#Toskana / Monte Argentario - Orbetello
Rund um die Insel

Veröffentlicht: 01.09.2023
Nach unserem kurzen Abstecher auf die Halbinsel bei Orbitello empfängt uns Pitigliano mit einem atemberaubenden Anblick und einer Kinowürdigen Kulisse.
Diese Anblick war die lange Fahrt allemal wert und wir sind gespannt was uns alles in dieser besonderen Stadt erwartet und vor allem wie unsere „Erdunterkunft“ wohl sein wird, so mitten in den Stadtmauern.
Wie immer muss man in den meisten Städten außerhalb der Stadtmauern parken, was allerdings kein Problem darstellt. Ich empfehle in Italien die „App - Easypark“ denn die macht wirklich vieles einfacher. Wir machen uns mit unserem „kleinen“ Gepäck für 2 Nächte auf die Suche nach unserer Unterkunft, die sich wirklich mitten in den kleinen Gassen der Altstadt befindet. Nach einigem Hin -und Her werden wir fündig und was sollen wir sagen … eine besondere Unterkunft inmitten der Mauern.
Pitigliano – das Dorf aus Tuffstein
Der etruskische Name ist unbekannt, der heutige leitet sich von einer bedeutenden römischen Familie. Die Legende besagt, dass das Dorf von zwei Römern, Petilio und Celiano, gegründet wurde, woraus sich – durch die Kombination ihrer Namen – Pitigliano ergibt. Dank der einfachen Bearbeitung des vulkanischen Gesteins entstand eine “Tuffstein-Zivilisation”, in der die Etrusker, das Volk der Unterwelt, und die Juden, das Volk des Gesetzes, ihre Spuren hinterließen. Die Etrusker gruben sich hartnäckig in das Innere der Erde und bauten Gräber, Hypogäen und Tunnel. Noch heute verbirgt sich unter der spektakulären Stadt Pitigliano eine weitere unterirdische Stadt, bestehend aus Felsen-Oratorien, Galerien und Tunneln zur Wasserableitung, Kolumbarien mit Taubenzellen, Ställen, Kellern und antiken Felsenhäusern, die zu Lagerhäusern umgebaut wurden. In diesen Räumen sind noch Bottiche, Fässer, Weinpressen und Ölmühlen erhalten.
Wir genießen die Zeit in dieser besonderen Stadt und lassen den Tag vorübergehen. Dieser besondere Ort mit seinen wunderschönen kleinen Gässchen lädt zum Verweilen ein. Die kleinen Läden mit unterschiedlichem Kunsthandwerkt und Kulinarika aus der Umgebung lassen keinen Wunsch offen und so tröpfelt der Tag einfach dahin.
Was kann man an einem so schönen Ort eigentlich mehr machen als nur genießen ? Ich glaube, das ist der einzig richtige Weg und so gehört es natürlich auch dazu die ein oder andere Köstlichkeit und das ein oder anderer Gläschen zu genießen.
Die Tage in Pitigliano gehen zu Ende, aber nicht ohne sich auch am Abend in einem phantastischem Bild zu präsentieren. Danke Pitigliano es war wirklich eine schöne Zeit.
