Tandemtour Tag 65
Petra: Heute war der letzte "Radfahrtag", morgen und übermorgen wird es ja nicht allzu viel. Nachdem wir heute früh unsere Knochen wieder sortiert haben, sind wir bei leichtem...


Veröffentlicht: 08.07.2017
Petra:
Es ist inzwischen schon wieder eine ganze Woche vergangen und wir sitzen hier in Friedrichroda im Berghotel zur Erholung und können jetzt die letzten Zeilen zur Tour schreiben.
Am Samstag sind wir mit dem Zug von Bremen nach Uelzen und von dort nach Magdeburg gefahren. In Uelzen hatten wir zwar nur 10 min. Zeit, haben es aber trotzdem geschafft. Von Magdeburg sind wir dann zu Claudia und Lutz gefahren und haben uns dort verwöhnen lassen. Am nächsten Tag sind wir nach einem reichlichem Frühstück zum Bahnhof nach Magdeburg gefahren, hatten genügend Zeit zum Einsteigen und dann ging alles gut bis Heldrungen. Kurz vor Heldrungen hat mein lieber Mann nachgefragt, ob ich noch 50 km mit dem Rad fahren möchte. Ich habe das verneint, aber eine "böse Macht" hat mitgehört. Nachdem sich die Türen geschlossen hatten, kam die Durchsage, dass der Zug nur noch bis Etzleben fährt, weil ein Güterzug auf der Strecke liegen geblieben ist. Da keiner so richtig wusste wie es weitergehen sollte, sind wir ausgestiegen und bis Sömmerda weiter mit dem Fahrrad gefahren. Dort haben wir uns erst mal mit Kaffee und Kuchen gestärkt und sind dann wieder zum Bahnhof gefahren. Dort haben wir uns ganz schön geärgert. Es kam eine automatische Durchsage die uns von der 1 auf die 3 gejagt hat und der dort einfahrende Zug bzw. der Zugführer hat uns wieder auf die 1 zurück geschickt. Da habe ich erst mal Sch..... gebrüllt. Als endlich ein Zug einfuhr und wir drinnen saßen, ging alles gut. Das war noch mal ein "toller" Abschluss.
Uwe:
Die "Zugfahrtage" sind zwar die meiste Zeit recht entspannt, haben aber anstrengende Ein-; Um- und Ausstiegsphasen in denen das Gepäck, das Tandem und wir durch mehrheitlich hektisch agierende Reisende und in der Regel über Treppenaufgänge zu transportieren sind. Unser "Ausflug" hat uns eine 3-stündige Verspätung eingebracht.
Damit ist unsere "letzte" große Fahrradtour zu Ende. Unser Hauptziel, eine längere Zeit mit und auf dem Fahrrad zu verbringen haben wir erreicht. Die insgesamt zurück gelegten Kilometer entsprechen auch dem, was wir uns vorgenommen hatten.
Da die Tageskilometerleistungen unserem Trainingszustand und Alter entsprachen ist kein größerer Erschöpfungszustand zu verzeichnen. Bis auf die "Kennzeichnungen" aus unserem Sturz sind auch keine schmerzenden Gelenke, Muskeln oder sonstige Körperteile in Folge der Tour entstanden.
Mit dem Wetter hatten wir Glück. Wir hatten keine Dauerregenphase. Wenn es geregnet hat, waren es mehrheitlich kurze Schauer oder es regnete in der Nacht bzw. wenn wir in der Unterkunft waren.
Uwe:
01-07-2017
02-07-2017
Gesamtstatistik:
Gefahrene Kilometer: 3.435,51
reine Fahrzeit: 230:10:23 h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 14,9 km/h
Überwundene Höhenmeter insgesamt: 10.525 m
Davon mit Tandem:
Gefahrene Kilometer: 2.289,48
reine Fahrzeit: 156:48:32
Durchschnittsgeschwindigkeit 14,6 km/h
Überwundene Höhenmeter insgesamt: 6.631 m
Davon mit Einzelrad:
Gefahrene Kilometer: 1.146,03
reine Fahrzeit: 73:21:51 h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 15,6 km/h
Überwundene Höhenmeter insgesamt: 3.894 m
