San Javier auf La Manga
Kilometerstand: 163523 Am Morgen hatte es aufgeklart und die Sonne schien. Wir beschlossen weiter zu fahren ohne uns hier etwas anzusehen, denn Ines hatte für den heutigen Abend...


Veröffentlicht: 07.11.2026
Kilometerstand: 163606
Für den Vormittag hatten wir uns vorgenommen uns die Küste der Nehrung zwischen der Lagune Mar Menor und dem Mittelmeer anzusehen. Wir spazierten am Strand entlang zur Puente de la Risa, zur Brücke des Lachens. Diese war 1978 von einem Architekten im Stile einer venezianischen Stadtbrücke entworfen und gebaut worden. Man hatte in dieser Zeit versucht hier eine Art Mini-Sommer-Venedig zu schaffen und dafür nicht nur die Brücke, sondern auch die besondere Kleeblattinsel entworfen und das ganze Ensemble Veneziola genannt. Über die genaueren Pläne war kaum etwas bekannt, aber das Rätsel des gigantischen Kleeblatts war nun gelöst.
Auf unserem Weg durch das Vogelbeobachtungsgebiet hatten wir das Glück wieder ein Paar Flamingos zu sehen. Wir wurden aber auch wieder von Schwärmen von Mücken überfallen. Am Vormittag, bei Sonne hatten wir nicht damit gerechnet so penetrant attackiert zu werden und das Mückenspray bei Gary gelassen. Wir kürzten unseren Spaziergang ab und machten uns auf den Heimweg, nach einer Stunde waren wir zurück bei Gary.
Da wir nun beide keine Lust mehr auf Mücken hatten, fuhren wir weiter nach Torrevieja. Die Fahrt dauerte etwa eineinhalb Stunden und der Stellplatz lag mitten in der Stadt zwischen den Häusern.
Nach dem CheckIn gingen wir gleich zum Strand direkt neben Platz, setzten uns in die Sonne und Ines ging sogar baden. Der Strand war steinig und felsig, sodass sonst kaum jemand im Wasser zu sehen war.
Am späten Nachmittag machten wir uns auf den Heimweg zu Gary und während Ines duschen ging, fegte Sebb mal wieder den Boden ab und kochte dann Nudeln mit Tomatensauce.
In den letzten Tagen hatten wir den Krimipodcast Kein Mucks! Für uns entdeckt und während in den Wohnmobilen um uns herum die Fernseher angingen, um das Abendprogramm in allen möglichen Sprachen zu übertragen, begleitete uns Bastian Pastewka durch die Krimihörspiele.
