Tauranga und eine kleine Planänderung
Also da unsere Kreditkarten wegen dem Überfall gesperrt waren und man diese leider auch nicht mehr entsperren kann, bestand unser Hauptanliegen für die nächste Zeit darin : -...


Veröffentlicht: 15.12.2016





















Also wie schon erwähnt sind wir mehr oder weniger freiwillig zwei Wochen lang bei einem Ehepaar nahe Whakatane untergekommen. Das Ehepaar besteht aus:
- Katharina: ca. 57 Jahre alt ehemals aus Österreich/ der Schweiz vor ca. 25 Jahren wegen ihrem damaligen Ehemann nach Neuseeland ausgewandert, hat 2 Kinder die nun aber wieder in Europa leben, die Tochter war in Cambrige,
- Paul : auch ca. 57 Jahre alt, gebürtiger Neuseeländer, und gut darin uns hin und wieder zu verarschen
Die beiden leben in einem Holzhaus, in dem sich nicht nur Menschen, sondern auch Spinnen sehr heimisch fühlen ---> das freut mich und Lena natürlich besonders.
Da Katharina ja ehemals aus Österreich/der Schweiz kommt wirkt sich das sehr gut auf unser Englischlernen aus, wenn man ein englisches Wort nicht versteht kann man einfach Katharina fragen und sie sagt es dann einem einfach auf Deutsch. Außerdem gibt es hier meistens (ausgenommen Seegras, Muscheln und Lamm) sehr gutes Essen, einmal sogar Spätzchen. Ein ordentliches Dessert ist oft auch noch dabei.
Am Anfang unseres Aufenthaltes haben wir Katharina geholfen die Küche zu renovieren, als Streichen, Holzbalken abschleifen und so weiter. Danach bestehen jetzt unsere Aufgaben vor allem darin, Disteln ( die größer als Lena oder ich sind) abzuhacken, Unkraut jäten, Rasenmähen, den Abwasch machen und Wäsche auf- und -abhängen. Wir haben also nicht nur unsere Heimwerkerfähigkeiten verbessert, sondern auch unsere Hausfrauenfähigkeiten.
Mit uns war auch noch ein französisches Mädchen namens Fanny hier, mit ihr haben wir dann ab und zu einen kleine Ausflug nach Whakatane gemacht (da es hier neben dem Haus außer Kühen und Hügeln nicht viel gibt).
Letzten Sonntag haben wir dann sogar eine 6-stündige Wanderung unternommen. Diese war zwar wunderschön da man am Anfang wunderschöne Blicke auf das Meer hatte und auch in eine einsame Bucht mit vielen Seesternen und anderem Meeresgetier kam, am Ende der 6 Stunden waren wir dann jedoch doch froh das es rum war. Wir mussten dann unsere verbrauchten Kalorien erst einmal wieder mit Keksen und Gummibärchen auffüllen.