicht: 11.08.2020

Wir fahren in den Nordwesten, Dercia hat am Abend vorher von einem Strand gelesen, der sich nach einer Wanderung über Berg und Stein vor dem Wanderer auftun und wunderschön sein soll (Porto Timoni). Dann nix wie hin. Wir kommen nicht ganz so früh los, wir wir eigentlich wollten. Auf dem Weg führt uns das Navi mehrfach im Kreis herum, bis wir irgendwann bemerken: „Mensch, diese Kurve kennen wir doch schon“.

Es geht weiter, nun hat sich das Navi wieder eingekriegt, wir genießen die Fahrt bis plötzlich ein Hund neben unser Auto gesprungen kommt und Anticarlos anbellt und ein weiterer auf das fahrende Auto zuläuft - von vorne- und es ebenfalls als Bedrohung ansieht. Ausweichen kann ich nur, weil es keinen Gegenverkehr gibt. Ich bin bedient, freue mich aber auf den Strand und das kleine Dorf, durch das man zum Wanderweg kommt. Es heißt Afionas und ich muss sagen , es ist mit das schönste Dorf, dass ich je gesehen habe. Um 8.30 sind wir vor Ort, wechseln die Schuhe und sehen zwei schweißtriefende Wanderer... sie haben gerade den Rückweg vom Strand hinter sich gebracht und die schwitzenden und glänzenden Gesichter sind zeugen ihrer Anstrengung. Na da steht uns ja was bevor. Aber wir sind froh, so früh hier zu sein, bevor es wieder so unerträglich heiss wird. Es geht bergab, nix für Caro, die ja stets ein Problem damit hat, weil sie fallen könnte oder fällt, aber Dercia genießt den Weg. Der Ausblick , der sich immer wieder bietet, ist imposant. Nach wenigen Kilometern sind wir da!

Der Strand ist zweigeteilt, eine Meeresseite soll wärmer sein als die andere. Was er aber ist, ist leer. Auf unserer Seiten sind keine Menschen, wir planschen und schwimmen allein, neben uns der Berg, rechts ein paar Höhlen. Einfach toll. Hier könnte ich Stunden verweilen. Wir bleiben etwas, wissen aber, dass es immer anstrengender wird, wenn wir erst zur Mittagszeit wieder zurücklaufen.

Der Rückweg fühlt sich kürzer an, was aber auch daran liegt, dass wir uns echt beeilen, denn wir wollen den Aufstieg hinter uns bringen. Dercia bekommt Kopfschmerzen in der Hitze und Anstrengung, aber sie meistert es hervorragend. Mein weißes Shirt ist durchsichtig geworden, ich weiß, warum ich Wechselkleidung im Auto habe.

Wir schlendern durchs Dorf, geben ein wenig Geld aus und gehen wirklich gut essen (http://anemosafionas.com/) empfohlen von einem deutschen Paar, das seit über 20 Jahren ein Geschäft in afionas besitzt ( man kann unter anderem Bartbürsten kaufen. Ich lehne dankend ab, noch funktioniert die Pinzette).Es gibt Brot, Tzaziki, stuffed peppers, und eine Spezialität aus Honig, feta und Sesam. Yummy.

Dercia stellt fest, dass sie müde ist und sich bisschen ausruhen will, schließlich wollen wir abends wieder zum Yoga. Mit Sean und Eva treffen wir uns abends ca 15 km von unserem Ort entfernt. Wir fahren ihnen hinterher, die Hinweisschilder verweisen auf diversen Ortschaften, eins sogar auf den Sunset. Und dann sind wir da, schauen über das Meer, sind total abgelegen und haben alle das Gefühl, dass es wieder wärmer geworden ist 😂. 19.45 Uhr, Sunset Yoga kann beginnen. Wir schwitzen, es läuft nur so runter, aber es ist herrlich, der Tag, der zu Ende geht, die Sonne, die sich rot färbt, Stille, nur ein paar Zikaden irgendwo. Nach unserer Stunde bereiten die beiden das Essen und den Wein zu, Dercia und ich laufen zum Wasser, Dercia hält ihre Füße in den Rockpool. Wieder bei Sean und Eva angekommen genießen wir die selbstgemachten Dips, Sesamstangen, Gemüse und selbstgemachten Wein. Und wir reden. Und das viel. Dass sie erst 22 ist, hätte ich nicht gedacht, wie Dercia wirkt sie reifer. Natürlich haben wir noch mal die Story aufgegriffen, dass Sean am Vortag dachte, Dercia sei 32... und ihn dafür erneut gerügt‘😂.

Es wird dunkler und ich sehe zum ersten Mal in meinem Leben eine Sternschnuppe ☄️, besser kann es nicht werden.

Am Ende des Abends verabschieden wir uns, Sean , Eva, danke für die tollen Yogastunden (https://instagram.com/yogaxplorer?igshid=1dxfuglegzfon

https://tiny.cc/lwmgnz)

Am nächsten Tag ist aufräumen und packen angesagt, abends geht der Flug nach Berlin. Ach ja, und vorher muss ich mich um den Autoschaden kümmern😂.

Corfu... nie habe ich mir über dich Gedanken gemacht, eher als Notlösung sind wir zu dir gekommen. Gott sei Dank. Ich finde es atemberaubend schön hier, landschaftlich, menschlich, kulinarisch.

Gern würde ich wiederkommen!

Und Dercia- she is the best😘

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Antworten (1)

Marika
Kulinarisch😆