Algonquin Park - Tag 2
Heute sollte es nur eine kleine Tour sein und ein entschieden uns für den Whisky Rapids Trail. Wieder sehr schön zu wandern, und ein hübscher Abschnitt des Oxtongue Rivers.

Veröffentlicht: 12.09.2025
Der nächste Abschied stand an, wir verließen den Algonquin Park. Zum Wandern oder Kanufahren eine wirklich tolle Gegend.
Aber unser nächstes und letztes Highlight stand an: die Niagara Fälle. Also wieder Kofferpacken (vor allem mal die Souvenirs verstauen). Ein Koffer war dann schon fertig für den Rückflug und das deutlich schwerer als auf dem Hinflug. Das schien spannend zu werden.
Auf der Fahrt nach Niagara Falls machten wir noch einen Abstecher zu den Six Nations. Hier dachten wir, könnten wir etwas zur Geschichte von einigen der First Nations of Canada erfahren. Aber nein, das war den Umweg nicht wert. Ein Campingplatz mit Park, ein winziger Shop und ein Museum, bei dem es sich aber lediglich um das Wohnhaus von E. Pauline Johnson handelt. Da wir von dieser Schriftstellerin noch nie gehört hatten, eigentlich nicht unser Ziel. Aber jetzt waren wir da, also schauten wir es an. Das waren die überflüssigsten 12€ die wir auf dieser Reise ausgegeben haben. Die Räume sind teilweise möbliert. In der Hälfte steht aber irgendwelches Zeug herum und es wirkt wie eine Abstellkammer. Der Mann, den wir dort trafen und bei dem wir bezahlten, sah auch sehr überrascht aus. Scheinbar verirren sich nicht viele Besucher dort hin.
Aber eine riesige Bingohalle haben sie dort. Wir kamen leider genau zwischen zwei Runden und wollten nicht nochmal zwei Stunden verschwenden, deshalb fuhren wir weiter und warteten nicht. Allerdings kann man im Reservat günstig tanken und auch noch mit Service.
Nach einer weiteren Stunde auf den Straßen Kanadas waren wir in unserem Hotel in Niagara Falls. Nur schnell frisch gemacht und dann ging es zielstrebig immer dem Geräusch von tosenden Wasser hinterher und da waren sie: die Niagarafälle:
Die kanadischen Horseshoe Falls und die American Falls. Wirklich ein grandioser Anblick. Und am Spätnachmittag wird man dann auch noch mit einem Regenbogen belohnt.
Da dies bei Sonnenschein wohl immer so ist, heißt die Brücke, die Kanada und die USA verbindet, Rainbow-Bridge.
Zum Abschluss des Tages gingen wir ins Table Rock House Restaurant zum Abendessen. Dort hat man während des Essens einen traumhaften Blick auf die kanadischen Wasserfälle. Und man kann, sobald es dunkel und kühler wird, ganz gemütlich die Lichtshow genießen. Die Niagarafälle werden dann beleuchtet, zwar teilweise etwas kitschig in Bonbonfarben, aber sehr sehenswert.
