Ein vier Meter hoher Weihnachtsbaum in der Küche
Wo fange ich an? Gestern Abend! Unverhofft war ich zu einer privaten Hausparty geladen. Emilio, den ich erst am Tag zuvor kennengelernt hatte, bot an, den Gast aus Deutschland...


Veröffentlicht: 12.12.2021








Wolkenverhangen und regnerisch, so präsentierte sich der Samstag. Gammelwetter. Entsprechend ließ ich es ruhig angehen. Schließlich war meine Touri-WG gemütlich eingerichtet. Und während ich mein Frühstück vorbereitete, hatte ich Zeit, mich mit James zu unterhalten. James (40) kommt aus New York (State), also aus der Provinz, er ist studierter Linguist, Videospiel-, Comic-, Scifi-Nerd und sein Sohn lebt in Florida. James ist ein Quatscher, leicht mit ihm ins Gespräch zu kommen, aber schwer ein Ende zu finden. Außerdem ließ er mich kaum zu Wort kommen, unglaublich.
Ein kurzer Spaziergang um den Block. Malcolm X blv., Jesse Owens Schule, Marcus Garvey str. - alles stolze Größen der Black Community.
Noch ein kurzes Gespräch und es war bereits 3.30pm. Da fiel mir ein, dass ich ein Ticket fürs Guggenheim Museum hatte. Schrecksekunde, Sachen schnappen, ab zur Hochbahn und auf nach Manhattan!
Für den freien Eintritt am Samstag musste ich mich im Vorfeld anmelden und es stand ein Zeitfenster von 4 bis 6 Uhr zur Verfügung, völlig ausreichend.
Das Guggenheim ist im Prinzip eine Kandinsky-Galerie mit einigen Gauguins, Picassos und Raum für Zeitgenössisches. Soweit so unspektakulär. Die wirkliche Attraktion ist aber der Bau selbst, entworfen von Frank Lloyd Wright, einem der wichtigsten amerikanischen Architekten.
Die Liste meiner To-dos in NYC leert sich merklich.
