Roadtrip Madeira: Naturwunder, Bergstraßen und Küstenpanoramen
Madeira – die „Insel des ewigen Frühlings“ – ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber, Abenteurer und Genießer. Schroffe Steilklippen, dichte Lorbeerwälder, kurvenreiche...

Veröffentlicht: 16.04.2025






Ankommen auf Madeira – Erstmal ein Abenteuer auf vier Rädern
Die Landung auf Madeira war schon mal ein Erlebnis für sich. Der Flughafen liegt spektakulär direkt am Meer, und als die Maschine auf der Landebahn aufsetzt, hat man fast das Gefühl, übers Wasser zu gleiten. Nach dem Aussteigen geht alles recht zügig, das Gepäck kommt schnell – und dann werden wir auch schon von unserem Reiseanbieter abgeholt. Ziel: die Mietwagenstation, ein kleines Stück vom Flughafen entfernt.
Dort angekommen, bekommen wir unseren Mietwagen zugewiesen – ein kompakter Kleinwagen, wie gemacht für die engen Straßen der Insel. Noch bevor wir einsteigen, entdecken wir ein paar Kratzer und kleine Dellen. Wir sprechen den Mitarbeiter darauf an, der nur freundlich lächelt und meint: “Das ist ganz normal hier. Die Straßen sind schmal, oft geht’s steil bergauf oder runter – da bleibt ein kleiner Rempler nicht immer aus.” Ein kurzer Check, alles wird im Protokoll vermerkt, und schon kann’s losgehen.
Die Fahrt zu unserem Hotel in Funchal entpuppt sich direkt als kleines Abenteuer. Zwar ist die Straße gut ausgebaut, aber die steilen Hänge, scharfen Kurven und engen Gassen verlangen einem als Fahrer einiges ab – besonders, wenn man gerade erst angekommen ist und sich noch an die Umgebung gewöhnt. Es geht durch Tunnel, über Brücken und immer wieder eröffnen sich unglaubliche Ausblicke auf das Meer und die grünen Hänge der Insel.
Was schnell klar wird: Autofahren auf Madeira ist nichts für Nervenschwache. Die Straßen sind oft sehr schmal, die Kurven eng, und wenn einem dann noch ein Bus oder Lieferwagen entgegenkommt, braucht man gute Nerven und ein bisschen Geschick. Dafür wird man aber auch ständig mit beeindruckenden Panoramen belohnt – und der Freiheit, die Insel ganz individuell zu entdecken.
Am Hotel angekommen sind wir zwar etwas durchgeschwitzt, aber auch ziemlich begeistert. Die Insel macht sofort Lust auf mehr – und wir sind gespannt, welche Abenteuer noch auf uns und unseren kleinen, leicht zerkratzten Begleiter warten.
