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Kakerlakenparty

Veröffentlicht: 22.02.2024

Nichts für schwache Nerven

Der heutige Tag nahm Wendungen ohne Ende.

Von 4 h Verspätung des Anschlussfliegers in Singapur, Warten ohne Kaffee und auf dem Boden schlafen, bis hin zur Taxifahrt durch eine neun Millionen Einwohnerstadt, in der alles blinkt, knattert und leuchtet. Ein Ankommen in einer, sagen wir mal eher dürftigen Bleibe, bis zum ersten Mal Toilettenpapier shoppen für gerade mal 1,20 Cent. Ein wahres Schnäppchen, und dann auch noch 8 Rollen 3-lagig ;) Das Fliegen über das Mekong Delta, kilometerlange Flüsse bestaunen und dann kommt diese Stadt, die Stadt die aussieht wie aus Lego gebaut und riecht als wären mindestens drei kleine Untergrundratten in der Kanalisation ertrunken.

Nun ja, spannend ohne Ende, aber das mit Abstand spannendste und erschreckendste hat sich da zugetragen, wo wir glaubten sicher zu sein.

Unser „Zuhause“.

Nachdem wir uns gegenseitig beim abendlichen flanieren versucht haben aufzumuntern, weil wir erst jetzt realistiert haben, dass wir wirklich fünf Monate hier bleiben und auf uns allein gestellt sind, kamen wir wieder, tranken eine Limo und nichts ahnend wollte ich duschen gehen. 

Denn bei the Way, hier sind ca. 700 Grad Celsius.

Naja, das blieb mir verwehrt. Es guckte mich eine vier Zentimeter große Kakerlake an. Ich möchte niemanden vor den Kopf stoßen und entschuldige mich bei den Menschen, die diese Tiere wirklich mögen, aber Gott war diese Kakerlake hässlich.

Ich schreckte zusammen, warf die Tür ins Schloss, nahm einen Schuh, schlug die Tür wieder auf und weg war sie. Laura, auch schon etwas aufgebracht, wollte wissen was los ist und mich beruhigen. Da kam dann schon die nächste vor ihren Füßen langgeflitzt. 

Das Ende vom Lied, eine mussten wir leider auf unschöne Art und Weise beseitigen, die andere taucht jedoch immer wieder im Bad auf und wir kriegten sie nicht. Das Biest versteckt sich hinter und unter der Toilette.

Wir gehen jetzt also mit dem beunruhigenden Gedanken ins Bett, dass wir morgen aufstehen und das Bad nicht betreten können, weil noch mehr dort sein werden und sie sicher ihre Rache planen.

Puh, also bisschen Bammel haben wir leider wirklich. Die Wohnung ist vom Schnitt her super, aber überall sind Spinnweben, komische Tiere oder Dreck an der Wand (wir konnten es nicht ganz entziffern) und naja, anscheinend haben wir auch Kakerlaken.

Naja, Laura sprüht gerade einen Kreis mit Insektenspray um unser Bett und ich Versuch mit den Kakerlaken meinen Frieden zu finden.



Antworten (1)

Verliert den Mut nicht ! Ich habe in all den Unterkünften in 5 Wochen Reisen nicht eine von diesen Underground-Wesen gesehen ! Eine Ratte, draußen , in einer Gasse , ja. ! Aber ich wünsche euch ,daß ihr eine bezahlbare Alternative findet ! Saigon ist reichlich bestückt davon. (Ansonsten isst man in Vietnam auch Insekten 😉)

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