Erdbeben
Auch wenn es vom zeitlichen Ablauf her nicht ganz passt, hier ein Bericht zu unseren Erlebnissen mit dem Erdbeben in Panama.Wir saßen in unserem wunderschönen Apartment in Playa...

Veröffentlicht: 16.10.2026











































So, nun die Tage aus Panama, zu denen es noch keinen Bericht gab.
Nachdem wir ja die Nacht über von Los Angeles über San Salvador in Tiefkühltruhen geflogen sind, waren wir froh gegen 10:00 in Panama angekommen zu sein. Da die Unterkunft eigentlich erst ab 15:00 Uhr zur verfügung stehen sollte, haben wir uns vorab um einen early Checkin gekümmert, der selbstverständlich mit extra Kosten verbunden war. Vom Vermieter hatten wir die Info, dass wir alle Daten zum einchecken erhalten sollen, sobald wir in Panama gelandet sind. Das war natürlich nicht der Fall. Also haben wir einen echt nervenden Chat mit einem KI Boot geführt, mussten uns noch zig mal verifizieren, um dann endlich die letzten Infos zu erhalten. Mit dem Taxi in die Altstadt von Panama City gedüst. Und als wir vor der Tür standen, hat der zugesandte Code natürlich nicht funktioniert. Dann hieß es auf einmal, wir sollen einen QR-Code verwenden, der uns aber nicht zugeschickt wurde. Wir waren inzwischen echt müde und echt genervt. Gegen 13:00 Uhr hat dann endlich alles geklappt und wir konnten die neue Unterkunft beziehen. Diese war recht ordentlich und die Lage in der Altstadt wirklich gut.
Gegen Abend sind wir dann losgezogen durch die total schnuckelige Altstadt und haben uns ein schönes kleines Restaurant gesucht. Dort sind wir direkt von einem sehr sympathischen Tischnachbarn angesprochen worden, der uns auch gleich zu zwei Gläsern Wein eingeladen hat. Das Essen war auch lecker. Die Vorzeichen standen also gut.
Am nächsten Tag haben wir es erst mal locker angehen lassen und sind danach losgezogen, um die schöne Altstadt zu erkunden. Diese besteht aus wirklich sehenswerten Kolonialbauten, vielen kleinen Cafés und Restaurants, Bars und schönen Plätzen.
Abends dann noch was in der Altstadt gegessen und gut war’s.
Zu erwähnen gibt es, dass man sich in der Altstadt wirklich sehr sicher fühlt. Dort stehen an fast jeder Straßenecke mindestens zwei Polizisten und haben alles im Blick. Außerdem sind die Einheimischen sehr aufgeschlossen, wenn man ihnen so freundlich wie wir gegenübertritt. Ein Lächeln kann viel verändern!
Am dritten Tag ging es recht früh am Morgen los Richtung Panamakanal, wo wir das große Glück hatten, dass wir die einzigen zwei Gäste auf dem kleinen Ausflugsboot waren. Die 1,5 Stunden vergingen wie im Flug. Die Schiffe auf dem Panamakanal waren echt beeindruckend, und als wir in die Seitenarme des Kanals gefahren sind, haben wir relativ viel Wildlife gesehen, was ohne den Guide nicht möglich gewesen wäre, da wir das gar nicht entdeckt hätten. Eine tolle Erfahrung.
Zurück in Panama City wollten wir eigentlich auf dem lokalen Fischmarkt etwas essen gehen, doch waren wir schnell so genervt von den uns anschreienden Promotern, die uns in ihre kleinen Fischrestaurants lotsen wollten, dass wir das Weite gesucht haben. In der Altstadt haben wir dann aber was schönes gefunden und waren froh, dass wir ein Dach über dem Kopf hatten, denn auf einmal ging ein sehr starker Platzregen runter. Naja, was will man erwarten, wir sind ja auch mitten in der Regenzeit hier.
