Die Lontzkedüne (Wydma Łącka)
Es war Zeit für eine große Wanderung, es sollte es auf die Lontzkedüne (Wydma Łącka) gehen. Auf dem gut ausgeschilderten Hinweg ging es durch den Wald des Slowinzischen...


Veröffentlicht: 25.10.2025
Am Morgen des Donnerstag hatten wir uns den Wecker gestellt. Im Urlaub eigentlich ein Unding. Wir hatten jedoch das Ziel schon am frühen Vormittag in Danzig (Gdansk) zu sein, um uns die historische Stadt anzusehen und zuvor mussten noch ein paar Kilometer gefahren werden. Wir starteten früh und fuhren schon viertel elf vom Campingplatz, verrückt!
Unterwegs wurde noch getankt und Sebb besorgte zwei Ersatzpakete Autosicherungen. Nach nur knapp drei Stunden Fahrt kamen wir am Zielcampingplatz im Danziger Stadtteil Stogi an, stellten Gary direkt hinter der Düne auf seinen Platz für die Nacht und fuhren dann mit dem Bus-Schienenersatzverkehr für die Tram [8] ins Zentrum Danzigs.
Wir flanierten entlang des "Langen Marktes" und staunten, über die gut erhaltene Architektur. Es reihten sich endlos viele, schmale Häuser aneinander. Und das nicht nur auf der Touristenmagistrale, sondern die ganze Altstadt war so gestaltet. Es war wunderschön. Was und besonders auffiel war, dass man Baulücken, die sich ergeben hatten, im Stile der ursprünglichen Architektur auffüllte. Die Architekten der Gebäude hatten moderne Materialien und Elemente verbaut, ja, aber der Stil passte sich so gut in das Gesamtbild, dass das historische Ensemble nicht gestört wurde.
Was uns ebenfalls begeisterte, war die neue Heilig-Geist-Fußgängerbrücke, eine vollautomatische Drehbrücke, welche die Spitze der Speicherinsel mit der Rechtsstadt verband und dabei die Mottlau überspannte. Immer zur halben und vollen Stunde wurde die Brücke gedreht, sodass von um bis halb der vollen Stunde die Schiffe fahren konnten und von halb bis um die Fußgänger die Brücke benutzen konnten.
Nachdem wir uns in einem Café mit Cappuccino und Gebäck gestärkt hatten, ging es zurück nach Stogi.
Bevor wir jedoch zum Kochen des Abendessens kommen wollten, sollte es wenigstens noch für einen kurzen Blick auf das Meer reichen und so nahmen wir uns noch eine halbe Stunde am Strand von Stogi. Interessanterweise lag der schöne Sandstrand direkt neben dem Containerterminal. So konnten wir, während wir unsere Füße im Meer abkühlten, beobachten wie einer der richtig großen Pötte von acht Containerbrücken gleichzeitig beladen wurde.
