Orientation-Week
Die erste Woche in Neuseeland. Die ersten 5 Tage haben alle Freiwilligen, die das Jahr in Neuseeland über ICYE volontieren, in einem Camp verbracht. Es ging darum, anzukommen...


Veröffentlicht: 19.08.2024
Am 02.08. wurden wir von der Bushaltestelle in Waikanae abgeholt und vor Ort mit einer Maori-Begrüßungszeremonie namens Powhiri willkommen geheißen. Wir wurden mit Pizza abgefüttert, und jeder hat dann seine Wohnsituation gezeigt bekommen. Ich war positiv überrascht, als ich gesehen habe, wie groß mein „Zimmer“ ist, denn ich habe einen eigenen kleinen Trailer namens Tiny House für das Jahr bekommen. Es war supermerkwürdig, zum ersten Mal seit 2 Wochen komplett alleine in einem Zimmer zu sein und meine eigenen Gedanken zu hören. Im ersten Moment verspürte ich ein starkes Bedürfnis nach einer Mitbewohnerin. Doch als ich meine Sachen alle ausgepackt hatte, war ich unendlich froh, meinen eigenen Raum und Privatsphäre zu haben. Die folgenden zwei Tage hatten wir frei und durften erst einmal ankommen. Ich war sehr dankbar, die anderen neuen Freiwilligen dabei zu haben, denn wir waren alle komplett verloren und fremd in der neuen WG. Mit 11 anderen Leuten teile ich mir nämlich Bad, Küche und Wohnzimmer. Wir wussten alle gar nicht, wohin, wie und was. Zum Glück hat sich das schnell geändert, denn am Montag, den 05.08., hatten wir die Einführung in die Art und Weise, wie El Rancho agiert, und jeder der Mitglieder war mehr als offen für Fragen.
Die restliche Woche hieß es Einarbeitung und Kennenlernen von allen möglichen Tätigkeiten.
Wir haben Aktivitäten gemacht (die wir später dann auch mit Gruppen anleiten werden), wie: Indoor-Klettern + Abseilen, Kistenklettern (Crate-Stacking), Bogenschießen, Umgang mit und Versorgung von Pferden.
Außerdem Housekeeping, das heißt: Betten neu beziehen + Falttechnik lernen und Bad, Küche, Wohnraum aufräumen und für neue Gäste sauber machen.
Am 10.08. (mein freier Tag) war ich mit ein paar Leuten in Wellington, um Essenzielles einzukaufen und uns ein bisschen die Stadt anzuschauen.
Ich habe bisher nur supernette und unglaublich verständnisvolle Kiwis getroffen. Die Mentalität hier strahlt auf mich Herzlichkeit aus und ist generell einfach entspannt, wodurch ich mich in jeder Situation sehr wohl fühle!
Ich habe schon gefühlt tausendmal darüber gesprochen, finde es aber immer noch erstaunlich, dass ich erst 2/3 Wochen hier bin, es sich allerdings eher wie 3 Monate anfühlt. Ich bin super in El Rancho gelandet, und jeder Tag besteht aus Lachen, purer Freundlichkeit und der 10.000-Schritte-Benachrichtigung auf meinem Handy :)
Ihr werdet von mir hören!
☆Tine☆