Schon am gestrigen Abend hatten wir eine total süße Bar gesehen, wo wir dann auf einen Absacker hin sind. Es gab lecker Erdbeer Daiquiries und B52s😎
Früh ins Bett, da wir ja am nächsten Tag Richtung Playa Venao aufbrechen wollten und wir wussten, dass die Fahrt mindestens 5,5 Stunden dauern wird und wir außerdem vorab noch unseren Mietwagen abholen mussten.
Das mit dem Auto hat alles super geklappt und ratzfatz waren wir auf dem Weg. Panama City mit dem Auto ist echt ein kleines Abenteuer, aber als wir das hinter uns gelassen haben, ging es auf einer Art Landstraße ganz gut voran. Die Gegend wurde immer ländlicher, alles unheimlich grün und die Straßenverhältnisse etwas anders, als wir es aus den USA gewohnt waren. Man darf maximal 80 fahren und so braucht man für die eigentlich gar nicht so lange Strecke dann doch die erwähnten 5,5 Stunden. Glücklicherweise war überall eine gute Handyverbindung, und so hat uns uns unse Navi (fast ohne Umwege) zu unserem Ziel geführt, wo wir im Stock dunklen angekommen sind.
Playa Venao ist eine kleine Bucht, die offensichtlich stark von Surfern geprägt ist, denn als wir im Supermarkt einkaufen waren, waren wir unter vielen solcher Typen.
Das Apartment war echt riesengroß und super gut ausgestattet. Wir haben uns direkt wohl gefühlt und sind nach einem schnellen, selbst gekochten Abendessen völlig platt ins Bett gefallen.
Als wir uns am nächsten Tag die echt schöne Bucht angeschaut haben, waren die Wellen so hoch, dass es undenkbar war, sich am Strand niederzulassen. Vor allem gab es auch keinen Schatten und was ich bis jetzt vergessen habe zu erwähnen: die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit hier in Panama ist echt unglaublich. Dagegen ist Thailand gerade zu ein kühles Land.😇
Wir waren sehr froh, dass unser Apartment in einer sehr schönen Anlage war, wo es auch einen netten Pool gab. Also dort in die Liegen geknallt und ab in den Pool, wo wir uns eigentlich abkühlen wollten. Das Wasser hatte aber gefühlt 35°. Wir haben trotzdem einen netten Tag dort auf den schönen Liegen im Schatten verbracht. Da es fußläufig etliche Restaurants gibt, haben wir das Auto am Abend stehen lassen und sind was essen gegangen.
Die Umgebung und das schöne Apartment haben uns so gut gefallen, dass wir uns auf ein paar entspannte Tage gefreut haben.
Was am nächsten Tag passiert ist, haben wir schon in dem vorgezogenen Post mit dem Erdbeben berichtet.
Wir schon berichtet, sind wir nach dem Beben direkt abgehauen, Richtung Panama City. Dort sind wir im Megapolis Hotel, welches als erdbebensicher gilt, untergekommen. Dort haben wir dann irgendwie die nächsten vier Tage rum gebracht. Ab und zu waren wir mal außerhalb des Zimmers (das Hotel hat eine angeschlossene Mall) aber vielmehr ist nicht passiert. Im Freien konnte man sich kaum aufhalten, da die Temperatur und Luftfeuchtigkeit an diesen Tagen schier unerträglich war. Trotzdem waren wir froh, hier untergekommen zu sein und alles für unsere Weiterreise zu arrangieren und zu planen.
Wir waren uns recht schnell im Klaren, dass wir Panama und Guatemala sausen lassen werden und Richtung Mexiko abhauen wollen. Dort haben wir glücklicherweise zwei sehr liebe Bekannte, die uns mit Unterkunft und so weiter direkt weiterhelfen konnten. Glücklicherweise haben wir dann für Dienstagabend einen Flug Richtung Cancún ergattert und mussten es nun nur noch bis dahin schaffen.
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