Kakteen in Guatinđ”
Heute (Samstag) war der letzte Tag in San Pedro, denn morgen geht's weiter nach Calama. Wir sind auf ĂŒber 3000 Meter gefahren und haben die Kakteen gesehen (ĂŒber 100jĂ€hrige und...


Veröffentlicht: 16.07.2018





















Eine ganze Woche haben wir in San Pedro de Atacama verbracht. đ Deshalb möchte ich das Dorf beschreiben.Â
Allgemeines: Es ist ein touristisches Dorf und dementsprechend ist alles auch teurer. đ° (Ich muss sagen, dass es manchmal nicht ganz fair ist, denn die Touristen zahlen sich dumm und dĂ€mlich im Gegensatz zu den Einheimischen. --> oft das 10facheđ€ Zudem sind die Preise in den letzten Jahren massiv gestiegen (im Vergleich zu was in den ReisefĂŒhrern steht.)) Anscheinend betrĂ€gt die Einwohnerzahl 11'000. Die HĂ€user sind einfach gebaut (meistens ohne Heizungen und schlecht isoliert -> in den Zimmern ist es demgemĂ€ss kalt), mehrheitlich FlachdĂ€cher.Â
Das Dorf beherbergt alle Touristen (Guides und...), welche AusflĂŒge in die Atacama-WĂŒste machen wollen, weshalb dieses Dorf auch das "Tor zur Atacama-WĂŒste" genannt wird. Es liegt auf 2.408 m. Die nĂ€chstgelegene grössere Stadt Calama liegt 100km entfernt.Â
Dorfkern Im Dorfkern ist eine Einkaufs- und Tourenstrasse (Caracoles), ein Dorfplatz mit Restaurants, eine Kirche, das PolizeigebĂ€ude und das Gemeindehaus zu finden. Ausserdem gibt es nebst einer Schule, einem Sportplatz, einem Busbahnhof und einem GemĂŒsemarkt einen "Artisanal Markt".Â
"Hauptstrasse": In der Strasse, welche den Namen Caracoles trĂ€gt, gibt es unendlich viele Angebote, um eine Tour zu machen, Velos oder ein Board (um zu sandboarden) zu mieten. Ansonsten gibt es lauter kleiner LĂ€den.Â
Kirche: Die Dorfkirche wurde von zwei Hunden bewacht (in Chile gibt es ĂŒberall Strassenhunde, die jedoch sehr brav sind). đ Ungewohnt ist es, dass die Heiligen Statuen alle bekleidet sind. đđ GegenĂŒber der Strasse ist die Polizeistation und daneben der Dorfplatz.
In San Pedro ist mit den vielen Touristen immer etwas los.Â
Essen und Trinken: Zu essen gibt es ĂŒberall Empanadas mit den unterschiedlichsten FĂŒllungen. Das Wasser ist in dieser Gegend nicht trinkbar, weshalb wir immer 6 Liter WasserbehĂ€lter gekauft haben. Auch das Joghurt kann man in Flaschen kaufen.Â
Strassen rundherum: Rund um San Pedro (auf den Strassen) sind am Strassenrand Kreuze mit HĂ€usern (umfassen die Grösse einer HundehĂŒtte) aufgrund von TodesunfĂ€llen aufgestellt. Die Strassen sind meistens sehr gerade und es konnte beobachtet werden, dass die Kreuze meistens in der NĂ€he von Kurven stehen. Mancherorts liegen die kaputten Autos noch am Strassenrand. Wir haben ausserdem bemerkt, dass die Strassen uneben werden, wenn es sehr kurvig ist (damit man automatisch abbremst). Die Einheimischen sausen mancherorts zu schnell durch die Gegend. đ