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we-on-Kangaroo Island, in Adelaide & Wine, Wine, Wine!

Koalas zum Knuddeln, neugierige Delfine, atemberaubende Strände und sehr guter Wein, so lassen sich unsere letzten beiden Wochen in Australien gut beschreiben.

Nachdem wir die Great Ocean Road und die Ausläufer eines Zyklons hinter uns gebracht haben, ging es auf das wunderschöne 'Kangaroo Island'. Auf der Fähre erstmal schön Tetris spielen, das Auto Millimeter-genau platzieren und dann einfach nur hoffen, dass der Lastwagen dahinter auch wirklich stehen bleibt und unser kleines Zuhause nicht zerquetscht.

Angekommen auf der Insel ... einfach nur WOW ... wo fangen wir da am Besten an?!

Erster Abend und Ankunft, auf Tuchfühlung mit Koalas. Direktes Beobachten von unserem Camping Spot aus, wie die Koalas langsam Erwachen und sich einen neuen Essens- & und Schlafplatz suchen und dabei um unseren Camper herum streunen. Abends dann das Lauschen eines brünftigen Hirsches... ach ne, eines Koalas, der durch lautes "Röhren" mit seinen Koala-Freunden kommuniziert.

Zweiter Tag, grosse Wandertour durch den Nationalpark zu den Platypus (so kleine haarige Viecher mit Schnabel). Ach ja und die allgegenwärtigen Kängurus, mal hüpfend, mal in gemütlich abwartender Pose (schaut euch diesen lässigen Blick an :D). 

Ich, Wendelin, war hier joggen, um bei Dämmerung irgendwo auf einer riesigen Wiese auf einmal mit unzähligen Kängurus zu laufen. Ein bisschen Bange wird einem aber dann doch, wenn so ein Männchen mit 2-Meter Größe und Oberarmen wie Arnold Schwarzenegger vor einem steht. Boxer bin ich halt dann doch nicht.

Dritter Tag, ab an die Küste und zu wunderschönen Stränden und Gesteinsformationen - ausgewaschen von Meer, Regen und der Zeit. Und überall Seelöwen und Robben, die faul (und stinkend) in der Sonne liegen. Der Profi weiß, da ist der weiße Hai nicht weit entfernt, wenn so ein Festmahl immer wieder mal zum Baden ins Wasser hüpft.

Am letzten Tag haben wir dann den ultimativen Camping Spot direkt am Meer gefunden - mit leckerer, typisch-deutschen Brotzeit und traumhaften Sonnenuntergang. Dann kam es am nächsten Morgen noch besser: Das Erste was wir nach Öffnen der Augen und der Heckklappe zu sehen bekommen .... eine riesige Delfin-Schule, die in der Bucht den Strand auf- und abschwimmt um nach Fischen zu jagen. Da haben wir nicht lang gezögert, unsere Schnorchel gepackt und sind ab ins Meer. 

Und tatsächlich... diese Tiere waren so unfassbar neugierig, dass sie ewig lang an der selben Stelle geblieben sind und mit uns gespielt haben. Das Gefühl wenn um einen herum, unter, über und neben einem, Delfine (auch viele Jungtiere) in einer Welle mit einem um die Wette surfen und dabei versuchen einen immer wieder anzutreiben, ist unbeschreiblich und war definitiv eines der Highlights auf unserer Reise.

Nach dieser wunderbaren Zeit auf Kangaroo Island, ging es dann mit komplett erholter und erfüllter Seele wieder zurück aufs Festland und nach Adelaide. Auf der Fähre haben wir ein paar Australier gelernt, die uns kurzerhand auf ihre Grillparty am nächsten Tag eingeladen haben, was sich als sehr lustiger Abend entpuppt hat. 

Adelaide und Umgebung ist kurz und schnell beschrieben: Gemütliche Kleinstadt mit deliziösem Essen und genialen Bars und drum herum idyllische Weingüter in wunderschönen Tälern.

Am ersten Tag sind wir im Clare Valley mit dem Radl über den Riesling Trail von Weingut zu Weingut gefahren - am Ende dann wohl eher geflogen. Allerdings war der Namensgeber des Trails - der Riesling - gar nicht so wie wir ihn von daheim kennen und irgendwie gar nicht mal so gut. Am darauffolgenden Tag ging unsere Suche nach dem besten Wein weiter im Barossa Valley um dann letztendlich in Hahndorf zu landen. Dem - mehr schlecht als rechten -  Versuch ein deutsches Dörfchen zu imitieren. So wie sich die Welt Deutschland halt vorstellt: Schnitzel, Wurst, Bier und Kuckucksuhren ;)

Unsere letzten Tage in Australien haben wir in Adelaide mit gutem Essen und einigen (vielleicht auch etwas zu vielen Drinks) ausklingen lassen. Highlights waren die vielen "hidden" Bars,  die tatsächlich ohne den ein oder anderen Tipp kaum gefunden werden können (teilweise versteckt hinter einer Ziegelwand oder unscheinbaren Holztür ohne jeglichen Hinweis).

... und ganz am Ende natürlich viel Strand und Tubing in den Wellen.


Servus und Baba Australien ... & Hello Neuseeland ....


PS.: 3 Monate einfach vorbei ... wie im Flug ... 3 Monate in unserem Joghurtbecher namens Camper. Über unfassbare 17.000 km liegen hinter uns, an der West- und Ostküste entlang, sowie durch den Süden Australiens mit Eindrücken für ein ganzes Leben.

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