Überfahrt nach Alotau - Seevögel und fliegende Fische
Heute fahren wir nach Alotau. Der Ort liegt ganz im Nordosten von Papua-Neuguinea. Unterwegs haben wir das übliche Programm, aber auch viele fliegende Fische, Seevögel und...


Veröffentlicht: 27.04.2025





















































Heute sind wir in Alotau, Papua-Neuguinea, angekommen. Alotau liegt ganz im Osten Papua-Neuguineas in einer Bucht. Die Stadt hat rund 13'000 Einwohnende und ist Provinzhauptstadt.
Alotau ist bekannt für eine Schlacht im Zweiten Weltkrieg bei der die japanische Armee ihre erste Niederlage an Land erlitten hat. Das Denkmal haben wir auch besucht.
Bei der Ankunft am Morgen waren gerade viele Fischer mit ihren Einpersonen-Auslegerbooten am Zurückkehren. Über dem Ort hatte es die üblichen Rauchwolken von den Mottfeuern.
Im Hafen selbst hatte es viele, hübsche Schwalben, die offenbar in der den Hafenmauern nisten.
Für einmal gab es keine Empfangsmusik oder eine Tanzdarbietung. Sondern wir gingen gleich auf eine Tour.
Die Tour ging zuerst in ein Dorf. Dort gab es zuerst je eine Tanzdarbietung einer Gruppe aus der Nähe von Alotau und einer Gruppe aus den Bergen. Ausserdem wurde gezeigt, was sie anbauen, wie die Früchte und Gemüse verarbeitet und gekocht werden, wie Werkzeuge und Kanus hergestellt werden. Selbstverständlich wurden auch viele schöne, selbstgemachte Souvenirs angeboten. Wir haben dafür unser gewechseltes Geld ausgegeben.
Danach haben wir uns den Markt angesehen. Da es Sonntag war, war er etwas ausgedünnt, aber dennoch interessant. Im Anschluss ging es noch zu einem Aussichtspunkt und zum Schlachtdenkmal. Gemäss allen Reisehinweisen, hat man damit alles gesehen. Es wäre vielleicht noch schön gewesen, auf einen der nahen Berge zu laufen. Aber bei gut 30°C und 90% Luftfeuchtigkeit sinkt die Lust dazu.
Auch hier sind die Einheimischen sehr freundlich. Das Land ist sehr fruchtbar und grün. Die Häuser sind einfach. Verglichen mit den Salomonen ist es viel weniger staubig und es hat deutlich weniger Abfall. Der Verkehr ist rege, aber nicht vergleichbar mit den Salomonen und anderen Inseln. Wie auf anderen Südseeinseln gibt es am Meer kleine, öffentliche Parks mit Tischen und Bänken, die fleissig genutzt werden. Die Einheimischen gehen dort aber nicht schwimmen oder planschen. Offenbar funktioniert die Stromversorgung, es gibt hier keine sichtbaren (Not-)Stromgeneratoren. Dafür hat es eine Huawei-Kommunikationszentrale (China), die aus einem riesigen Container besteht. China unterstützt alle Länder der Südsee mit Infrastruktur (Strassen, Häfen, staatlichen Gebäude, Stromversorgung, Kommunikation, Abbau von Bodenschätzen). Daher unterstützen diese Länder auch China bei der Übernahme von Taiwan. Die Läden haben sehr viele Nestle-Produkte und es ist üblich aussen Plakate von den Markenprodukten aufzuhängen. Auch auf dem Markt ist Nestle gut vertreten.
Häsli und Mungg haben sich wieder auf dem Schiff nützlich gemacht und bei der Notfallübung der Crew mitgewirkt. Sie sind jetzt nicht nur Guest Service Officers sondern im Notfall offizielle Stairway Guides.
